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Appell nach Schweizer Votum: Schäuble fordert Abgrenzung von Euro-Skeptikern
REUTERS

Nach dem Schweizer Zuwanderungs-Votum wirbt Finanzminister Schäuble für die Freizügigkeit in der EU. Diese sei "Quelle für Wohlstand und Wachstum". Er verlangt vor den Europawahlen eine klare Abgrenzung zu Rechtspopulisten und Euro-Skeptikern.

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mencein4910 11.02.2014, 07:43
1. Wenn der Schäuble sagt, etwas ist aus seiner Sicht

dann ist es für den Bürger (uns) schlecht! Wenn man sich dagegen immer für das Gegenteil dessen einsetzt, wofür die Bundesregierung ist, dann liegt man schon seit Jahren immer richtig.

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thomasschöffel 11.02.2014, 07:56
2. Der Wille des Volkes

Ganz schön unangenehm, Herr Schäuble, gell ? Der Wille des Volkes. Der Souverän. Und vom Willen des Volkes wollen Sie sich abgrenzen, Herr Schäuble ? Wie undemokratisch. Herr Schäuble, Sie haben hier nichts zu fordern, sonder als Regierungsmitglied, also Angestellter des Volkes, den Willen des Volkes auszuführen. Auch die Regierung hat Recht und Gesetz zu folgen. Andernfalls wäre sowas Hochverrat. Es gibt Länder, da wird man dafür erschossen. Ein Glück für Sie, Herr Schäuble, daß das hier in der Schweiz passiert ist und nicht bei uns. Kein Wunder, daß unsere Politiker den Volksentscheid fürchten, wie der Teufel das Weihwasser.

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Medniece 11.02.2014, 07:57
3. Dann wagen Sie doch Europa

Hin und her wird geeiert. Für uns alle ist Europa ja soo gut. Dann bitte wagen Sie es doch, Herr Dr. Schäuble. Lösen Sie diese überflüssigen Parlamente auf Bundes- und Landesebene auf, schicken Sie die Abgordneten in den vorzeitigen Ruhestand und geben Sie alle Kompetenzen an Brüssel ab. Letztlich werden wir ja doch von dort kontrolliert, also was sollen die unötigen und teuren Alibiparlamente? Dieses Geeiere und die "Aussitzmentalität" der Groko macht einen krank! Mal sehen, wie lange "Europa" dann noch gut geht.

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tokker 11.02.2014, 08:00
4. übelster Populismus

Man sollte sich von Schäuble abgrenzen! geht's noch? Ist dies die nächste Hexenjagdt? Die Schweiz will MASSENzuwanderung regulieren und ist weder rechtsextrem noch ausländerfeindlich. Aber das wird gerne falsch verstanden und überinterpretiert. "Bist du nicht für uns, so bist du gegen uns!" Andersdenkende werden diffamiert, ausgegrenzt und niedergemacht. Die reaktionen sind weitaus schlimmer als das was die schweiz getan hat

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anderton 11.02.2014, 08:04
5. ...

Zitat von sysop
Nach dem Schweizer Zuwanderungs-Votum wirbt Finanzminister Schäuble für die Freizügigkeit in der EU. Diese sei "Quelle für Wohlstand und Wachstum". Er verlangt vor den Europawahlen eine klare Abgrenzung zu Rechtspopulisten und Euro-Skeptikern.
Die Freizügigkeit in der EU ist die "Quelle für Wohlstand und Wachstum".

Der Schäuble hat den Humor offensichtlich nicht verlernt. Obwohl, wenn der die Banker und Seinesgleichen meint, hat er ja recht. Das Volk profitiert von rein gar nichts in dieser EU!

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meineidbauer 11.02.2014, 08:08
6.

Zitat von sysop
Nach dem Schweizer Zuwanderungs-Votum wirbt Finanzminister Schäuble für die Freizügigkeit in der EU. Diese sei "Quelle für Wohlstand und Wachstum". Er verlangt vor den Europawahlen eine klare Abgrenzung zu Rechtspopulisten und Euro-Skeptikern.
Wenn Schäuble von einer "Quelle für Wohlstand und Wachstum" spricht, dann meint er damit in erster Linie sich und seinesgleichen. Die Europa-Kuh muss gut gefüttert werden, damit sie regelmäßig gemolken werden kann.

Die Situation der jugendlichen Arbeitslosen z.B., die in Spanien, Griechenland und Portugal ohne wirkliche Zukunftsperspektive auf der Straße herumlungern, zeichnet indes ein anderes Bild. Ich vermute, viele Schweizer hatten eher letzteres im Kopf, als sie zur Abstimmung schritten. Das kann und darf man ihnen nicht zum Vorwurf machen.

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galbraith-leser 11.02.2014, 08:11
7. Eine Quelle für wen?

Herr Schäuble scheint mal wieder in einem Paralleluniversum unterwegs zu sein. Wer natürlich im Selbstbedienungsladen sitzt und seine Diäten trotz stetiger Neuverschuldung des Bundes mal eben in zwei Schritten um 900 Euro anheben kann, für den ist auch die EU eine Quelle von Wachstum und Wohlstand. Wer dagegen tatsächlich nicht mehr ausgeben kann, als er einnimmt, für den sieht die Realität in Europa anders aus. Ist der gute Herr Schäuble nicht gerade dabei, ein drittes Hilfspaket für Griechenland zu schnüren? Diese Europawahl könnte erstmals den ganzen Furor der europäischen Bürger zum Vorschein bringen, den unfähige Berufspolitiker, die in ihrem Leben noch keinen Tag ehrliche Arbeit geleistet haben, verursacht haben. Aber Herr Schäuble hat gut reden - sein Wohlstand ist vorerst gesichert. Der von vielen EU-Bürgern, die mit den Folgen der EU-Politik leben müssen, dagegen nicht. Es ginge den Menschen in Südeuropa ohne den Euro deutlich besser, weil sie dann schon vor einigen Jahren von ihrem Pfad der Korruption und stetigen Neuverschuldung hätten abweichen müssen. Aber solange Draghi unbegrenzt für frisches Geld sorgt, müssen sie das nicht. Aber eines Tages wird jemand die Zeche zahlen müssen und dieser Tag wird furchtbar für Europa werden.

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derbergischelöwe 11.02.2014, 08:11
8. Kritik unerwünscht

Euro und EU sind von Menschen gemacht und deshalb nichts Perfektes, nichts Göttliches. Fanatische Fantasten wie Euro-Wolle sehen das ganz anders. Konstruktive Kritik an Euro, EU, Zuwanderung u.v.m. ist nicht erlaubt. Schon gar nicht Volksabstimmungen wie in der Schweiz. Wo kämen wir denn da hin???? Euro-Kritiker sind Euro-Skeptiker dann Eurohasser und am Ende Rechtspopulisten oder Nazis. Mit dieser undemokratischdn Abgehobenheit beschädigen die Eurofantasten das, was sie angeblich voranbringen wollen: Europa.

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kuehtaya 11.02.2014, 08:14
9. Wenn Freihandel...

Zitat von sysop
Nach dem Schweizer Zuwanderungs-Votum wirbt Finanzminister Schäuble für die Freizügigkeit in der EU. Diese sei "Quelle für Wohlstand und Wachstum". Er verlangt vor den Europawahlen eine klare Abgrenzung zu Rechtspopulisten und Euro-Skeptikern.
... Personenfreizügigkeit bedeutet, dann brauchen wir künftig keine Green Card mehr für die USA und haben unbegrenztes Aufenthaltsrecht dort. Habe ich diese Logik richtig verstanden.
Und dann ein Zweites, diese Gestaltung der Gesellschaft gegen die Lifebalance allein vom Exportstatus her, der in den Portemonnaies der Bürger gar nicht ankommt, muss ein Ende haben.
Der Titel Exportweltmeister degeneriert zum Exporttrottel.

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