Forum: Politik
Anschlag auf Karikaturisten: Mit Härte gegen den Hass?

Vier Jahre nach Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen wurde einer der Zeichner beinahe Opfer eines Anschlags, und wieder wird der Ruf nach härteren Reaktionen lauter. Ist Härte die Antwort auf Hass - oder die Niederlage der Werte, die verteidigt werden sollen?

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Kryoniker 03.01.2010, 14:18
70.

Zitat von Turikan
Ich verstehe nicht, was dadurch gewonnen werden kann, wenn irgendeine muslimische Vertretung nun laut verkündet: "Tut uns leid, wie schrecklich, darf nicht vorkommen, verurteilen wir, bla bla bla"
Es würde eine Menge bringen, wenn ein Großteil der muslimischen Welt diesen Anschlag auf Westergaard glaubhaft verurteilte. Glauben Sie mir, eine Menge!

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fidibum V 03.01.2010, 14:18
71. Religionen / Anschlag auf Karrikaturisten

Beendet überall die unheilige Allianz Kirche - Staat!
Vollständige Säkularisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens!
Macht Religion zur ausschließlichen Privatsache!
Keine staatlichen Privilegien für religiöse Funktionsträger!
Wenn schon verfassungsgemäß garantierte Religionsfreiheit, dann aber auch strikte Kontrolle, dass die Ausübung der Religion mit den Gesetzen des Aufenthaltslandes zu 100% übereinstimmen, ansonsten wird der Verstoß sanktioniert!
Keine politische Zusammenarbeit mit den Staaten, die trotz Akzeptanz von UN- / Menschenrechtserklärungen dagegen verstoßen!
Null Toleranz gegenüber Staaten, die unter dem Deckmantel der "Religion" gegen 2010 Jahre erreichte "Zivilisation" verstoßen!
Schluss mir religösem Fanatismus und Extremismus!

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Rainer Daeschler 03.01.2010, 14:18
72. Das war die Strategie

Zitat von tipota
Bush lässt in Tora-Bora durch die atemberaubend dusselige Strategie von Herrn Dummsfeld erst Mal Herrn Bin Laden entkommen. Dann fängt er seinen kleinen Krieg in Irak ...
Wieso dusselig? Hätte man 2001 Osama bin Laden schon gefangen, wie hätte man die amerikanische Öffentlichkeit für den Irakfleldzug 2003 stimulieren können? Man brauchte das Bild einer geschlossenen islamistischen Bedrohungfront.

Wenn die USA es in 8 Jahren nicht geschafft haben, mit großem Truppenaufwand den gesuchtesten Mann auf dem Erdball in einer afghanisch-pakistanischen Grenzregion aufzuspüren, ist sie entweder die dämlichste Großmacht, die dieser Planet jemals gesehen hatte, oder es war Absicht.

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mbberlin 03.01.2010, 14:18
73. ...

"Wo bleibt der Aufschrei der Muslime?"

Im Westen erkenne ich auch keinen "Aufschrei"? Lediglich die Medien haben was für's "Winterloch".

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OnkelHotte 03.01.2010, 14:18
74.

Zitat von ddorfer
Viele Muslime sehen die europäische Politik der Toleranz und Multi-Kulti, als ein Zeichen der Schwäche und der Feigheit.
Möglicherweise kann damit auch die niedrige Wahlbeteiligung bei der Europawahl und die Wahlverweigerung von fast einem Drittel der Berechtigten bei der Bundestagswahl zumindest zum Teil erklärt werden.

Die unglaubliche Beteiligung im SPON-Forum zeigt doch, dass den Leuten der Islam und dessen Aggressivität unter den Nägeln brennt, auf dieses Thema aber aus Angst, Feigheit oder Ideologie von der Politik keine klaren Antworten mehr gegeben werden.

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tenorsound1 03.01.2010, 14:19
75.

Zitat von OnkelHotte
Wo bleibt der Aufschrei der Muslime? Er ist in der Vergangenheit ausgeblieben und er wird in Zukunft ausbleiben. Warum sollten die große Mehrheit der friedlichen Muslime noch aufschreien, wenn ein solcher Aufschrei bei der Mehrheitsbevölkerung ebenfalls ausbleibt? Wo bleiben den Wut, Trauer, Empörung und Lichterketten die es zu Recht bei Ausschreitungen von Neonazis gegeben hat? Kann es sein, dass die so genannte Zivilcourage von Bürgern und Politikern bei einer Demonstration gegen Gewalt des Islam mit einem etwas höherem persönlichen Risiko verbunden ist? Den hier wohnenden Moslem drängt sich zurecht der Gedanke auf, dass die Europäer sich aufgegeben haben und sie die Tat insgeheim tolerieren. Warum also sollten die Muslime aufschreien? Wir Europäer müssen etwas lernen, was wir in unserer kruden Traumwelt von Toleranz, Dialog und Friede, Freude, Eierkuchen schon längst vergessen haben: Klar zu definieren wer Feind ist und wer nicht. Wer unsere „westlichen“ Idee von Freiheit nicht nur feindselig gegenübersteht, sondern diese Ideen auch in die Tat umsetzen will, der ist ein Feind. Der muss das Gebiet verlassen, in dem diese Werte gelten. Ob man ihm/ihr dazu den großzügig erteilten Pass wieder aberkennen muss, ob im Heimatland dann Unheil droht, dass kann nicht unser Problem sein.

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wildbrando 03.01.2010, 14:19
76.

Solange Teile der (nichtmuslimischen) Mehrheitsgesellschaft in Europa nicht akzeptieren, daß eien Großzahl islamischer Einwanderer zur Gesellschaft dazu gehören und solange es immer noch viele Einwanderer gibt, die nicht akzeptieren können, daß wir eine laizistische Gesellschaft sind, in der Religion eben kein politisches Mittel sein kann und darf, solange werden diese interkulturellen (-religiösen) Konflikte andauern.
Herr Broder spitzt zu, nichts anderes will er und das macht er auf hervorragende Weise. Ihm geht es nicht darum gemocht zu werden, er legt seit Jahren den Finger in die Wunde und stößt damit Debatten an.
In Europa wurden unsere uns selbstverständlich erscheinenden Grundrechte durch Revolutionen und Kriege hart erkämpft. Man kann die Karikaturen geschmacklos finden, doch man muß zumindest akzeptieren, daß dies eben zu einer freiheitlichen Gesellschaft dazugehört (eben auch das ein Teil der Aufgabe, wenn man in Europa zu Hause sein möchte). Ich glaube ein Großteil der hier lebenden Muslime tut dies auch.

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Meckermann 03.01.2010, 14:22
77. Gebotene aber keine übertriebene Härte

Recht und Gesetz sollten mit aller Entschiedenheit und Konsequenz durchgesetzt und verteidigt werden. Dabei darf keine Rücksicht auf Religions- oder Volkszugehörigkeit oder sonstige Befindlichkeiten genommen werden. Das gilt im Kleinen genau wie im Großen, für Nazischläger genau wie für islamistische Fanatiker.

Härtere Strafen halte ich dagegen für nicht sinnvoll. Mal davon abgesehen, dass die Todesstrafe dem Selbstmordattentäter ohnehin egal sein dürfte hat sich gezeigt, dass niemand Angst vor dem Strafmaß hat, sondern lediglich vor dem Erwischtwerden. Mehr und besser ausgerüstete und bezahlte Polizisten sind somit die bessere - allerdings auch teurere - Abschreckung und bieten mehr Schutz vor Gewaltverbrechen.

Neben der angemessenen Reaktion ist aber such die Prävention von Gewalt sehr wichtig. Hier kommt es darauf an der Radikalisierung der Menschen entgegen zu wirken und dazu muss ein Problembewusstsein geschaffen werden, was und wo die sozialen Brennpunkte sind, und mit welchen Maßnahmen man gegensteuern kannn (und wer das bezahlen soll). Dazu ist es nötig auch Themen wie Islam-Angst und Zuwanderung aber auch Sicherheit vs. Freiheitsechte offen und sachlich zu diskutieren ohne sich gleich vor der Nazi-Keule oder sonst irgendeiner Keule wegducken zu müssen.

Oft vernachlässigt wird leider auch die Frage, wie man die Zivilgesellschaft und Zivilcourage stärken kann. die Integrationskraft einer Gesellschaft hängt nämlich auch ganz stark davon ab, wie gut es dieser geht sprich wie stolz man auf sie sein kann. In Zeiten, in denen große Teile der Bevölkerung von Armut bedroht sind während Bankmanger staatlich garantierte Bonuszahlungen einfahren und Politiker sich lieber gegenseitig die Schuld für Tanklaster und Dienstwagen in die Schuhe schieben statt Lösungsorientiert zu arbeiten, sieht es damit leider eher schlecht aus.

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dr. ch. bernhart 03.01.2010, 14:24
78. Keine Toleranz mit der Intoleranz

we swiss do not want tolive in a muslim country, we do not want to live in a prision, we just want to be free and indepentend like our fathers were since more than 750 years now, wihtout to have to be tolerant with violent stupid people who live mentally in the stone age, no more muslim in the airplaine they eat the explosive material and nobody can check that

Der Westen versucht sich ganz und gart dem Verständnis fremder Kulturen zu öffnen, aber er liebt sich nicht mehr selbst (Papst Benedikt XVI


muslim can not ask for tolerance and the right to built minaretts when the official intention of their religion is to kill all christian and jews. That is a genocide and against national and international law. We have to hear some experts of the islam if that is really written in the koran. If it is so that religion should not be aloued anymore. Besides that we need
law against forced marriage, gential mutilating, wearing burkahs and scares and do not give exception from school teching (schwimming togeather

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Steinhauer 03.01.2010, 14:25
79. Wo bleibt der Aufschrei der Muslime?

Wo die Aufschrei der westlichen abendlichen christlichen Demokratien geblieben ist.
Nato-Terror auf der ganzen Welt.
Raubzüge der Neukolonialistischen Demokratischen Terrorstaaten auf der ganze Welt.
Kein Respekt vor anderen Kulturen.
praktische rassistische Weltpolitik:
mit unterschiedlichen Maßstäben messen:
Hinterbliebenen der Lockerby-Bomben Opfer erhalten Milliarden Entschädigungen. Die Opfer von Nato und Verbündeten in Iran, Afghanistan, Guantánamo oder sonst wo erhalten nicht mal eintausendstel davon. Wenn es keine staatliche Rassismus ist?

Muslimischer, jüdischer, christlicher oder irgendwelcher Terror ist mit nichts zu rechtfertigen.
Die grundlegenden Menschenrechte, Freiheit, Literatur dürfen von keiner Religion erpresst, eingeschüchtert oder erpresst werden.
Selbst Ein Auftragsnehmer darf Ihr Auftrag ganz frei ausführen dürfen.

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