Forum: Politik
Anschlag auf Karikaturisten: Mit Härte gegen den Hass?

Vier Jahre nach Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen wurde einer der Zeichner beinahe Opfer eines Anschlags, und wieder wird der Ruf nach härteren Reaktionen lauter. Ist Härte die Antwort auf Hass - oder die Niederlage der Werte, die verteidigt werden sollen?

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olga.tokar 03.01.2010, 14:26
80.

Zitat von MonaM
Das ist völliger Unsinn! Ihre Maßstäbe sind reichlich verrutscht. Weder die westlichen Medien noch und erst recht nicht dieser eine Karikaturist "predigen Hass". Es wäre sehr sinnvoll, dass Sie sich die einmal in Ruhe ansehen, ohne Ihre Vorurteilsbrille, und erst anschließend beurteilen. Die tatsächlich sehr harmlosen Zeichnungen schüren keinen Hass, sondern nehmen die Hassausbrüche militant-fundamentalistischer Muslime (z.B. die Selbstmord-Anschläge) auf die Schippe. Das Charakteristikum einer Karikatur ist ja gerade der Witz, der in der Pointe liegt. Man schmunzelt - und erkennt die Wahrheit, die Absurdität der Realität. Der Hass geht doch von den Islamterroristen aus und nicht von denjenigen, die mit künstlerischen Mitteln versuchen, die Perversität der Gotteskrieger-Ideologie zu entlarven.
Soweit ich weiß dürfen hunderte Millionen von Menschen seit Jahrhunderten das Antlitz ihres Propheten nicht darstellen. Es ist ihnen verboten, ihren Propheten in irgendeiner Weise darzustellen.

Weshalb war es schon wieder einmal (the same procedure as every year...) DER WESTEN, der sich mit perfider Absicht erlaubt hat, diesen nicht nur darzustellen, sondern als Bombe darzustellen, also als das Grundübel des islamistischen Terrorismus?

Sie beschäftigen sich mit der Freiheit Europas. Sehen Sie, ich auch.

Aber ich möchte nicht, dass diese Freiheit sich wieder einmal zum Faschismus hin entwickelt. Menschenverachtung ist Faschismus. Europa ist noch lange nicht davon befreit.

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olga.tokar 03.01.2010, 14:27
81.

Zitat von MonaM
Das ist völliger Unsinn! Ihre Maßstäbe sind reichlich verrutscht. Weder die westlichen Medien noch und erst recht nicht dieser eine Karikaturist "predigen Hass". Es wäre sehr sinnvoll, dass Sie sich die einmal in Ruhe ansehen, ohne Ihre Vorurteilsbrille, und erst anschließend beurteilen. Die tatsächlich sehr harmlosen Zeichnungen schüren keinen Hass, sondern nehmen die Hassausbrüche militant-fundamentalistischer Muslime (z.B. die Selbstmord-Anschläge) auf die Schippe. Das Charakteristikum einer Karikatur ist ja gerade der Witz, der in der Pointe liegt. Man schmunzelt - und erkennt die Wahrheit, die Absurdität der Realität. Der Hass geht doch von den Islamterroristen aus und nicht von denjenigen, die mit künstlerischen Mitteln versuchen, die Perversität der Gotteskrieger-Ideologie zu entlarven.
Soweit ich weiß dürfen hunderte Millionen von Menschen seit Jahrhunderten das Antlitz ihres Propheten nicht darstellen. Es ist ihnen verboten, ihren Propheten in irgendeiner Weise darzustellen.

Weshalb war es schon wieder einmal (the same procedure as every year...) DER WESTEN, der sich mit perfider Absicht erlaubt hat, diesen nicht nur darzustellen, sondern als Bombe darzustellen, also als das Grundübel des islamistischen Terrorismus?

Sie beschäftigen sich mit der Freiheit Europas. Sehen Sie, ich auch.

Aber ich möchte nicht, dass diese Freiheit sich wieder einmal zum Faschismus hin entwickelt. Menschenverachtung ist Faschismus. Europa ist noch lange nicht davon befreit.

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olga.tokar 03.01.2010, 14:29
82. Absichten...

Zitat von MonaM
Das ist völliger Unsinn! Ihre Maßstäbe sind reichlich verrutscht. Weder die westlichen Medien noch und erst recht nicht dieser eine Karikaturist "predigen Hass". Es wäre sehr sinnvoll, dass Sie sich die einmal in Ruhe ansehen, ohne Ihre Vorurteilsbrille, und erst anschließend beurteilen. Die tatsächlich sehr harmlosen Zeichnungen schüren keinen Hass, sondern nehmen die Hassausbrüche militant-fundamentalistischer Muslime (z.B. die Selbstmord-Anschläge) auf die Schippe. Das Charakteristikum einer Karikatur ist ja gerade der Witz, der in der Pointe liegt. Man schmunzelt - und erkennt die Wahrheit, die Absurdität der Realität. Der Hass geht doch von den Islamterroristen aus und nicht von denjenigen, die mit künstlerischen Mitteln versuchen, die Perversität der Gotteskrieger-Ideologie zu entlarven.
Soweit ich weiß dürfen hunderte Millionen von Menschen seit Jahrhunderten das Antlitz ihres Propheten nicht darstellen. Es ist ihnen verboten, ihren Propheten in irgendeiner Weise darzustellen.

Weshalb war es schon wieder einmal (the same procedure as every year...) DER WESTEN, der sich mit perfider Absicht erlaubt hat, diesen nicht nur darzustellen, sondern als Bombe darzustellen, also als das Grundübel des islamistischen Terrorismus?

Sie beschäftigen sich mit der Freiheit Europas. Sehen Sie, ich auch.

Aber ich möchte nicht, dass diese Freiheit sich wieder einmal zum Faschismus hin entwickelt. Menschenverachtung ist Faschismus. Europa ist noch lange nicht davon befreit.

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Arent 03.01.2010, 14:31
83. PDS & Grüne sind das Problem

Zitat von leser1976
Darum sind kritische Leute in eigenen Reihen, wie Linke, Grüne gefordert
Die PDS & Grünen haben das Problem verursacht. Für die Grünen gilt Gleichberechtigung nur für weisse deutsche Frauen, sie bekämpfen Frauenrechte. Es darf in dieser Partei gar nicht darüber geredet werden dass Ehrenmorde dazu dienen interethnische Heiraten zu verhindern. & dafür wurden die Grünen völlig zu recht von Nekla Kelec, Seyran Ates, Alice Schwarzer etc. angegriffen.
Die PDS verbietet ihren eigenen Mitgliedern Vorträge über Islamismus zu halten. Den Leuten an der Spitze ist vollkommen klar dass jedes islamische Land fremdenfeindlicher ist als die Schweiz, aber das darf nicht thematisiert werden. Gruppierungen wie Milli Görüs, die ultranationale Ülcücü, Hisbollah, Hamas, all diese eingewanderte Fremdenfeindlichkeit darf nicht thematisiert werden. Sie hat mit keinem Wort zu den Demos im Iran Stellung genommen weil es nicht in ihr Feindbild passt.

Grüsse,

Arent

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leser1976 03.01.2010, 14:33
84. ...

Zitat von Meckermann
Recht und Gesetz sollten mit aller Entschiedenheit und Konsequenz durchgesetzt und verteidigt werden....Sicherheit vs. Freiheitsechte offen und sachlich zu diskutieren ohne sich gleich vor der Nazi-Keule oder sonst irgendeiner Keule wegducken zu müssen.
Finde Ihren Beitrag gut! Interessant auch, das endlich jemand genau anspricht, dass viel mehr Menschen leiden wegen anderer gesellschaftlicher Probleme, aber diese selten so Emotional diskutiert werden wie Islam versus Christentum. Opium fürs Volk!

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herzkopf 03.01.2010, 14:34
85. verkehrter Protest - fehlender Protest

Die Religion des Islam ist wie das Christentum eine monotheistische und hat als Grundlage die Liebe und den Respekt vor der Schöpfung. Wirrköpfe gibt es in beiden Religionen. Was mich erstaunt, betrübt und entsetzt, ist daß aus der Welt des Islam ein Aufschrei gegen z.B. die Mohammedkarikaturen ertönt, wo doch ein viel lauterer und dramatischerer Aufschrei gegen Mächte entstehen müßte, die den Namen Gottes für terroristische und weltliche Machtkämpfe mißbrauchen. Der 11. September, der Anschlag in Madrid, Selbstmordattentate sind kriminelle menschenverachtende Handlungen, die mit einem Gott nicht in Verbindung zu bringen sind. Sie sind Folgen einer möglicherweise falschen irdischen Politik. Gegen diese Gotteslästerer, die eigene politische Interessen als göttlich behaupten fehlt aus den eigenen Reihen in gewaltiger Protest, um Schaden vom Islam abzuwenden.

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Kryoniker 03.01.2010, 14:35
86.

Zitat von dr. ch. bernhart
we swiss do not want tolive in a muslim country, we do not want to live in a prision, we just want to be free and indepentend like our fathers were since more than 750 years now [...]
Das unterschreibe ich auch als Deutscher sofort. Minarette? Meinetwegen, aber nur ohne Muezzin! Wenn Minarette nur mit Muezzin zu haben sind, dann würde ich auch ohne zu zögern gegen Minarette stimmen. Nur hat Deutschland leider noch immer ein Problem mit Plebisziten; da besteht wohl immer noch sowas wie Kaderdenken bei unseren Politkern. Es reicht! Zudem sollten wir das Wort "Islamophobie" nicht länger nur in einen negativen Kontext stellen, sondern einmal seine Bedeutung betrachten: Islamophobie ist die Angst vor dem Islam. Ich habe als aufgeklärter Europäer große Angst vor einer gewaltsam aufgedrängten Islamisierung dieses Kontinents; es wird Zeit, daß wir endlich aufwachen und unsere Werte verteidigen.

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tenorsound1 03.01.2010, 14:36
87. Unsere Werte härter verteidigen

Zitat von Juro vom Koselbruch
Ich schreibe seit längerer Zeit im Spon. Zu Thema der Gewalttätigkeit, des Terrors und der Gefahr eines verbrecherischen und islamistischen Auslegers des Islam nahm ich oft Stellung. Mir ging es immer wieder darum, auf diese Gefahren hinzuweisen und vor allem auf die nicht selten lauen bzw. naiven Positionierungen von Seiten einer falsch verstandenen politischen Korrektheit. Deshalb war ich gestern Abend heilfroh, eine glasklare Stellungenahme bzw. Berichterstattung in der Tagesschau zu hören, in welcher klipp und klar der Verlauf der Geschehmnisse um die Mohammed-Karikaturen aufgezeichnet und auch auf die Wertefrage/n verwiesen wurde. Endlich mal eine Stellungnahme der veröffentlichten Meinung sachlich aber im Klartext und ohne Tabu bzw. falsche "Korrektheit". Es scheint sich allmählich rumzusprechen und in die Zone der öffentlichen Meinungsbildung einzudringen, dass mit der genannten gewalttätigen Religionsausrichtung des Islam nicht zu spaßen ist das es um UNSERE Werte geht und nicht um unanagemessenes von der anderen Seite zuverlässig verlachtes "Entgegenkommen". Ich habe beruflich viel mit Muslimen zu tun. Und da kann ich nur sagen: Meine Erfahrungen sind von einigen Ausnahmen abgesehen, gut bis sehr gut. Aber um diese Gruppierung, die ohnehin eine bestimmte Auslese ausmacht, geht es nicht. Es geht um jene, die in der muslimischen Welt immer weiter und heftiger versuchen, die volle Macht an sich zu reißen, um ihre gewalttätigen Konflikte, ihren Hass, ihre Menschenverachtung und ihre Intoleranz dem Westen und dem Rest der Welt aufzudrängen. Und dies versuchen sie unabhängig von der Frage der Erfolgsmöglichkeiten. Wir können somit dem Konflikt nicht ausweichen. Wir müssen ihn durchstehen, auch zum Schutz der bei uns untergekommenen friedlichen Muslime gegegnüber ihren gewaltorientioerten Glaubens"brüdern". Ein hoher islamischer Gelehrter sagte vor Jahren in Kairo, ihm täten die Deutschen leid, was nicht spöttisch gemeint war. Er meinte, die Deutschen hätten so gute Werte in ihrer Verfassung und in ihrem öffentlichen Leben, aber sie würden sie nicht hinreichend verteidigen bzw. bei Zuwanderen einfordern. Wie gesagt. Dies erklärte kein Rechtsradikaler.
Ich kann Ihnen nur in vollem Umfang zustimmen. Das ständige Zurückweichen vor dieser Auseinandersetzung führt zu immer frecherem Auftreten eben dieser religiös fanatischen Moslems im eigenen Land und im Auslang. Wenn dann jemand so eindeutig auftritt, wie der dänische Karrikaturist Westergaard oder etwa die somalische Ayann Hirsi Ali, dann neigen die Westler gerne dazu, sich zu ducken und möglichst keine Position zu beziehen. Gutmenschin Claudio Roth empfiehlt "Deeskalation", was aber nichts nützt, denn der Konflikt wiederholt sich. Wir müssen lernen, dass wir für unsere freiheitliche Grundordnung und deren Werte einstehen müssen, ohne Wenn und Aber. Das sollte bei vollem Bewußtsein und mit Sinn und Verstand geschehen. Mir graut davor, dass dieses Thema "politisch korrekt" so lange unter den Teppisch gekehrt wird, bis eine (hoffentlich nicht) wiedererstarkte Rechte sich dem annimmt.

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citrin 03.01.2010, 14:37
88.

Zitat von fidibum V
Beendet überall die unheilige Allianz Kirche - Staat!
Überaus gerne - wenn dies auch die unheilige Allianz von Wissenschaft und Staat betrifft.

Jede Kultur hat hat so ihre Tabus.
Wissenschaftsgläubigkeit ist freilich eines der dümmsten.


"Es gibt eine Trennung von Staat und Kirche, aber keine Trennung von Staat und Wissenschaft." Paul Feyerabend, "Wege der Wissenschaft"
http://www.springerlink.com/content/v18725j6324v3737/

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lebenslang 03.01.2010, 14:38
89.

Zitat von berther
Freiheit beinhaltet auch eine bestimmte Geisteshaltung , die anderen mit Achtung und Respekt gegenübertritt. Wenn man sich dabei mit einer Kultur anlegt die sich zum Teil noch im Mittelalter befindet, muß man mittelalterliche Reaktionen einkalkulieren.
wie kann ich jemanden achtung und respekt entgegenbringen der meint es wäre richtig jemanden körperlich zu schaden, nur weil er sich nicht mittelalterlich-konform verhält ?

ich kann es nicht nur, ich will es auch nicht, da ich meine selbstachtung nicht über bord schmeißen will.

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