Forum: Politik
Anti-Terror-Kampf: Vorsicht, dieser Artikel könnte verbotene Informationen enthalten!

Wir sind bemerkenswert genau darüber unterrichtet, mit wem die Attentäter von Würzburg und Ansbach vor ihrer Tat in Kontakt standen. Hat sich mal jemand gefragt, woher diese Informationen wohl kommen?

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DougStamper 15.08.2016, 13:54
1. Altes Spiel

Wieviel Freiheit bin ich bereit zu opfern um Sicherheit zu bekommen? Solange die nsa ihre Erkenntnisse tatsächlich zur Bekämpfung von terrorismus nutzt wird keiner ein Problem damit haben. Merkwürdig wirds dann wenn bspw. abmahnanwälte, Finanzbehörden oder ähnliche ihre Ermittlungen auf Grundlage von geheimdienstdaten ergründen. Oder wenn deutsche Technik in ausländischen Unternehmen gefunden wird für die niemand bezahlt hat. Und dumm ist auch, wenn gewählte Vertreter des Volkes keine Kontrollmöglichkeit mehr haben. Denen muss man nämlich, von die linke bis AFD, mindestens so viel Vertrauen entgegen bringen wie den Mitarbeitern der Geheimdienste. Ansonsten hätten wir eine Behörde die fern ab jeglicher Kontrolle tun und lassen kann was sie will.

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VIXUN 15.08.2016, 13:55
2. Satire?

Ich hoffe, diese Kolumne ist Satire!
Welche "schützende Hand" wird denn über uns gehalten? Wenn es die gäbe, wäre Riaz Ahmadzai gar nicht erst mit der Axt in den Zug gekommen, oder der Flüchtling hätte sich gar nicht erst in die Luft sprengen können.

Mit Beiträgen wie diesem wird doch nur suggeriert, die anlasslose Massenüberwachung wäre gerechtfertigt.

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ApuMichael 15.08.2016, 13:56
3. Mag sein

Mag auch sein, dass die Quelle die Informationen solange zurückhielt, bis das Attentat/die Attentate geschehen war(en). Vielleicht, um es klugen Leute wie Herrn Fleischhauer zu ermöglichen, mal wieder etwas Gruseliges, ab er vor allem NSA-positives zu verfassen. Seit John le Carré weiß man: in der Schattenwelt der Dienste ist nichts unmöglich.

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Kit Kerber 15.08.2016, 13:56
4.

Der Kommentar lebt von der ermüdenden Quadratur des Kreises: mehr Sicherheit bedeutet weniger Freiheit und mehr Freiheit bedeutet weniger Sicherheit. Wenn man aber den Leuten in der Fußgängerzone ein Mikrofon vorhält, sagen sie: ich will beides, mehr Freiheit und vor allem mehr Sicherheit.

Was wäre denn eigentlich so schlimm daran, wenn wir nicht durch die NSA wüßten, daß der verrückte Täter einen Berater mit arabischer Telefonnummer hatte? Dieser ominöse Araber scheint ohnehin einen geringen Einfluß auf den offensichtlich beratungsresitenten Amokläufer gehabt zu haben. Wie anders wäre es erklärlich, daß er sich weigerte, ohne Führerschein in eine Menschenmenge zu fahren?

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stinkfisch1000 15.08.2016, 13:56
5. Danke

Gut beobachtet von Herrn Felischhauer, das will in Deutschland nur eben niemand wahrhaben. Bigotterie ist hier Staatsdoktrien, egal ob es um das Thema Geheimdienste geht, die Flüchtlingspolitik oder die Rentenplitik. Mit gesundem Menschanverstand ist das alles nicht mehr erklärbar, nur mit der Verzweiflung, dass die Realität nicht mit den eigenen Worthülsen ubein zu bringen ist.

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Scriptmaster 15.08.2016, 13:58
6. Infos NACH dem Anschlag

Wenn es gelänge einen Anschlag zu verhindern, könnte man darüber streiten. Die Freiheit leichtfertig aufzugeben, nur um HINTERHER etwas schneller an Informationen zu gelangen, ist fahrlässig.
Ferner ist es nicht so, dass in Deutschland Zehntausende durch Terrorismus zu Tode kämen, was eine solche Aufgabe von Freiheiten vielleicht rechtfertigte. Millionen sind für unsere Freiheit gestorben und eine diffuse Angst und wenige einzelne Betroffene reichen aus, um die Aufgabe dieser Freiheit zu rechtfertigen? Und alle Terroropfer in Europa der vergangenen fünf Jahre sind relativ gesehen sehr wenig im Vergleich zu denen, die für die Freiheit starben.
Hinzu kommt die Einstellung von de Maiziere und Co, sie müssten alles dürfen, weil sie ja die Guten seien. Das Problem ist nur, dass wenn die Rechtspopulisten einmal an die Macht kommen sollten, sie leichtes Spiel mit ihren Gegnern haben werden. Wie schnell eine Demokratie ihr Leben aushaucht, dürfen wir grade in der Türkei bewundern. und selbst, wenn es nicht soweit kommt, sind Polen und Ungarn ebenfalls warnende Beispiele, Freiheitsrechte nicht einfach aufs Spiel zu setzen. Sind sie einmal verloren, braucht es erheblich mehr Opfer, sie wieder zu erlangen.

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Mr Bounz 15.08.2016, 13:59
7. Wo war der Schutz??

1. Die Anschläge haben stattgefunden, also war es nichts mit "Schutz".
2. Warum diese "Hinweise" nicht als (von der tollen) NSA geliefert gekennzeichnet sind ist doch klar! Lesen Sie dazu Punkt 1
3. Wenn Dienst nach Vorschrift bedeutet sich an geltendes Recht zu halten, dann vordere ich Dienst nach Vorschrift. Menschen die sich nicht an unsere Gesetze halten sind nämlich Kriminelle (oder auch Terroristen)
4. Wenn die NSA also wie Sie behaupten die Informationen hat, warum gibt Sie uns diese dann nicht rechtzeitig, also VOR dem Anschlag?
5. Wenn ich mir so ansehe was in den letzten 12 Monaten alleine in Europa passiert ist, lehne ich mich nicht weit aus dem Fenster wenn ich behaupte:
Das Abhören ALLER unschuldiger Menschen bringt nichts!!
Überhaupt gar nichts!!
Null!!
Nada!!

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Olaf 15.08.2016, 13:59
8.

Och menno, das ist aber wieder mal gemein. Wo wir es uns doch so gemütlich in unserer ethischen Kuschelecke eingerichtet haben.

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alexander_klein 15.08.2016, 13:59
9. Langsam wird es peinlich

Wenn man das Handy sichergestellt hat, kann man die Nachrichten einsehen, da sie nur für die Übertragung verschlüsselt werden und auf dem Gerät wieder entschlüsselt werden. Sonst könnte sie ja auch der Besitzer des Telefons nicht lesen.
Aber Herr Fleischhauer hat jemanden gefragt, "der sich mit solchen Dingen auskennt" und "es sieht so aus..."

Und darauf wird dann ein Kommentar aufgebaut. Das ist wirklich sehr sehr schlecht.

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