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Appell von Bürgerrechtlern: Britischer Premier Cameron muss Freiheitsrechte wahren
DPA

Der britische Premier hat "härtere Maßnahmen" gegen den "Guardian" angekündigt. Die Zeitung hat die massive Überwachung der Geheimdienste öffentlich gemacht. Jetzt steht David Cameron massiv unter Druck: Bürgerrechtler fordern von ihm, die Rechte auf Meinungsfreiheit und freier Medien zu achten.

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demokratie-troll 04.11.2013, 10:17
1. An der Schwelle zum Menschheitsverbrechen

Zitat von sysop
Bürgerrechtler fordern ... die Rechte auf Meinungsfreiheit und freier Medien zu achten.
Niemand hat seine Landsleute so gut durchschaut wie Gerorg Orwell.
Sein Reich des großen Bruders ist ein britisch-amerikanisches Imperium. Orwell hat uns die einzigartige Gelegenheit gegeben, das Drama des Verhängnisses, in das wir uns hineinbegeben, mit offenen Augen verfolgen zu können. Wir können vollkommen durchschauen, was mit uns passiert, während es passiert, denn als digitale Kolonie der Amerikaner sind wird gleichermaßen betroffen.
Jeder sollte mittlerweile wissen, dass der Überwachungsstaat zu den großen Menschheitsverbrechen gehört. Vorratsdatenspeicherung und Volksausschnüffelung sollten als Menschenrechtsverletzung angesehen werden - genau so wie Todesstrafe, Folter, Krieg und Diktatur. Das alles gehört auf die selbe Ebene gestellt.
Jeder sollte das Recht haben sich aus öffentlich zugänglichen Quellen frei und anonym unterrichten zu dürfen, ohne dabei von jemandem beschnüffelt zu werden. Das ist Freiheit. Alles andere stellt ihn in einen Unterdrückungszusammenhang, der ihn kausal zu einem manipulierten Objekt fremder Machtinteressen herabwürdigt. Und "kausal" bedeutet hier: es gibt keine Ausnahme!

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Stefnix 04.11.2013, 10:23
2. Das wurde aber auch mal Zeit!

Endlich kriegt Cameron mal von der richtigen Seite Feuer!!

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micha-oj 04.11.2013, 10:32
3. Wer hat denn in den Vertrauen

Cameron ist doch das Problem, er rechtfertigt das Spitzeln und beschäftigt Belastete. Von dem etwas zu fordern, ist als wenn man dem Teufel den Friedensnobelpreis verleiht (allerdings hat den Obama bekommen, was auch nicht besser war).

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Freidenker10 04.11.2013, 10:34
4. optional

Den Mächtigen in England und den USA scheint die Macht zu Kopf zu steigen...
Wer kritiklos Macht ausüben möchte, der ist in einer Diktatur gut aufgehoben! Ist es das wo die Herren hinwollen?
vor ein paar Jahrzehnten ist noch ein US-Präsident wegen ähnlichem Verhalten zurückgetreten, aber heute scheint fast alles machbar... Der halbe weg in die Diktatur ist schon gegangen...

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Ariwer 04.11.2013, 11:01
5. Warscheinlich

ist das System "Demokratie" schon lange dem System "Neue Ökonomie" gewichen. Die neue Ökonomie ist nichts anderes als eine Wirtschaftsdiktatur ohne Mehrheitsrecht. Die Anzeichen sprechen jedenfalls dafür. Demokratie wird als Rechtfertigungsfassade für ungehemmte wirtschaftliche Interessenwahrung vorgeschoben. Cameron ist in diesem Spiel nur Strohmann und soll parlamentarisches Wirken vorgaukeln. Wie sagte so schön Marius Müller-Westernhagen: "Die Verträge sind gemacht - und es wurde viel gelacht - Freiheit, Freiheit - ist die einzige die fehlt"...

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james-100 04.11.2013, 11:32
6.

Zitat von sysop
Der britische Premier hat "härtere Maßnahmen" gegen den "Guardian" angekündigt. Die Zeitung hat die massive Überwachung der Geheimdienste öffentlich gemacht. Jetzt steht David Cameron massiv unter Druck: Bürgerrechtler fordern von ihm, die Rechte auf Meinungsfreiheit und freier Medien zu achten.
Den interessieren Pressefreiheit und Bürgerrechte überhaupt nicht. Genauso wenig wie den Amis, Merkel und der CDU.

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Dr. Kilad 04.11.2013, 13:51
7. Verkehrte Sichtweise

Genau betrachtet verdreht Cameron die Fakten: Der Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat besteht in der Überwachung und nicht in deren öffentlichen Bekanntmachung. Sein Angriff auf die Pressefreiheit ist deshalb nur folgerichtig: Cameron ist Gegner des demokratischen Rechtstaates.

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cyberchrist09 04.11.2013, 15:28
8. Ja ja

V wie Vendetta.... erinnert langsam an das Regime aus dem Film

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peeka 04.11.2013, 16:10
9. Kennt man ja...

...früher wurde das Auto nach Presseerzeugnissen durchsucht, wenn man in die DDR einreiste.
Heute funktioniert das nicht mehr, also muss gleich die Zeitung von der Regierung bedroht werden.

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