Forum: Politik
Appell an Syrien, Russland und Iran: Trump warnt vor Angriff im syrischen Idlib
AFP

Eine Offensive des syrischen Regimes auf die letzte Rebellenprovinz Idlib steht offenbar bevor. Iraner und Russen sollten sich nicht beteiligen, sagt nun der US-Präsident. Es drohe womöglich eine menschliche Tragödie.

Seite 2 von 10
neutralfanw 04.09.2018, 06:30
10. Verlogen

Alle haben jahrelang Waffen und sogar Soldaten nach Syrien geliefert. Jetzt hat man plötzlich Angst vor einer humanitären Katastrophe. Wie verlogen ist die Welt eigentlich? Trump als Friedensstifter? Erdogan, Putin als Schutzmacht? Deutsche Waffen? Alles ein brutales Verbrechen an den Menschen (Zivilbevölkerung und Soldaten). Money, Money ...Machtgefühl oder nur PR. Jeder wie er es braucht.

Beitrag melden
miklo.velca 04.09.2018, 06:54
11. Der Westen ist mitverantwortlich

Erstmal, das Foto im Artikel sieht für mich aus wie Afrika.
Der Westen und die UN sind doch mitverantwortlich, indem sie bei den ethnischen Säuberungen und Zwangsumsiedlungen grünes Licht und grüne Busse gegeben haben und somit den Iran gestärkt haben. Was soll denn jetzt passieren, soll das in Idlib immer so bleiben? Akzeptieren wir jetzt auf einmal einen neuen Staat in Idlib bzw. eine neue türkische Provinz? Was ist mit Afrin? Da hat Trump geschwiegen und Erdogan hat sogar den Segen des Papstes bekommen um Afrin zu türkisieren und arabisieren. Zivilsten zu vertreiben und ihre Identität auszulöschen. Jetzt würde ich mich nicht wundern, wenn Erdogan um den Willen seiner Terroristen in Idlib mit Trump wieder kuscht und plötzlich Brunson freilässt.

Beitrag melden
keine Zensur nötig 04.09.2018, 07:18
12. Scheinheilig

Es sollte doch endlich auch bei SPON ankommen, dass die Rebellen keine Rebellen sind, sondern islamistische Terrorbanden.

Auch angekommen sollte sein, dass Assad den unerklärten Krieg mit durch den Westen und arabische Despoten finanzierten Krieg gegen Syrien gewonnen hat und es keinen Regime-Change geben wird.

Dass bei unserem Herrn Maaß noch nicht angekommen ist, dass man in Damaskus eine Botschaft haben muss, wenn man rückkehrwillige Flüchtlinge zurücklassen will, egal. Das BAMF verweigert diesen mit dem Einbehalten von Pässen die Rückkehr, so dass diese nun ihre deutschen Papiere verkaufen, um sich zurückschmuggeln zu lassen.

Stellt sich die Frage - wo fliessen die deutschen Hilfsgelder hin, wenn Damaskus nichts bekommt?

Beitrag melden
yaqxsw 04.09.2018, 07:25
13. Wollen Sie ...

mit diesem Beitrag uns etwa sagen, dass es sowas wie zwei Arten von Krieg gibt? Eine, bei der über Jahre Menschen massakriert und traumatisiert werden und eine andere, die eine humanitäre Katastrophe darstellt?

Beitrag melden
smokiebrandy 04.09.2018, 07:26
14. Was schlagen die warnenden Politiker vor?

Ist es eine Alternative den "Rebellen" der Al Nusra das Gebiet einfach zu überlassen? Das wäre dann doch auch eine Lösung für Afgahnistan oder? Überlassen wir den jeweiligen Rebellen
( ach nee in Afgahnistan sind es Terroristen) das halbe Land und die Hälfte der Bevölkerung ?
Vielleicht sollte man auch einfach aufhören "Rebellen" mit Waffen zu versorgen und das Problem erledigt sich von selbst?

Beitrag melden
erzengel1987 04.09.2018, 07:30
15. Es wird wohl passieren

Assad hat keinen Grund aufzuhören, er steht kurz vorm endgültigen Sieg. Wieso sollte er diese Stadt verschonen? Wohnen da doch viele Kritiker, Freiheitskämpfer = Terroristen (je nach derzeitiger Propaganda weiß ich grad nicht ob es die guten oder bösen sind^^).
Jedenfalls vermute ich wird ein Angriff kommen und es werden bewusst viele Zivilisten zu schaden kommen. In einem Krieg ist so etwas absolut normal. Welcher Krieg wird wirklich human und mit Ehre geführt?
Nur Kriege in der eine deutliche Übermacht einen schwachen Staat überfällt und selbst hier kann nicht sichergestellt werden, dass die Soldaten Kriegsverbrechen begehen.

Zivilisten werden schon seit langer langer Zeit in Kriegen zu Opfern. Sie werden bewusst als Zielscheiben eingesetzt oder sonst irgendwie missbraucht. Man kann als Staat oder Mensch den Zeigefinger erheben. Aber will man nicht selbst Militärisch eingreifen und seine eigene Unschuld verlieren, so bleibt eben nur das zusehen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass man verhandelt, dass man Krieg als wirklich allerletztes Mittel ansieht.

Krieg bedeutet immer Leid. Diese Stadt wird mit großer Wahrscheinlichkeit angegriffen. Es werden garantiert viele Menschen sterben. Es kann keiner etwas dagegen tun. Außer in diesem Fall Assad, er könnte die Stadt verschonen er allein hat es derzeit in der Hand.

Beitrag melden
peer.seus 04.09.2018, 07:42
16. Zunächst ist festzuhalten, dass Putin den IS dort vertrieben hat ..

Zunächst ist festzuhalten, dass Putin den IS in Syrien vertrieben hat und dass es die Willkür imperialer US-Politik war, die das Phänomen IS im Irak geschaffen hat!

Wie der Zauberlehrling hat der US-erweckte IS dann die Destabilisierung der gesamten "Region Europa, mittlerer Osten Nordafrika" betrieben, Hunderttausende Tote und unsägliches Leid im Nahen Osten ausgelöst, so dass Menschen zu Millionen Menschen zur Flucht veranlasst und damit bei uns zweifelhaften Politikern wie Orban oder Höcke zur Macht verholfen! Nochmal: Auslöser des Dramas war u.a. ein Herr Powell, der die Weltöffentlichkeit, den Weltsicherheitsrat, mit seiner dummen Lüge zu den angeblichen Massenvernichtungswaffen betrogen hat, um im Irak Krieg zu führen und das Regime völkerrechtswidrig zu stürzen und im Nachgang durch politisch grobe fahrlässigen Fehlentscheidungen beim "Nation-Building" Geburtshelfer des IS war! Kontinentaleuropa inkl. Deutschland, Frankreich und Russland waren dagegen, so dass es eben keine Absolution der Weltgemeinschaft für diesen illegalen Waffengang und dessen Folgen geben kann.

Man mag sich verwundert die Augen darüber reiben, dass es nicht Herr Trump war, der dieses Chaos geschaffen hat, sondern dass auch manche seine Vorgänger Herrn Trump im Geiste sehr, sehr nahe stehen.

Und jetzt wieder zurück zur Ist-Situation in Syrien: Was will Herr Trump mit seinem Aufruf sagen? Dass ihm die Menschenleben Idlib etwas Wert seien - oder dass er damit Macht demonstrieren will, Herrn Putin Befehle erteilen zu können? Letzteres dürfte beim "Charakter Trump" wohl plausibler sein - insbesondere wenn man versucht, seine unmenschliche "Null-Toleranz Realpolitik" an der Grenze zu Mexiko, inkl. dem gewaltsamen Zerreißen von Familien - mit seinem aktuellen Aufruf übereinander zu legen: Es funktioniert nicht!

An Stelle des Versuchs einer Macht-Demonstration, die Herr Putin "dank" seines Egos und ausreichender kognitiver Fähigkeiten durchschauen und abweisen wird, sollte Trump und der ganze Westen in Syrien eine ehrlich gemeinte Allianz mit Russland bilden, um den IS auch in Idlib zu zerschlagen: Der Westen hatte und hat in Syrien gegen IS und Russland keine Chance etwas zu bewegen, weil es eine der wenigen russischen Einfluss-Zonen ist, die Russland mit Klauen und Zähnen vor einer US-imperialen Übernahme verteidigen wird.

D.h. Russland wird handeln, so oder so. Nur: Wenn der Westen hier seine Fähigkeiten ehrlich und moderierend einbringen kann, lässt sich die humanitäre (durch die US-Willkürpolitik begründete) Katastrophe abschwächen.

Aber es ist angesichts von einer Millionen, durch die Armeen der USA und Großbritanniens, illegal getöteter Iraker absolut unglaubwürdig, wenn die USA nun in Idlib mit Menschenliebe argumentieren, um Russland von der Durchsetzung seiner geopolitischen Interessen abzuhalten. Klar kann Trump das fordern, aber es ist naiv und dumm zu erwarten, dass Putin sich auf dieses Machtspiel einlässt!

Beitrag melden
magier 04.09.2018, 07:45
17.

Die Befreiung von Städten wie Mossul von den Terroristen mit den Bombern der US-Luftwaffe war ok, die tausende zivilen Opfer eingepreist. Jetzt wird offensichtlich ein großes Theater vorbereitet. Die USA sehen die letzte Möglichkeit, vielleicht doch noch Einfluss auf Syrien zu bekommen. Sie konzentrieren ihre Flotte im Mittelmeer und wollen wohl syrische Streitkräfte inkl. Damaskus angreifen. Natürlich nur militärische Ziele, Zivilisten wohnen da kaum. Nach Angaben von Geheimdiensten bereiten die Weißhelme mit Unterstützung des britischen Geheimdienstes eine weitere Giftgasprovokation vor, um Anlass für externe militärische Unterstützung in letzten Entscheidungsschlacht zu liefern. Für mich ist unverständlich, dass die Syrer und Russen die Terroristen aus allen befreiten Gebieten nach Idlib haben ziehen lassen oder gar selbst verfrachtet haben. Nur dadurch ist dieses drohende Desaster möglich geworden.Großes Kino, große Inszenierungen stehen uns bevor. Schlimm für die betroffenen Zivilisten in den eingeschlossenen Gebieten, die von den Terroristen als Geiseln gehalten werden.

Beitrag melden
kuac 04.09.2018, 07:46
18.

Nicht eingreifen? Das sagt ein US Präsident? Dann muss er eine alternative Strategie vorschlagen. Freiwillig kapitulieren die Selbstmörder- IS Banden nicht. Oder, will Trump den IS schonen?

Beitrag melden
echo12345 04.09.2018, 07:46
19. Rebellen vs. Terroristen

Weshalb wird hier eigentlich immer mit dem Terminus gespielt. Ich dachte immer, die al Qaida oder irgendwelche Ableger wie Haiat Tahrir al-Scham (HTS) als frühere Al-Nusra-Front seien Terroristen. Weshalb heißen die jetzt im Spiegel so verniedlichend Rebellen?

Beitrag melden
Seite 2 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!