Forum: Politik
Anschlag auf Politiker in Virginia: Schüsse auf Amerika
AFP

Fünf Verletzte, darunter ein Top-Republikaner: Das Attentat von Virginia erschüttert die USA. Der Täter soll ein Anhänger von Bernie Sanders sein. Für Präsident Trump wird der Fall zur Bewährungsprobe.

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RalfHenrichs 15.06.2017, 06:47
1. Es ist an der Zeit,

dass die Demokraten die peinlichen und zu nichts führenden Untersuchungen gegen Trump beenden und ihn schlicht politisch bekämpfen. Denn jeder weiß oder kann wissen, dass Russland mit den US-Wahlen nichts zu tun hat. Aber jeder weiß oder kann wissen, dass die Politik der USA unter Trump absolut kritikwürdig ist. Die falsche Prioritätensetzung der Demokraten schadet aber vor allem den Dems und nicht Trump.

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observerlbg 15.06.2017, 07:06
2. Schon als Teenager in den siebzigern....

unkte ich, dass eher die Berliner Mauer fällt, als dass die USA den 2. Zusatzartikel der US.-Verfassung fallen lassen. Nee, watt hat man mich verlacht damals. Die Macht der NRA ist scheinbar vergleichbar mit der der kommunistischen Partei in China. Wenn dann noch ein derart umstrittener Mann wie Donald Trump als Präsident aller US-Amerikaner gewählt wird, dann kann das nur irgendwann explodieren. Steve Scalise wird mit Sicherheit weder Donald Trump, noch die US.-Waffengesetze kritisieren. Er wird eher Bernie Sanders eine Mitverantwortung anlasten, weil er ja so wehement gegen die Republikaner agiert. Ich hake das ganze ab als weitere Fußnote typischer US.-amerikanischer Innenpolitik. The show must go on.

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AlBundee 15.06.2017, 07:17
3. Spaltpilz

"If she get's to pick her judges, nothing you can do, folks. Although the Second Amendmend people, maybe there is - I don't know." Zitat Ende. Trump in einer Wahlkampfrede über das Recht, Waffen zu tragen. Will sagen: wenn Sie Präsidentin wird und versucht, durch Ernennung entsprechender Richter euch die Waffen wegzunehmen, könnt ihr sie ja vorher erschiessen. Wenn ein angehender Präsident solche Kommentare in einem Land macht, in dem jeder Eierdieb bewaffnet ist und 30000 Menschen pro Jahr durch Schusswaffen sterben, muss er damit rechnen, dass einer der ohnehin vorhandenen Psychopaten ihn beim Wort nimmt.

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kwoik 15.06.2017, 07:22
4. Vorab,

furchtbar und auf keinen Fall zu die Tat ist nicht zu billigen und gehört mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft. Ironie des Schicksals, dass ein der Waffenlobby näherstehender Politiker von einer Waffe angeschossen wird, die bei Waffenverbot gar nicht auf dem Markt frei zu kaufen wäre. Auch erschreckend, dass sowas unter Trumps Herrschaft geschieht, da muss der Frust im Volk ganz schön tief sitzen.

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IMOTEP 15.06.2017, 07:23
5. Historie

Was dem Deutschen sein Auto ist dem Amerikaner seine Waffe. Über Generationen hat der Amerikaner gelernt das Konflikte wenn es zum Äußersten kommt mit der Waffe (Peacemaker, Colt)gelöst werden. Nicht von ungefähr konnte Reagan Präsident werden. Tief verankert im Bewusst sein, für uns unverständlich, wird dieses Problem wohl nie gelöst werden. Wir haben dafür: Ich will Spaß, deshalb gebe ich Gas.

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texhex 15.06.2017, 07:28
6.

Zitat von RalfHenrichs
dass die Demokraten die peinlichen und zu nichts führenden Untersuchungen gegen Trump beenden und ihn schlicht politisch bekämpfen. Denn jeder weiß oder kann wissen, dass Russland mit den US-Wahlen nichts zu tun hat. Aber jeder weiß oder kann wissen, dass die Politik der USA unter Trump absolut kritikwürdig ist. Die falsche Prioritätensetzung der Demokraten schadet aber vor allem den Dems und nicht Trump.
Wenn man die Trollkommentare anaylisiert kann man interessante Rückschlüsse auf die aktuelle Befindlichkeit Russlands ziehen. Ralfhendrichs hier ist zB schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, in jedem Post einen Pro-Putin Gedanken (meist von der Qualität wie das "Jeder weiß dass Russland nichts mit den US-Wahlen zu tun hatte" oben) UND einen Anti-Trump-Kommentar unterzubringen. Putins Hoffnungen bezüglich Trump sind verpufft. Das macht es für Trump nochmals gefährlicher.

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furanku 15.06.2017, 07:29
7. Die USA sind derzeit ein Pulverfass, das schwer zu entschärfen ist

Wenn Trump bleibt, werden sich die Spannungen weiter verschärfen und die Lage instabil und unberechenbar bleiben. Wenn Trump, aus welchen Gründen auch immer stürzt, werden die Rechten sich ihre Dolchstosslegende basteln und ebenso unberechenbar revoltieren. Diverse Vorfälle in der nicht allzuweit zurückliegenden Vergangenheit haben gezeigt, dass in den USA durchaus lokal bürgekriegsähnliche Zustände ausbrechen können. Ich sehe da durchaus die Gefahr, dass die USA so oder so in turbulente Zeiten taumeln -- und wenig Möglichkeiten die Lage zu entschärfen.

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Mittelalter 15.06.2017, 07:34
8. zynisch; zynischer, SPON

"Er (das Attentat)wirft die Frage auf, wie radikal Widerstand sein darf."
Wie bitte? Welche Frage wird da "aufgeworfenen"? Da gibt es gar keine Frage - so nicht. Aber so wie der Text abgefasst ist, klingt durch, ob man mal darüber diskutieren müsste, ob Attentate in einer Demokratie an einem Bestimmten Punkt nicht doch irgendwie ok sind. Also natürlich nur, wenn es die "Richtigen" gegen die "Falschen" ausüben. Man stelle sich vor, was hier los wäre, wenn die AfD nach der Aussag "Merkel muss weg" nun fragen würde: "Nach dem Attentat stellt sich die Frage, wie das gehen soll." Die Hölle wäre los. Aber diesmal hat ein Linker einen Konservativen erschossen. Da scheinen es einige mit Frau Schwesig zu halten: Das Thema "Linksextremismus wird viel zu sehr aufgebauscht."

Und dann der Gipfel: "Zugleich aber lenkt das Attentat den Blick auf den Präsidenten und die Folgen seiner spalterischen Politik." Natürlich ist mal wieder Trump schuld. Unter Obama war die Gesellschaft in den USA ja sowas von "together". Die hat dann Trump gewählt. Aber Trump ist der "Spalter"
Was in diesem Bericht vollkommen fehlt ist die eigene Hinterfragung der Medien? Wie weit ist die hysterische mediale Darstellung dieses Präsidenten schuld an solchen Verbrechen?

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flytogether 15.06.2017, 07:34
9. Erschüttert?

In Amerika? Wo sich jeder nach Belieben eine Knarre kaufen kann? Wo die Repuplikaner jedes schärfere Waffengesetz verhindern. Und wie hat der verletzte republikanische Senator Scalese in der Vergangenheit abgestimmt wenn es um Verschärfung der Waffengesetze ging? Und heißt es nicht stets dass Amerika sich noch mehr bewaffnen muss damit z. B. Amokläufe verhindert werden können? Lehrer sollen Waffen tragen um Schüler zu schützen. Herr Scalese, Sie können nicht mal sich selber schützen geschweige andere. Also einfach mal die Realität erkennen und dieser Gewsltspirale entgegentreten. Im Krankenhaus haben Sie jetzt viel Zeit darüber nachzudenken.

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