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Appell für Geberkonferenz: Ukrainischer Premier warnt vor Staatsbankrott
DPA

Die finanzielle Lage der Ukraine ist höchst angespannt, Premier Jazenjuk wendet sich jetzt an die internationale Gemeinschaft: Ohne rasche Geldhilfe steuere sein Land in die Pleite.

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Andreas58 11.12.2014, 12:20
1. es gibt in der Ukraine

ausreichend Oligarchen ! Vielleicht könnten z.B. Frau Timoschenko oder der Schoko-König was für die Heimat tun- nicht immer nur herumbetteln!

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kook1979 11.12.2014, 12:27
2. zusätzlich

Im erwähnten Artikel der Financial Times steht außerdem auch, dass Wolfgang Schäuble sich bereits an seinen russischen Amtskollegen gewandt hat, ob der Kreml der Ukraine einen 3-Mrd-Dollar-Kredit aus dem Jahre 2013 verlängern könnte. Wenn die Situation nicht so tragisch wäre, könnte man angesichts dieser Arroganz fast lachen.

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retterdernation 11.12.2014, 12:28
3. Und genau das - ein Fass ohne

Boden haben hier viele weise Foristen prognostiziert. 35 Milliarden und mehr, Jahr für Jahr und werden benötigt. Das wurde schon vor einem Jahr aufgezeigt. Das Russland einen großen Teil davon tragen wollte, wurde dabei stumpf ignoriert. Sollen sie doch pleite gehen, ich kenne niemanden, der für die Ukraine bezahlen möchte. Und noch einen schönen Gruß an die Bundesregierung - hoffentlich entdecken AfD und PeDiGMa nicht auch noch dieses Thema...

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abraxas63 11.12.2014, 12:28
4.

Das ist der Preis dafür, dass man die Ukraine unbedingt allein auf die westliche Seite ziehen wollte. Und dies wird noch über Dekaden so weitergehen.
Denn der Assoziierungsvertrag wird die nicht konkurrenzfähige ukrainische Wirtschaft noch weiter schwächen.
Damit aber unsere Konzerne ihre Ware dort absetzen können, werden die euorpäischen Steuerzahler langfristig Gelder in die Ukraine transformieren müssen.
Würden unsere Politiker das gesamte Volk bei ihren Entscheidungen im Auge haben und nicht nur die Interessen einiger weniger, dann hätte man niemals diese Politik gefahren.
Abgesehen davon, dass sich an der Mentalität der "Eliten" in der Ukraine seit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes nichts geändert hat. D.h. dass aller Voraussicht nach große Mengen der "Aufbauhilfen" in dubiose Kanäle abgezweigt werden.

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karavan 11.12.2014, 12:29
5.

Was sagt denn dazu Victoria Nuland? Ist ihre Kasse etwa leer? Mit 5 Mlrd. ist es aber noch nicht getan! Oder wie hat ihr Busenfreund Jaz das vorgestellt? Haben seine amerikanische Freunde das Projekt nicht zum Ende gedacht oder darf den Rest auf "old Europe" verschoben werden? Fragen über Fragen...

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demokratisch59 11.12.2014, 12:30
6. ein faß ohne boden

dieses experiment hat sich ausgezahlt. na bravo

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ka117 11.12.2014, 12:36
7. Verschwendung?

Eine der möglichen Ursachen wäre vielleicht die enorme Verschwendung?
Wie ist es möglich, dass die Ukraine fast dreimal so viel Gas wie z.B. Polen verbraucht?

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salkin 11.12.2014, 12:36
8.

Es wäre interessant zu lesen wieviele Milliarden die Oligarchen seit der Selbständigkeit der Ukraine aus dem Land geschafft haben. Ich lese immer wieder von Käufen von Luxusimmobilien ukrainischer Investoren an den angesagten Standorten dieser Welt. Hier sollten die 15 Mrd. Dollar leicht zu beschaffen sein.

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darthmax 11.12.2014, 12:37
9. Erfahrung

lehrt, dass ein Staatsbankrott manchmal für alle Beteiligten günstiger ist.
Wieviel MRD € hat Griechenland und seine Banken bereits verschluckt ? Mit welchem Erfolg ?

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