Forum: Politik
Anti-Einwanderungs-Ideologe Stephen Miller: Der Mann, der den amerikanischen Traum ze
AFP

Die USA machen dicht: Eine neue Vorschrift schränkt die Zuwanderung drastisch ein. Dahinter steckt Donald Trumps Chefberater Stephen Miller - ein knallharter Konservativer, für den offenbar nur das weiße Amerika zählt.

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tomski007 17.08.2019, 13:30
20. @6 jonath2010

ich kam vor dem mauerfall aus der armen DDR in die BRD, und habe ZEITLICH BEGRENZTE unterstützung bekommen. jetzt bin ich nicht unerheblicher steuerzahler. ohne anschub wäre es nicht gegangen und darum geht es! um investitionen in die zukunft! und wenn sie jetzt damit kommen, dass ich ja deutscher war/bin haben sie sofort ihr AFD auf der stirn (ja eigentlich ist es ohnehin schon klar!).

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w.diverso 17.08.2019, 13:43
21. Was ist daran verwerflich ist?

Zitat von jonath2010
Zitat: "Einwanderer müssten finanziell unabhängig sein, heißt es. Wer als Immigrant im Wartestand finanzielle Unterstützung vom Staat in Anspruch nimmt, etwa in Form von Sozialhilfe, Essensmarken oder Mietzuschuss, oder später darauf angewiesen wäre, dem kann die US-Staatsbürgerschaft verwehrt werden." Ende Zitat. Tut mir leid, aber ich kann daran nichts Verwerfliches erkennen. In ein fremdes Land zuwandern, um sich nur vom Aufnahmestaat bzw. von dessen steuerzahlenden Bürgern alimentieren zu lassen, braucht sich kein Rechtsstaat der Welt gefallen zu lassen. Wer die feste Zusage eines Arbeitsplatzes mit geregeltem Einkommen hat, bitte schön, der ist gerne willkommen.
Nach diesen Kriterien müsste man auch Kinder verbieten weil die ja 20 teilweise auch 30 Jahre lang von den Eltern und dm Staat unterstützt werden müssen bevor sie sich selber erhalten können. Auch Firmengründungen mit Fremdkapital ist nach dieser Theorie abzulehnen. Schaut irgendwie aus, als wäre die Tastatur schneller als das Hirn gewesen. Zuwanderer die vielleicht etwas Starthilfe brauchen und dann Jahrzehnte mit ihren Steuern den Staat erhalten sind doch nicht so verwerflich. Ganz sicher hat die große Mehrheit der Zuwandere vor, sich ein besseres Leben aufzubauen ohne dabei auf Dauer vom Land ihrer Wahl finanziert zu werden.

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charlybird 17.08.2019, 13:45
22. Bei der schon fast

pathologisch nationalistischen US Regierungsbesetzung und dem Wunsch, Norweger als Einwanderer zu bevorzugen, sollte Washington mit der norwegischen Regierung über Anders Breivik verhandeln, er könnte ihnen vielleicht bei ihrer nun stark rassistisch ausgerichteten Einwanderungspolitik recht unbürokratisch weiterhelfen. :-)

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browserhead 17.08.2019, 13:52
23. @1 Lak Moose: Unfug

Dann sollten Sie einmal die Unabhängigkeitserklärung lesen: We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness. DAS ist das amerikanische Credo und die politische Legitimation der Loslösung aus der kolonialen Herrschaft Englands. Dass damit die Rechte der Ureinwohner und der Schwarzen "übersehen" wurden, steht auf einem anderen Blatt. Ihre Deutung vom "Rags to riches"-Traum war Teil einer viel späteren Propaganda, die in der zweiten Hälfte des 19 Jhs. gezielt in den armen Ländern Europas Süd- und Osteuropa verbreitet wurde, um weitere Einwanderer anzulocken. Von wegen, hat nichts mit Migration zu tun!

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Alm Öhi 17.08.2019, 13:53
24. Lasst sie machen!

Ich ist es super was Trump aus den USA macht. Wenn sein Werk vollbracht ist wird die USA zu Dänemark gehören.

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Lak Moose 17.08.2019, 14:02
25.

Zitat von Beat Adler
Der Tellerwaescher ist ein native American, kein Migrant? mfG Beat
Der Amerikanische Traum ist universell. Der Satz im Artikel stellt das aber m.E. als reines Migrationsthema dar.

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motoko_kusanagi 17.08.2019, 14:02
26. Historisch betrachtet

ist die us-amerikansiche rassistische "Apartheid" keine 60 Jahre her.
Keine 60 Jahre!
Das ist historisch eine gerade mal an der Oberfläche leicht verschorfte tiefe Wunde.
Und die wird nun bewußt gezielt aufgerissen - wo noch völlig unklar ist, wohin dieser Weg führt.
Die aktuelle "Elite" in den USA um den Disaster-Präsident ist völlig amoralisch, korrupt und rassistisch.
Ich habe in mancher Stunde den Eindruck, dass der größte Dealmaker nicht nur ein Soziopath ist (und erschreckend, dass dieser nach wie vor von den Republikanern getragen wird), sondern darüber hinaus ein Nihilist, der wissentlich und willentlich die größmöglichste Destreuktivität wählt.
Vielleicht ist er ein Sympatisant der rechtsextremen Prepper-Bewegung, die quasi sich nicht nur auf eine "Mad-Max" Gesellschaft einstellen, sondern diese - eben nihilistisch - geradezu herbei sehnt, um ganz als weißer Rassist seine unterstellten Überlegenheit im kampf ums Dasein zu behaupten.
Hobbe!

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reinerk 17.08.2019, 14:04
27. Halbe Wahrheit

Es ist nicht nur schade sondern unverantwortlich mit Artikeln dieser Art Stimmung zu machen zu einem Thema, das Sorgfältigkeit erfordert.
Warum?
Amerika ist bis heute ein Land, das durch ILLEGALE Einwanderung geradezu überschwemmt wird. Seit Jahren hat das Land sich nicht einigen können wie man dieses Thema vernünftig lösen kann. Die Republikaner wollen billige Arbeitskräfte, die Demokraten wollen mehr Stimmen in den Wahlen, und damit wächst ständig die Zahl der Illegalen, heute schon über 10% der Bevölkerung.
Es wird Zeit Amerika einigt sich auf ein Einwanderungsgesetz, das Einwanderung weiter möglich macht so wie es zum Beispiel in Europa gesetzlich schon besteht. Oder will Europa, im Vergleich zu Amerika, wirklich einen weiteren ständigen Strom Einwanderer vom Middle Osten und Afrika

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gigi76 17.08.2019, 14:15
28. Einwanderung

Amerikas Einwanderung war schon immer davon geprägt, dass man sich mit eigener Hände Arbeit etwas aufbaut ohne staatliche Hilfe.
Was der ehrenwerte Herr Miller hier als Gesetz vorlegt, ist lediglich die Anpassung dieser Einwanderungsidee an die globalen Realitäten des 21.Jh.

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raton_laveur 17.08.2019, 14:15
29. Hirstorische Betrachtung?

Zitat von Mekud
hier verkennen einige Foristen die Tatsache, dass Sich die Vereinigten Staaten Jahrhunderte lang als weiße, christliche Nation begriffe haben. Erst die letzten Jahre über dies einem gewissen Wandel erfahren, aber bei weitem nicht im ganzen Land. In der Vergangenheit wurden auch bestimmte Migrantengruppen (zum Beispiel Japaner) von der Migration in die USA ausgeschlossen.
Der Forist verkennt die Tatsache, daß auch die weißen christlichen Bewohner der USA nur Einwanderer sind und die indigenen Völker verdrängt und zum Teil ausgerottet haben. Daraus kann kein Recht auf Vorherrschaft abgeleitet werden.

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