Forum: Politik
Anschlag in Manchester: Die Last des Terrors
Getty Images

Kinder als Opfer - furchtbarer kann kein Schrecken sein. Nach Manchester ist Weitermachen keine Lösung mehr. Der Terror muss endlich wirksam bekämpft werden. Dafür braucht es mehr als Waffen.

Seite 19 von 21
mettwurstlolli 26.05.2017, 09:56
180.

Zitat von jrcom
Das Programm wäre: 1. Holt die Menschen aus den Ghettos, gebt ihnen eine Chance. 2. Der Horror der Anschläge spricht für sich. Den Opfern ein Gesicht und eine Stimme zu geben, ist wichtig, um die Gleichgültigkeit einer bestimmten Strömung.....
LOL, mit sozialen Problemen hat das gar nichts zu tun. Die meisten Terroristen kamen selber aus geordneten Verhältnissen. Und wenn Armut einen zum Terroristen machen würde, müsste sich halb Indien Bomben um den Bauch binden.
Das einzige, was diese Leute alle miteinander verbindet, ist ihr moslemischer Glaube und die Überzeugung, dass die Kufar - die Ungläubigen- nichts als den Tod verdient haben.

Beitrag melden
HeisseLuft 26.05.2017, 10:07
181. Ich hätte da mal so ein paar Fragen...

Zitat von latrodectus67
Sie stellen genau das Problem dar. Zwei Weltbeherrschungstheorien kämpfen gegen einander. Dabei ist irrelevant dass wir unsere für "richtig" halten. Kein Land hat das Recht anderen Menschen in anderen Ländern vorzuschreiben, wie die zu leben haben. Vgl UN Selbstbestimmungsrecht der Völker "„(1) Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.“
1) Aha. Wenn also der Islamische Staat in seinem Machtbereich Andersgläubige umbringt, vertreibt oder zwangsbekehrt, dann ist das Ausdruck der Selbstbestimmung der Umgebrachten, Vertriebenen oder Zwangsbekehrten? Und Hauptsache, da wird ihnen nicht vom Westen dreingeredet, der einfach so seiner Ideologie folgt, dass jeder Mensch sein Leben In Freiheit führen sollte?

2) Wenn der IS Sklaverei wieder einführt, dann dürfen sich die Sklaven darin sonnen, dass ihr Selbstbestimmungsrecht und dass ihrer Herren vom Rest der Welt nicht in Frage gestellt wird?

3) Wenn in Nordkorea ganze Familien in Sippenhaft in Arbeitslagern verschwinden und auch die Kinder nicht freikommen - dann ist das Recht der Selbstbestimmung der Koreaner gewahrt, jedenfalls so lange sich der Westen mit seinen absonderlich anderen Moralvorstellungen nicht einmischt?

4) Wenn irgendwo ein Diktator missliebige Personen foltern oder umbringen lässt um seine Gewaltherrschaft zu sichern, dann ist dieser Diktator der Wahrer des Rechts auf Selbstbestimmung seines Volkes?

Beitrag melden
gula19 26.05.2017, 10:17
182. Keine Lösung

Der Kommentar hört auf, bevor konkrete Vorschläge kommen. Um die westlichen Länder zu schützen muß endlich die weitgehend unkontrollierte Masseneinwanderung von Menschen beendet werden, die diese Gesellschaft im Prinzip ablehnen. Da ein Großteil der Terroristen schon vorher durch Kleinkriminalität, Rauschgifthandel etc. aufgefallen ist, sind solche Personen konsequent abzuschieben oder hinter Gitter zu bringen.

Beitrag melden
sonnemond 26.05.2017, 10:34
183. Eigentlich das was viele Foristen hier bereits seit fast zwei Jahren schreiben

Langsam scheinen sich Einsichten durchzusetzen. Bei den meisten Politikern dagegen noch lange nicht. Und die Grenzen sind weiterhin offen.

Beitrag melden
querdenker1964 26.05.2017, 10:42
184.

Zitat von jan07
Es ist allenfalls die halbe Wahrheit und zugleich der übliche Reflex. Denn die Terroristen des 11. September kamen nämlich beispielsweise keinesfalls aus einem sozial benachteiligten Umfeld, sondern sie waren hoch gebildet und - zumindestens .....
auch die RAF Terroristen und Mitglieder der Baader Meinhoff Bande waren studiert und stammten aus gehobenen Familien - aber Herr Augstein will seine Vorstellungen, der Terror sei eine Antwort des Antikolonialismus und der Unterdrückung der muslimischen Welt nicht der Tatsache anpassen, dass der Terror die Antwort auf einen Nihilismus ist, der im Westen seinen Ursprung hat.....

Beitrag melden
markniss 26.05.2017, 10:45
185.

"Der Terror, mit dem wir es zu tun haben, ist kein politisches, militärisches oder religiöses Problem - sondern ein psychologisches und ein soziales. Der Westen muss den Kampf gegen den islamistischen Terror endlich dort führen, wo er ihn auch gewinnen kann: bei sich zu Hause. In den Banlieus und Suburbs, den Gefängnissen, den Moscheen, den Schulen."
Das ist absoluter Quatsch. Solange große Anteile der Muslime in der Welt Selbstmordattentate gegen Zivilisten zur Verteidigung des Islam als gerechtfertigt ansehen (39% in Afghanistan!), solange bringt es überhaupt nichts, dass wir nett zu unseren Nachbarn sind. Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmordattentat#Akzeptanz_in_der_muslimischen_W elt

Wir sollten endlich aufhören, uns die Welt schön zu reden: Solange es den Staat Israel gibt, solange es den IS gibt, solange es irgendeinen Muslim gibt, der glaubt den Islam verteidigen zu müssen, solange wird dieser Irrsinn weiter gehen. Außer Selbstverteidigung sehe ich keine Lösung.

Beitrag melden
sinasina 26.05.2017, 10:48
186. Leider hört der Artikel genau an der Stelle auf,

»Aber wenn wir in diesem Kampf die Guten sein wollen, dann sollten wir uns auch so verhalten«
*
Leider hört der Artikel genau an der Stelle auf, wo es interessant geworden wäre.

Beitrag melden
ProDe 26.05.2017, 11:02
187. Die Terroristen verachten die westliche Kultur ... ?

Ist das so? Oder sehen Sie in dem Westen diejenigen, die sie ausbeuten, die sie töten, die verhindern, dass sie selbt eine Zukunft haben können - sei es durch Krieg wie in Irak, Libyen, Afghanistan oder durch fragwürdige Handelsabkommen, die die Wirtschaft zerstört wie in Afrika oder gar durch Korruption und Unterstützung von kriminellen Rebellentruppen?
Da stellt sich die Frage - was ist denn die westliche Kultur?
sind das genau diese Kriege um Rohstoffe und Macht wie es die USA betreibt?
ist das Profit ohne Skrupel - Lohndrückerei, Umweltzerstörung, Raubbau an der Natur, Auhebelung von Menschenrechten und Arbeiterrechtenß
ist das die Freiheit alle Menschen auszuspionieren?

Ich fürchte, dass die Leute Recht haben, die glauben, dass dieser Terror weder im Glauben noch in den Werten seine Ursache hat. Du hast mir etwas weggenommen, dann nehme ich Dir etwas weg. Sei es das Leben eines Bruders, Sohnes oder Freundes oder sei es die Existenz, der Glaube an die Zukunft.
Auge um Auge... nichts anderes. Und da gebe ich Augstein Recht. Jeder getötete Terrorist oder Freiheitskämpfer - ja nach Sichtrichtung - wird ein Vielfaches an neuen Freiheitskämpfern-Rächern-Terroristen - hervorbringen.
Will man das beenden darf es ein weiter so im Sinne noch mehr Waffen, noch mehr Krieg, noch mehr Unterdrückung und Kontrolle sicher nicht geben. Das geht nur über einen fairen Umgang und die Schaffung von Perspektiven für alle Menschen - in einer Gesellschaft und letztendlich auf der ganzen Welt.

Beitrag melden
schulz-fan 26.05.2017, 11:20
188.

Zitat von gula19
Der Kommentar hört auf, bevor konkrete Vorschläge kommen. Um die westlichen Länder zu schützen muß endlich die weitgehend unkontrollierte Masseneinwanderung von Menschen beendet werden, die diese Gesellschaft im Prinzip ablehnen. Da ein Großteil der Terroristen schon .....
Eine "unkontrollierte" Masseneinwanderung, also eine Situation wie 2015 darf sich nicht wiederholen. Richtig! Aber was hat das mit dem Anschlag in Manchester zu tun? Die Briten haben - per Brexit - gegen offene Grenzen votiert. Hat es ihnen etwas genutzt? Die Zuwanderer lehnen unseren way of life nicht ab. Im Gegenteil, sie kommen - von wenigen Ausnahmen abgesehen - zu uns, weil sie von Freiheit und Wohlstand träumen. Dieser Traum ist mehr wert als Gold. Das Bekenntnis zum Islam steht dazu nicht im Widerspruch. Der Islam ist eine friedliche Religion. Er hat mit dem Islamismus nur den Namen gemein. Letzterer ist keine Religion, sondern eine Ideologie, und zwar eine Ideologie des Hasses. Die schärfste Waffe, die wir im Kampf gegen den Terror haben, ist langfristig die freundliche Aufnahme und Integration Millionen friedlicher Muslime in der Mitte unserer Gesellschaft. Je stärker wir den Islam auf allen Ebenen unseres gesellschaftlichen Lebens einbeziehen, desto weniger Chancen haben die Terroristen, unseren Alltag zu bestimmen.

Beitrag melden
jewill 26.05.2017, 11:25
189. Text unvollständig

Kann es sein, dass bei dem Text die letzten Abschnitte fehlen?
Herr Augstein schreibt hier nur wo wir den Kampf gegen den Terror führen müssen, aber leider nicht wie. Dabei wäre gerade das so interessant gewesen. Schade, dass SPON hier offensichtlich keinen Platz mehr hatte.

Beitrag melden
Seite 19 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!