Forum: Politik
Anschlag in Berlin: Ich kann keine Angst spüren
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Keine Furcht, kein Hass: Unser Autor Stefan Kuzmany lebt in Berlin, der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt bleibt ihm seltsam fern.

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bürger 29 21.12.2016, 20:09
10. Realitätsverlust

Es ist traurig, dass Teile der Medien immer noch nicht in der Lage sind ihre Fehleischätzungen der Vergangenheit zu korrigieren. Die Zeit ist gekommen, die Augen zu öffnen und die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Die Lebensqualität im Lande verschlechtert sich aufgrund der Fehleinschätzugnen unserer Politiker seit September 2015 permanent. Es ist kaum zu glauben wie Journalisten sich der Realität verweigern. Ich bin traurig, dass die Einschätzungen der Realisten (man nannte sie vorschnell Nazis oder Paranoide) in der Vergangenheit wahr geworden sind und wir mittlerweile in einem Land des Terrors, der Vergewaltigungen und der Intoleranz leben.

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farbkasten 21.12.2016, 20:11
11.

Wegen eines Trumps, der noch nicht regiert - in den fernen USA - fürchtet SpOn den Weltuntergang. Aber einen Anschlag mit Toten kurz vor Weihnachten mitten in Berlin, das lässt einen nahezu kalt. Verrückte Welt.. Und Ihr wollt unser Vertrauen?

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PeaceNow 21.12.2016, 20:11
12. Ein guter Artikel

eines guten Journslisten.
Leider mittlerweile eine Seltenheit in den MSM.
Ein noch besserer Artikel wäre aber jener, der nicht wie bisher verschweigt, wer und warum vor zwei Jahren die Flüchtlingshilfe der Flüchtlingslager in der Türkei, Libanon und Jordanien plötzlich stark reduzierte, was die Massenflucht gen Westen erst lostrat.
Und der ebenso nicht verschweigt dad der Krieg in Syrien schon 2012 zu Ende gewesen wäre, wenn der sog. Westen den von Russland UND Assad befürworteten Athissariplan nicht in seiner grenzenlosen Dummheit, Arroganz und Ignoranz abgelehnt hätte.

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karend 21.12.2016, 20:11
13. ,

Zitat von l.augenstein
dass es für Sie offensichtlich nur schwarz oder weiß gibt! Sie meinen doch zwischen den Zeilen dass jeder, der nicht mit Hurra den unkontrollierten und ungebremsten Flüchtlingszustrom bejubelt, ein Gegner der Flüchtlinge ist! Ich bin der Meinung, dass der Flüchtlingsstrom ohne Kontrolle und ohne Registrierung der Menschen ein schwerer politischer Fehler war. Das hat gar nichts mit Fremdenhass oder sonst was zu tun. Den Menschen muß man helfen, nicht nur, weil es das GG von uns verlangt. Das kann aber nicht heißen, dass wir Kontrolle und Sicherheit deshalb aus der Hand geben müssen. Und genau darum geht es auch Seehofer und einigen anderen Politikern. Angst haben muß man nicht vor den Flüchtlingen sondern vor Bundesbürgern mit Ihrer unkritischen, fahrlässigen und gleichgültigen Einstellung den Geschehnissen gegenüber!
"Sie meinen doch zwischen den Zeilen dass jeder, der nicht mit Hurra den unkontrollierten und ungebremsten Flüchtlingszustrom bejubelt, ein Gegner der Flüchtlinge ist!"

So ist es bei sehr vielen Medien, Medienvertretern und etlichen Politikern. Ein Diskurs ist seit langem unmöglich, weil jeder Kritiker reflexartig in die rechte Ecke gestellt wird. Unglaublich. Deutsche haben sich im Ausland (die Medien: gefälligst) anzupassen - was normal sein sollte; im eigenen Land haben sie (erneut gefälligst) alles hinzunehmen und Steuern zu zahlen.

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seinedurchlaucht 21.12.2016, 20:13
14. Angst wovor?

Ich habe auch keine Angst. Die Wahrscheinlichkeit, selber Opfer zu werden ist gering. Allerdings möchte ich nicht mehr, dass meine Hilfsbereitschaft so missbraucht wird und fordere, dass man die abgewiesenen Ankömmlinge sofort abschiebt und mit denjenigen, die hier straffällig werden, ebenso verfährt.

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joseluisrey 21.12.2016, 20:14
15. Totaler Mangel an Empathie

Dieser totale Mangel an Empathie ist genau das, was den "Gutmenschen" vorzuwerfen ist. Mutmaßlich Verfolgte aus den fernsten Ländern, möglichst Anhänger einer Religion, die Gewalt propagiert, werden mit offenen Armen empfangen, aber wenn der Nachbarin auf dem heimischen Weihnachtsmarkt die Hüfte durch Überfahren mit einem LKW mehrfach gebrochen wird, dann fühlen die - nichts! Herr Kuzmany, suchen Sie therapeutische Hilfe auf!

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toranaga747 21.12.2016, 20:15
16. Verantwortungslose Einwanderungspolitik

macht solch ein Chaos erst möglich. Schade, daß man Seehofer hier im hohen Norden nicht wählen kann. Was die Angst angeht: weshalb sollten zur Emphatie unfähige Menschen auch Angst empfinden. Im übrigen wird sich die Angst langsam aber sicher bei vielen Mitbürgern in Wut, bei wenigen in Resignation wandeln. Darin liegt die größte Gefahr fürchte ich.

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rosskal 21.12.2016, 20:17
17. Wir sehen das anders!

Mein Sohn (25) lief drei Minuten nach dem Anschlag am Tatort vorbei. Es standen erst zwei Streifenwagen vor Ort und er sah Verletzte. Wohl erst unmittelbare Betroffenheit schürt Ängste. In unserem Umfeld steigt die Angst und es steigen nunmehr auch die Vorbehalte gegen die undifferenzierte und inkonsequente Flüchtlingspolitik der Regierung.

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multi_io 21.12.2016, 20:21
18.

"Die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung ist längst revidiert und verschärft worden"

Ja genau[tm]. Deswegen konnte der Tunesier sich auch mit vier verschiedenen Namen und Nationalitäten in drei verschiedenen Städten anmelden, festgenommen und wieder laufen gelassen werden, deswegen konnte er trotz Magreb-Herkunft 'nen Asylantrag stellen, deswegen konnte er trotz Ablehnung des Antrags "geduldet" werden, deswegen gab's keine Abschiebehaft und keine Überwachung trotz bekannter Verbindungen zu Islamisten.

Weil die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung "längst revidiert und verschärft" worden ist.

Ich "liebe" es echt, wenn linksliberale Journalisten irgendwelche hochstrittigen Behauptungen als vermeintliche Tatsachen in Nebensätzen verpacken, um den Eindruck zu erwecken, dass das bereits so hinreichend gesicherte Erkenntnis sei, dass man darüber nicht mehr diskutieren muss und sogleich einen langen Artikel mit Schlussfolgerungen und hochmoralischen Belehrungen hinrotzen kann. Aber über "Fake-News" wird sich aufgeregt. Jeez.

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sl2016 21.12.2016, 20:23
19.

Wozu auch Angst und Hass? Die ganzen Reaktionen auf diesen - wahrscheinlich nicht letzten - Anschlag ähneln eher einer Satire. Von der anfänglichen öffentlich-rechtlichen Berichterstattung bis hin zur Polizeiarbeit und den Statements der Regierungspolitiker.
Für die allermeisten Menschen ist business as usual in der hektischen Weihnachtszeit angesagt. Es kommt, wie es kommt, kein Grund zur Panik.

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