Forum: Politik
Anschlag von Nizza: Beamtin fühlte sich bedrängt, Polizeibericht zu ändern
DPA

Schwere Vorwürfe gegen das französische Innenministerium: Eine Polizistin aus Nizza wurde laut eigener Aussage aufgefordert, ihren Bericht über das Polizeiaufgebot am Nationalfeiertag zu ändern und Videos zu löschen.

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klmo 24.07.2016, 19:46
1. Alle Achtung...

vor so viel Zivilcourage, da für die Karriere der Beamtin mit Sicherheit nicht dienlich.

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yonosoymarinero 24.07.2016, 19:50
2. Ich bin mir leider...

..ziemlich sicher, dass das in Deutschland genauso versucht werden würde. Berichte abändern, Videos löschen, Druck ausüben....und am Ende wird gegen die Beamtin vom Innenminister Verleumdungsklage eingereicht. Es bleibt zu hoffen, dass die Tage dieses Innenministers in seinem Amt gezählt sind.

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Zaunsfeld 24.07.2016, 19:52
3.

Ist ja fast wie hier bei uns in Deutschland, wo auch ab und zu mal der ein oder andere Minister, Staatssekretär oder Ministerpräsident anweist, nicht allzuviele Worte beispielsweise über die Herkunft von Tätern zu verlieren oder Vorfälle am besten gleich ganz zu verschweigen. Die Selbstzensur in den Redaktionsstuben trägt dann ihr übriges dazu bei.
Die Silvesternacht in Köln ist ja so ein Beispiel, wo erst Tage später überhaupt offiziell in größerem Rahmen berichtet wurde, dass was vorgefallen ist und noch einige Zeit später, wer denn nun die einschlägig bekannte Tätergruppe war.
Dabei müssten Medien und Politik mittlerweile wissen, dass sie mit sowas nicht mehr durchkommen. In den sozialen Medien spricht sich nämlich mittlerweile alles rum. Eine Kamera mit Bild- und Videofunktion hat mittlerweile auch fast jeder fast ständig dabei.

Die Zeiten, in denen Politik und Medien bestimmen konnten, was der Bürger sieht oder weiß, sind ein für alle mal vorbei ... zumindest in freien Gesellschaften, als solche ich die unsere trotz allem noch immer wahrnehme.

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Alfred Ahrens 24.07.2016, 19:55
4. Die französische Polizei macht keine Fehler !

Wie kann man es nur wagen die klugen Vorgesetzten in Paris zu kritisieren. Hier geht es um die Ehre der französischen Polizei und der Innenminister hat vollkommen recht mit der Verleumdungsklage ! Vive la France !

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artifex-2 24.07.2016, 20:00
5. Bei

den Schweden heißt es wohl Code 291 ,wie es wohl bei unseren französischen Freunden heißt ? Und WIE bei uns ???

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Zaunsfeld 24.07.2016, 20:05
6.

Ist ja fast wie hier bei uns in Deutschland, wo auch ab und zu mal der ein oder andere Minister, Staatssekretär oder Ministerpräsident anweist, nicht allzuviele Worte beispielsweise über die Herkunft von Tätern zu verlieren oder Vorfälle am besten gleich ganz zu verschweigen. Die Selbstzensur in den Redaktionsstuben trägt dann ihr übriges dazu bei.
Die Silvesternacht in Köln ist ja so ein Beispiel, wo erst Tage später überhaupt offiziell in größerem Rahmen berichtet wurde, dass was vorgefallen ist und noch einige Zeit später, wer denn nun die einschlägig bekannte Tätergruppe war.
Dabei müssten Medien und Politik mittlerweile wissen, dass sie mit sowas nicht mehr durchkommen. In den sozialen Medien spricht sich nämlich mittlerweile alles rum. Eine Kamera mit Bild- und Videofunktion hat mittlerweile auch fast jeder fast ständig dabei.

Die Zeiten, in denen Politik und Medien bestimmen konnten, was der Bürger sieht oder weiß, sind ein für alle mal vorbei ... zumindest in freien Gesellschaften, als solche ich die unsere trotz allem noch immer wahrnehme.

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mr_judge 24.07.2016, 20:13
7. Whistleblower

Whistleblower, die Widerliches zu Tage fördern sind im Westen ganz und gar nicht gerne gesehen. Aus Russland, China und co werden sie mit offenen Armen empfangen. Aber wehe es wird etwas in den eigenen Reihen aufgedeckt. Da ist die Verleumdungsklage das typische Mittel. Kann man sich nur bei ihr bedanken, dass sie ihren Job aufs Spiel setzt um Missstände aufzuzeigen.

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ratem 24.07.2016, 20:13
8. Eventuell

Eventuell täte der französische Innenminister gut daran, zunächst
die Tatsachen exakt und ehrlich(!) zu prüfen, bevor er Verleumdungsklagen gegen Menschen eireicht, die ihre Arbeit tun ... im Gegensatz zu ihm ... möchte man anfügen.

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epeplow 24.07.2016, 20:20
9. Wie üblich,

was nicht paßt, wird passend gemacht. In Frankreich, in Deutschland, in der Türkei und sonst wo in der Welt. Wer nicht mitmacht, kann seine Laufbahn in den Wind schreiben.

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