Forum: Politik
Anruf von Tsipras : Kein Juncker unter dieser Nummer
AFP

Nein, Herr Juncker ist nicht zu sprechen, jedenfalls nicht für Herrn Tsipras. Der EU-Kommissionspräsident hat ein Telefonat mit Griechenlands Premier am Vormittag abgelehnt. Dass er die Entscheidung öffentlich macht, zeigt: Er ist sauer.

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carahyba 06.06.2015, 23:30
120. Hier versteht Sie kaum einer ...

Zitat von spon_2984056
Also als führender Mitarbeiter in einem Mittelstandischen Unternehmen ( ca. 100 Mitarbeiter, ca. 13 Mio. EUR Jahresumsatz, Spezialist für Elektro-Niederspannungs-Verteiler aus dem Ruhrgebiet, europaweit erfolgreicher Produzent Von E-Tankstellen ( Ladestationen ) für Elektro-Autos ( ausser in BRD, intersannterweise ) - und wir werden als mittelständisches Unternehmen abgezockt ohne Ende - die hunderte von Seiten will ich den Lesern hier ersparen - da haben wir auch nicht die Zeit und Manpower um das alles zu recherchieren. - Was für eine eine Abzocke ! Gruß Johannes
Der übergrossen Mehrheit der hier postenden sind diese Fakten nicht nur unbekannt, sie interessieren sich auch nicht dafür.
Unsere Qualitätsmedien verschweigen dies kategorisch.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen arbeiten tagtäglich am Rande der Insolvenz, mit ständigen Kontensperrungen des Finanzamtes und der Krankenkassen, wenn Steuern oder Sozialbeiträge 14 Tage zu spät bezahlt werden.
Selber schieben Behörden über Monate Zahlungen hinaus, ohne dass eine effektive Möglichkeit besteht rechtlich dagegen vorzugehen, auch wenn man einen Titel hat. Bei Klage zahlt der Private die Kosten der Staat ist davon frei.

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TschiTschi 06.06.2015, 23:47
121. Nachvollziehbar

Es ist durchaus verständlich, dass Jean-Claude Juncker die Faxen dicke hat. Vielleicht verstehen das die griechischen Halbstarken endlich!

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arrache-coeur 06.06.2015, 23:48
122.

Zitat von muenchenerfreiheit
Herr Tsipras gehört eben zu den erhlichen Politiker, von denen es sehr selten gibt. Den Junker gehört leider nicht zu den Politiker. Herr Tsipras hätte auch sehr guten Ruf gehabt, wäre er so einen Betrüger wie Junker. Herrn Tsipras kann egal sein, ob er ans Telefen dran geht oder nicht. Wichtig ist das Ergebnis. Am Ende wird Junker bei ihm Tür anklopfen und zwar in Athen. Herr Tsipras hat Nichts und wer Nichts hat, kann er auch Nichts verlieren aber EU hat viel zu verlieren. Das wollen viele deutschen Rattenfänger wie M. schulz oder Gabriel kapieren nicht. Griechenland wäre nicht das erstes Land, das Pleite gegangen ist. 2001 ist Argentinien pleite gegangen. Argentinien existiert als Staat immer noch.Herr Tsipras kann ruhig in Athen sitzen und Daumen drehen. Alle werden aus Brüssel ganz brav zu ihm kommen, wenn es soweit ist.
"Herr Tsipras gehört eben zu den erhlichen Politiker, von denen es sehr selten gibt." - "Ehrlicher Politiker" ist eine kontradiktorische Aussage. Tsipras ist sogar ein besonders gutes Beispiel. In den Verhandlungen mit den EU-Geldgebern zeigt er sich kooperationsbereit, zu Hause im griechischen Parlament sagt er, er würde die Vorschläge der Geldgeber nicht akzeptieren. D.h. er hat für jedes Publikum die passende Wahrheit. Und ein "Rattenfänger" ist Tsipras ohnehin, denn er gewann die Wahl mit für viele Griechen attraktiven, aber völlig unrealistischen Wahlversprechen. In Wirklichkeit will er den Status Quo nicht im Geringsten ändern.
Allerdings darf man die Aussagen von Schulz und vor Allem von Gabriel nicht zu ernst nehmen, denn vor Allem Herr Gabriel ist als inhaltsloser Dampfplauderer berüchtigt. "Alle werden aus Brüssel ganz brav zu ihm kommen, wenn es soweit ist."- Dabei handelt es sich um Wunschdenken Ihrerseits. Tatsächlich werden sich viele Griechen in ein paar Jahren wünschen, Syriza nicht gewählt zu haben. Griechenland ist als Euro-Land völlig unwichtig. Griechenland trotz mangelnder Wettbewerbsfähigkeit in den Euro zu hieven, war quasi die Wiedergutmachung Deutschlands. Wichtig ist Griechenland vor Allem als Land an der EU-Aussengrenze. Daher auch die für das relativ bevölkerungsarme Griechenland sehr umfangreiche militärische Ausstattung. Zudem ist Griechenland einer der Staaten mit den höchsten Flüchtlingsraten aus Nahost. Für Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge wird Griechenland unabhängig von anderen Finanzproblemen grosszügige Hilfe seitens der anderen EU-Staaten gewährt.

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bertholdalfredrosswag 06.06.2015, 23:56
123. Abwarten.

Lasse mich überraschen, ob es zu einem Grexit kommen wird. Das wäre dann eine Erfahrung für mich, dass einiges doch nicht so zutrifft wie es mir erscheint. Würde mich trotzdem Freuen wenn ich mich täusche. Grundsätzlich lasse ich mich nur von Tatsachen überzeugen.

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kassandraa 07.06.2015, 00:49
124. Probleme mit Griechenland habe ich nicht!

ich habe Probleme mit Juncker,Schulz,Merkel und all den
anderen die immer wieder Eulen nach "ATHEN" getragen haben"!

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kewlo 07.06.2015, 06:41
125. Der perfekte Kompromiß!

Die Troika (EU, IWF, ECB) gibt weiterhin Geld an Griechenland und Griechenland gibt weiterhin das Geld aus. Achja - und verspricht, bis spätestens 01.01.4000 _wirklich_ alles zurückzugeben. Vorausgesetzt, die Troika verspricht, weiterhin Geld für die Rückzahlung zur Verfügung zu stellen. Denn sonst kann Griechenland ja nicht die Zinsen bezahlen.

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quidquidagis1 07.06.2015, 08:53
126. Das Geld der anderen...?

Zitat von liberal2010
Das Problem der Sozialisten ist immer das gleiche: dass ihnen früher oder später das Geld der anderen ausgeht.
..und Sie glauben,dass "Mr.schwarze Null"sein eigenes Geld ausgibt?Wann stand eigentlich der dümmliche Spruch in der BILD,dass Sozialisten das Geld andere ausgeben?Hab ich wohl verpasst.

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quidquidagis1 07.06.2015, 09:08
127. Und..

Zitat von lory12
Der Pfändungsschutz für Privateigentum z.B Immobilie von nur 500000 Euro, und 50000 Tausend Euro Bares. Die Griechen werden dazu erzogen Geld bei Banken für Eigentum auf zu nehmen mit dem wissen ich werde es nicht zurückzahlen, denn es kann ja nichts gepfändet werden. Was für ein Wahnsinn!!
..Sie glauben,ein Pfändungsverbot ist mir Erlöschen der Schuld verbunden?Die besteht weiterhin,wenn es sein muss,ein Leben lang.Aber der deutsche Besitzstandswahrer sieht den "faulen ,betrügerischen Grichen"natürlich lieber obdachlos.

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ski123 07.06.2015, 09:16
128. Bürgschaften

unsere Bundes Mutti, soll ja bei dem Treffen mit IWF etc.Bürgschaften auch für die anderen sich weigernden Länder mit übernommen haben um ja die GR im Euro zu halten und D weiter ausnehmen zu können wie es den Amis ja vorschwebt. Auch in Elmau soll dieses Thema angesprochen werden, daß wir für alle anderen EU Länder mit zahlen.

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evageo 07.06.2015, 09:34
129. Mal ein paar Fakten

Zitat von galaxyaner
Nicht ganz. Momentan müssen Griechen, die bis zu 50.000 Euro liquides Vermögen haben und ein Haus welches max. 200.000 Euro wert ist, keine kredite tilgen und sie dürfen nicht gepfändet werden von der Bank. Das soll sogar noch erhöht werden. Also werden die doch jetzt Kredite aufnehmen wie blöd, zahlt ja der europäische Steuerzahler und gepfändet werden darf nicht.....
Völliger Unsinn, was Sie da schreiben!
Wie so viele andere Beiträge in diesem und in anderen Foren, die es zum Thema GR gibt.
Deshalb, zur Abwechslung, mal ein paar Fakten:

Wer liquides Vermögen hat muß selbstverständlich seine Kredite tilgen!
Lediglich wer nachweisen kann, und das wird sehr genau geprüft, dass er über keinerlei Einkommen verfügt, wegen z.B. Arbeitslosigkeit (Arbeitslosengeld wird für 1 Jahr bezahlt, dann ist Schluss), bekommt einen Aufschub für die Bedienung seines Kredites.

Sozialhilfe sieht in GR folgendermassen aus:
Familie mit 2 Kindern, beide Eltern arbeitslos- 200€ mtl.

Kindergeld in GR:
200€ im Jahr, wenn das mtl. Famileneinkommen nicht höher als 800€ ist.

Rentenniveau in GR:
Die höchsten Rentenbezüge erhalten Richter des Verfassungsgerichtes- 1800€ mtl.
Niemand kann nach heutigem Gesetzesstand mit 50 Jahren in Rente gehen. Beamte können frühestens nach 33 Arbeitsjahren in Rente.

Steuern:
Wen jemand Schulden beim FA hat, übernimmt das FA die Verfügungsgewalt über das/die Konto/Konten bis die Schulden getilgt sind.

Löhne:
Gesetzlicher Mindestlohn-
wer unter 25 Jahre alt ist- 380€
über 25 - 540€
und mehr verdient kaum jemand

All diese Reformen wurden im reformunwilligen GR in den lezten Jahren gemacht.
Den Griechen geht es also so richtig gut! *Ironie Ende*

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