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Anti-Trump-Kurs vor der Uno: Macron wagt es
REUTERS

Vor der Uno-Vollversammlung stellt sich der französische Präsident Emmanuel Macron in allen Punkten gegen seinen Vorredner: US-Präsident Donald Trump. Nie war der Westen auf offener Weltbühne so zerstritten.

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parhornung 26.09.2018, 10:14
20. Richtig

Zitat von sozialismusfürreiche
Danke Herr Macron was unsere tumbe Kanzlerin nicht hinbekommt. Es ist zum Verrückt werden. Wenn sich eine gestärtke dt. Regierung/dt. Kanzlerin oder Kanzler mit Hr. Macron zusammen tun würden und zu 98% am gleichen Strang ziehen würden, dann bekäme man auch was gewuppt in Europa und der Welt.
So sehe ich das auch. Man sollte der Vision "Europa" neues, junges Leben einhauchen! Der Franzose ist, anders als der behäbige Deutsche, mit einer Parole auf die Straße zu bringen; dieser Parole Macrons könnte man folgen. Aber auf deutscher Seite wird man wohl wie immer nur pfienzen, daß dann ja Deutschland wieder der Zahlmeister sei. Ja und, ist es das nicht wert? Oder sind etwa nur die Banken wert, mit unserem Geld gerettet zu werden?

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GerhardFeder 26.09.2018, 10:15
21. Der Westen - welcher Westen?

Der Westen war eine Erfindung des kalten Krieges, so wie die NATO. Dass die USA den kalten Krieg auch nach 1994/2001 immer noch und immer wieder brauchen, das spaltet.
Auch ohne jede Verschwörungstheorie lässt sich feststellen, dass die USA mit allen, auch handelspolitischen und militärischen Mitteln ihre Vormacht weltweit behaupten wollen. Sie leben insbesondere vom Dollar und werden durch ein erstarktes China mit dem Dollar fallen.

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nixkapital 26.09.2018, 10:17
22. ...

Zitat von sozialismusfürreiche
Danke Herr Macron was unsere tumbe Kanzlerin nicht hinbekommt. Es ist zum Verrückt werden. Wenn sich eine gestärtke dt. Regierung/dt. Kanzlerin oder Kanzler mit Hr. Macron zusammen tun würden und zu 98% am gleichen Strang ziehen würden, dann bekäme man auch was gewuppt in Europa und der Welt.
Tut sie doch. Macron wird als alerter Medienheld voran geschickt. Ich glaube, es ist eigentlich sehr profan: Trump wird eine Frau nie ernst nehmen. Da wird ein Macron wesentlich mehr bewirken. Und da Trump in Macron vielleicht sogar eine jüngere Ausgabe seiner selbst sieht, wird er ihn respektieren.

Ich weiß auch nicht, was daran Chuzpe ist, wenn man für seine Werte eintritt. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die USA eben nicht das Maß aller Dinge ist. Das Gute an Trump ist, das wir uns in Europa endlich emanzipieren, damit wir mit anderen Mächten auf Augenhöhe sind, oder um es mit Kant zu sagen, uns endlich aus einer selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien.

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hoernomat 26.09.2018, 10:17
23. Schon interessant...

Trump hat nicht nur vergessen, dass es der Nationalismus gewesen ist, der uns diverse Kriege inklusive zweier Weltkriege eingehandelt hat. Er hat vergessen oder es ist ihm egal, dass eben die Lehre aus diesem Totalversagen der Nationalstaaten zunächst der Völkerbund und später die VN gewesen sind, deren Gründung gerade die USA aus gutem Grund mit gefördert haben.
Er versteht nicht, oder es ist ihm egal, dass die USA über den Multilateralismus einen wesentlichen Teil ihrer Macht ausgespielt haben und darauf fortan verzichten. Mit Trump geben die USA freiwillig und ohne Not Einflussmöglichkeiten auf, wenn sie in den Institutionen nicht mehr vertreten sind... vorgeblich, weil sie sich nicht hinreichend behaupten konnten... in der Sache aber ist Ignoranz auch die Verabschiedung von jedweder Einflussmöglichkeit.
Es ist eine erstaunliche Selbstüberschätzung zu meinen, man wäre für den Welthandel derartig wichtig, dass sich alle anderen schon beugen werden, wenn man nur genug Zölle erhebt und vorhandene Verträge/Kompromisse aufkündigt. Ja, es wird unangenehm und teuer und alle verlieren, aber Europäer, Afrikaner und Asiaten können notfalls auch ohne die USA, aber mit Kanada und Mexiko.

Offenkundig dumm ist Trumps Äußerung, die Chinesen seien schuld an der Schließung von 60.000 US-Fabriken. Niemand hat Apple, Nike & Co. gezwungen, in Asien zu produzieren - es war eine marktwirtschaftliche Entscheidung.
Natürlich kann man den Umweltverbrauch, Ausbeutung von Arbeitern etc. besteuern, um gleichwertige Rahmenbedingungen für die Produktion herzustellen - das sollte man vielleicht sogar, jedoch wäre das Ziel, dies global und für alle zu machen, damit ein fairer und damit langfristig tragfähiger Kompromiss überhaupt möglich ist und sich die Unternehmen durch Innovation und nicht Subvention am Markt durchsetzen.
Das Pariser Klimaabkommen ist ein Bestandteil, solche fairen Verhältnisse gemeinsam auszuhandeln - Macron hat also nicht nur den Tagesablauf im Kopf, sondern in der Sache Recht: Keine Abkommen mit Unilateralisten.

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ansprechpartner 26.09.2018, 10:18
24. Den Schneid abkaufen.....

letztes Jahr hat Macron es auf die "Nette" Art versucht, dieses Jahr ein Bäumchen gepflanzt.
Nun hat er die Faxen dicke...
Er hat meinen vollen Respect und die anerkennung für den Mut.....
Ich wünsche mir das er Unterstützung der Anwesenden bekommt um dem ungehobelten und selbherlichen Typen entgegen zu treten......

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Wolfgang Heubach 26.09.2018, 10:19
25. Wie will das Macron alles realisieren?

Er hat weder die Macht noch vor allem das Geld dazu. Die Milliarde für Afrika ist doch blanker Hohn, nachdem die Kolonialmacht Frankreich dort nach wie vor ungeniert mit den Mächtigen koaliert. Die Menschen haben nichts davon. Nur ein Beispiel von vielen. Und Macron als Führungsfigur des Westens? Nein, danke ! Im eigenen Land gilt Macron längst als politischer Ladenhüter wie sein Vorgänger Hollande. Große Worte bringen nichts. Nur die Taten fehlen. Das ist Macrons Masche.

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kuac 26.09.2018, 10:19
26.

Danke Macron. Endlich ein Politiker von Weltformat, der den Trump öffentlich auf der Weltbühne widerspricht. Es war auch Zeit.
Es wird sich aber nichts ändern. Trump ist zu dumm um über die komplizierten Zusammenhänge nachdenken zu können.

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quark2@mailinator.com 26.09.2018, 10:24
27.

"Nie war der Westen auf offener Weltbühne so zerstritten." ... ach ihr mit dem kurzen Gedächtnis ... es gab Zeiten, da wollte Frankreich nicht in die NATO und forderte von den USA Goldbarren im Ausgleich für Papierdollars ... usw.

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flugfrosch 26.09.2018, 10:24
28. @123rumpel123 #14 - diese nutzlose UNO

...hat vielleicht während des gesamten kalten Krieges wesentlich dazu beigetragen einen dritten Weltkrieg zu verhindern? Könnte ja - rein theoretisch - sein? Und das die UNO heute nich so stark dasteht und global ausgleichend agieren kann ist nicht unwesentlich auf die aktive Zersetzngsstrategie der US-Administrationen der letzten 20 Jahre gegenüber einer Organisation, die die USA als Konkurrenz zu ihren eigenen Ambitionen die Welt zu dominieren sieht, zurückzuführen. Gelder werden zurückgehalten, humanitäre Unterorganisatipnen der UNO boykottiert und das Ansehen der UNO im Öffentlichen lächerlich gemacht. Die USA akzeptieren ausschließlich eine UNO, die ihre, die US-Interessen, global durchsetzt.

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joe49 26.09.2018, 10:25
29. Leider hört Trump ja nicht zu

Bekannterweise ist Trump ja nicht in der Lage länger als 5 Minuten sich zu konzentrierten zu hoffen bleibt dann dass ein paar andere US Politiker zugehört haben und sich mal Gedanken machen

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