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Anschlagsplan: Attentat auf de Maizière und Westerwelle verhindert
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Ein Anschlagsplan auf die Bundesregierung wurde nach SPIEGEL-Informationen knapp vereitelt: Beim Besuch von Verteidigungsminister de Maizière und Außenminister Westerwelle in Afghanistan hatten Aufständische zwei Raketenwerfer schon in Stellung. Als sie entdeckt wurden, flohen sie.

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McMacaber 13.10.2013, 16:32
1. Dieser Anschlag ...

... Hätte die Rede von Westerwelle sicher deutlich konterkarieren können. so scheint alles gesichert, zumindest für diejenigen mit Überwachungstechnik und Kampfhubschraubern.

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Reflektierer 13.10.2013, 16:42
2. Drohne = Zeppelin?

Ein "Zeppelin" ist also die Drohne. Nun entdeckt man den Feind mit dessen "Sensoren" (=Live Video oder verzögertes Bild?) und hat aber nicht mitbekommen wann sich der Feind zurückgezogen hat? Kommen die Bilder etwa im 15min Takt an? Mich wundert wirklich warum die Bundeswehr jetzt nicht wieder nach der Neuauflage des Drohnenprojektes schreit

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jupiter999 13.10.2013, 17:12
3. Geringe Gefahr

Die Gefahr für die beiden wahr hier weit geringer als es klingt.

Das Feldlager ist schon dutzende Male mit 107 mm Raketen beschossen worden und wurde in all den Jahren nur einmal von einer einzigen Rakete aus einer ganzen Salve getroffen. Die sowjetischen 107 mm Werfer stammen aus den 50er Jahren.

Die schiessen die Raketen aus gezogenen Läufen. Das heißt die sind noch nichtmal Flügel stabilisiert. Zweite Weltkriegstechnologie.

Damit was über Kilometer hinweg zu treffen auf das man auch gezielt hat ist reiner Glücksfall.

Dafür hätten die Taliban die Dinger schon durchs Haupttor rollen und quasi direkt vor Guido und Thomas aufstellen müssen. :-D

Aber schöne Propaganda Wirkung hätten sie schon erzielen können wenn die beiden deutschen Politiker nach nem Knall in der Entfernung gezuckt und vor laufender Kamera in die Schutzbunker gescheucht worden wären. ;-)

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whocaresbutyou 13.10.2013, 17:14
4. erst lesen...

Zitat von Reflektierer
Ein "Zeppelin" ist also die Drohne. Nun entdeckt man den Feind mit dessen "Sensoren" (=Live Video oder verzögertes Bild?) und hat aber nicht mitbekommen wann sich der Feind zurückgezogen hat? Kommen die Bilder etwa im 15min Takt an? Mich wundert wirklich warum die Bundeswehr jetzt nicht wieder nach der Neuauflage des Drohnenprojektes schreit
... dann labern...

Kabelgebundene Zeppeline haben (im Gegensatz zu Drohnen) den Vorteil, dass sie für stationäre Zwecke (z.B. die Überwachung eines Flugplatzes) mit relativ geringem Aufwand hervorragende Ergebnisse erzielen können...

30 Tage unbemannt in der Luft bei 550 Kilometern Überwachungsradius schafft keine Drohne...

Überwachung: US-Army testet Tracking-Zeppelin

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KingTut 13.10.2013, 17:24
5. Taliban

Zitat von sysop
Ein Anschlagsplan auf die Bundesregierung wurde nach SPIEGEL-Informationen knapp vereitelt: Beim Besuch von Verteidigungsminister de Maizière und Außenminister Westerwelle in Afghanistan hatten Aufständische zwei Raketenwerfer schon in Stellung. Als sie entdeckt wurden, flohen sie.
Wenn es diese Hinweise auf einen geplanten Anschlag auf die Bundesregierung frühzeitig gab, dann frage ich mich, warum dort nicht mehr Militärpräsens zugegen war, damit die Aufständischen erst gar nicht in Stellung gehen können. Auch ist es unverständlich, dass man ihnen nach ihrer Entdeckung nicht sofort zu Leibe rückte. Solche Vorfälle lassen nichts gutes für die Zukunft Afghanistans erahnen, wenn einmal alle ausländischen Truppen abgezogen sind. Es ist zu befürchten, dass die Taliban früher oder später wieder an Einfluss gewinnen, evtl. sogar die Macht ergreifen und dann die Fortschritte der vergangenen Jahre rückgängig machen. Trotzdem ist es gut, dass unsere Soldaten jetzt wieder zu hause sind.

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Benjowi 13.10.2013, 17:43
6. Verräterische Handlungsweise!

Am Verhalten gegenüber den afghanischen Helfern zeigt sich letztlich was für eine veräterische Sammlung letztlich unsere Politiker sind. Zuerst wurde das deutsche Volk über diesen sinnlosen Einsatz mit lächerlichen Phrasen wie "die Freiheit wird am Hindukusch verteidigt" getäuscht und jetzt lässt man die Helfer im Regen stehen, obwohl deren Unterstützung nur Bruchteile dieses sinnlosen Kriegseinsatzes kosten würde!

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dieteroffergeld 13.10.2013, 17:49
7. Glückauf

Da hatten unsere Politiker aber mächtig Glück gehabt. Bei dem Abschiedsbesuch war wohl auch Fracksausen angesagt.
genug der polemik: Drei Tage nach dem Verlassen des Standortes kundus wird ebenda kein Stein mehr auf dem anderen stehen und keine Scvhraube auffindbar sein. Die afghanischen Mitarbeit und deren Verwandte werden massakriert werden, aber Hauptsache da wurde in einer unzugänglichsten Regionen der Erde unsere bundesdeutsche Freiheit verteidigt. Abgesehen von zigmilliarden Euros der hiesigen Bürger, die sich nun in anderen Taschen befinden, ist nicht Veränderliches geschehen. Komisch nur, dass keiner das Scheitern dieser Aktion demnächst eingestehen wird.
Herr Westerwelle ist auf Arbeitsplatzsuche, Herr de Maiziere reist vermutlich nach Brüssel(Europa) und Frau Merkel, nun da fällt einem eigentlich nichts mehr. Oder doch: beständig aussitzende schweigende Nullnummer.

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ehFrank 13.10.2013, 17:59
8. Ein Anschlagsplan auf die Bundesregierung

Die "Planer" hatten sich wohl vertan und Feldlager mit Bundeskanzleramt verwechselt.
"Aufständische machten die 107-Millimeter-Werfer feuerbereit. Ein sofort entsandter "Tiger"-Kampfhubschrauber konnte die feindliche Stellung wenig später jedoch nicht mehr ausmachen." Aber daß es einen Plan gab, und Werfer feuerbereit gemacht wurden, daß war zu erkennen. Eine ganz neue Qualität des asymmetrischen Krieges- sich unsichtbar machen.

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hubertrudnick1 13.10.2013, 18:40
9. Krieg ist Krieg

Zitat von sysop
Ein Anschlagsplan auf die Bundesregierung wurde nach SPIEGEL-Informationen knapp vereitelt: Beim Besuch von Verteidigungsminister de Maizière und Außenminister Westerwelle in Afghanistan hatten Aufständische zwei Raketenwerfer schon in Stellung. Als sie entdeckt wurden, flohen sie.
Wenn man in ein Kriegsgebiet fliegt, dann sollte man damit immer rechnen, denn man konnte ja nach so vielen Jahren in Afghanistaneinsatz imgrunde keine Veränderung herbeibringen.
Man zieht ungelöster Aufgaben wieder ab und überlässt das Feld diejenigen die man verjagen wollte.

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