Forum: Politik
Anschlag in Berlin: Ich kann keine Angst spüren
AP

Keine Furcht, kein Hass: Unser Autor Stefan Kuzmany lebt in Berlin, der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt bleibt ihm seltsam fern.

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j.cotton 21.12.2016, 19:52
1. Keine Angst, Rosmarie

Angst spüre ich (auch) nicht.
Aber ich spüre, wie sehr sich "unsere freiheitliche Gesellschaft und Grundordnung" in den letzten (zwei) Jahren drastisch verändert hat.
- Security inzwischen in fast jedem größeren Freibad / bei jedem kleineren Event.
- Schwerstbewaffnete Polizeihundertschaften an Festtagen und auf Festplätzen.
- Videoüberwachung allenthalben, die dann ggf nicht einmal (Persönlichkeitsschutz) verwendet werden darf.
- eine Presse die solche Fakten geflissentlich - aus "political correctnes" - ignoriert.
Spüre ich da zu rechts oder gar falsch?
Ich bin mir etwas unsicher, muss ich sagen.

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kakadu 21.12.2016, 19:54
2. Mir geht es genauso

Auch ich lebe mitten in Berlin und war an diesem Tag auf einem anderen Weihnachtsmarkt.
Die Anschläge lassen mich mittlerweile gleichgültig. Ich will das alles nicht mehr sehen und nicht mehr lesen.
Es nervt mich sogar ein wenig, daß in jedem Kanal und auf jeder Seite das selbe Thema ausgestrahlt wird. Jeder gibt seinen Senf dazu, aber ich mag keinen Senf. Hätte lieber Ketchup.

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wutbürger2010 21.12.2016, 19:55
3. Erstaunliche Parallelen in den Medien

Zitat: "Unser Autor Stefan Kuzmany lebt in Berlin, der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt bleibt ihm seltsam fern."

Ebenso beschrieb dies auch ein Moderator des Radiosenders "Das Ding" von www.dasding.de am Folgetag des Anschlags. Er äußert bester Laune die für mich unvorstellbare Meinung, dass er diesen Anschlag emotional irgendwie nicht so schlimm fand wie den von Nizza. Er habe das Gefühl, dass man bei der Häufung von Anschlägen mit der Zeit emotional abstumpfen würde. Und warum dies so sei, würde den Hörern gleich ein Stressexperte erläutern.

Ich glaube, dass lediglich empathieferne Persönlichkeiten solche Empfindungen / Meinungen haben können. Mich hat dieses Ereignis jedenfalls sehr berührt und es war für mich sehr nah.

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helianthe 21.12.2016, 19:57
4. Sie hassen

schon, z.B Herrn Seehofer! Weil er Konsequenzen fordert. Ganz unabhängig ob der Pakistani oder der Tunesier diese Tat begangen haben oder auch nicht. Die sind beide kriminell, haben mehrere Identitäten und halten sich zu Unrecht in Deutschland auf, auf unsere Kosten! Vielleicht können Sie Herr Kuzmany, nur Mitleid mit Nichtdeutschen empfinden? Vielleicht wäre es ihnen weniger egal, wenn 12 Asylanten von einem Deutschen umgebracht worden wären. Vielleicht sind sie ein Deutschehasser?

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shi 21.12.2016, 19:57
5. Geht mir genauso

Eine Freundin von mir war eine halbe Stunde vorher dort.
"Jetzt also auch bei uns." Aha. Schlimm.
Vielleicht wird es mir bewusster werden, wenn ich mal einen Weihnachtsmarkt besuchen würde.

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l.augenstein 21.12.2016, 20:00
6. Was mit Ihnen vielleicht nicht stimmt ist,

dass es für Sie offensichtlich nur schwarz oder weiß gibt! Sie meinen doch zwischen den Zeilen dass jeder, der nicht mit Hurra den unkontrollierten und ungebremsten Flüchtlingszustrom bejubelt, ein Gegner der Flüchtlinge ist!
Ich bin der Meinung, dass der Flüchtlingsstrom ohne Kontrolle und ohne Registrierung der Menschen ein schwerer politischer Fehler war. Das hat gar nichts mit Fremdenhass oder sonst was zu tun. Den Menschen muß man helfen, nicht nur, weil es das GG von uns verlangt. Das kann aber nicht heißen, dass wir Kontrolle und Sicherheit deshalb aus der Hand geben müssen. Und genau darum geht es auch Seehofer und einigen anderen Politikern. Angst haben muß man nicht vor den Flüchtlingen sondern vor Bundesbürgern mit Ihrer unkritischen, fahrlässigen und gleichgültigen Einstellung den Geschehnissen gegenüber!

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nadennmallos 21.12.2016, 20:02
7. Und der Artikel sagt uns was ...?

Ein Selbstbekenntnis über die eigene Coolness? Fatalismus? Oder soll er dem Rest der Welt suggerieren: "Ey, Kerls und Mädels, das Leben geht weiter!". Natürlich tut es das, aber wenn ich daran denke wie oft meine Kinder unterwegs sind, sich auch auf öffentlichen Veranstaltungen "rumtreiben" (Klar, die wollen was erleben), ja, dann habe ich Sorge um sie. Und die wird durch solche Anschläge nicht verringert. Hysterie, nein, dass ist es nicht, aber das Ganze so beiseite schieben (Oder doch Verdrängen?), wie der Autor, dass kann und will ich nicht. Merke: Nachdenken schadet nicht.

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biesi61 21.12.2016, 20:08
8. Ich bin genau so

Es ist sogar noch schlimmer. Mich widern Medien und Politiker, die jetzt auf Teufel komm rauss Hysterien und Ängste schüren wollen, einfach nur gewaltig an! Mitgefühl mit den Opfern und ihren Angehörigen - ehrlich und aufrichtig, jede Menge. Aber deren Tragödie für parteipolitische Ränkespiele oder zur Steigerung der Auflage nutzen - NEIN, das ist in meinen Augen pervers!

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hansderdampfer 21.12.2016, 20:09
9. Tja

Tja Herr Kuzmany sie geben sich ja selbst die Antwort!
Da sie ja schon 15 Jahre in Berlin leben hätte es ihnen auffallen können wieviel sich hier schon geändert hat.
Nur sie sagen es ja leider selbst sie wollen in ihrer Sturheit genau so weiter machen!
Sie dürfen gerne weiter wie Merkel in den Tag hinein träumen nur sie sollten sich wünschen niemals aufzuwaachen.
Andere Menschen sahen und sehen das alles nur denen fehlt halt ihre STURHEIT.

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