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April 2018: Historischer Gipfel - Nordkoreas Diktator will Südkoreas Staatschef treff
REUTERS/ KCNA

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seit1958 06.03.2018, 13:18
20. Das wird aber dem

Laienschauspieler in Washington überhaupt nicht gefallen. Wie kann sich Südkorea denn erdreisten ihm das Heft aus der Hand zu nehmen? Nun ja, zum Glück bleibt ihm dann noch der Iran, wenn die Mullahs mitspielen.

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acitapple 06.03.2018, 13:23
21.

Zitat von bayernistdasmallerding
Warum beleidigen Sie Herrn Kim? Im Übrigen: Wieso darf Nordkorea keine Atomwaffen haben? Die USA haben sie auch und auch schon eingesetzt.
Und deswegen sollen alle anderen auch Atomwaffen haben ? Klingt wie die Logik der NRA.

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INGXXL 06.03.2018, 13:24
22. #7

Geschäfte mit Nordkorea? Da gilt doch wohl der Spruch einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen. Samsung v
er dient wahrscheinlich in einer Woche mehr als das gesamte NK BSP

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fundador 06.03.2018, 13:25
23. Das sind gute Nachrichten,

hoffen wir, dass die Koreaner unter sich friedlich regeln können, was Trump und Co. mit roten Knöpfen regeln wollten. Andererseits sollte man jetzt auch nicht in Euphorie verfallen, aber Gespräche und Atomversuchstopps sind in jedem Fall besser als lautes Imponiergehabe...

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Beat Adler 06.03.2018, 13:25
24. Wer interessiert das Wohlergehen der Nordkoreaner? Antwort: Niemand!

Zitat von Kamillo
Kurzfristig ist das gut, denn es würde Entspannung auzf die Halbinsel bringen, jedenfalls oberflächlich betrachtet. Nordkoreas Armee ist auch mit konventionellen Waffen immer noch eine der größten der Welt. Langfristig bedeutet es, dass die Verblösunf, Armut und Hunger der nordkoreanischen Bevölkerung auf Dauer durch den fetten Sonnenkönig zementiert wird. Ich weiß nicht, was besser ist, ein Ende mit Schrecken, oder Elend endlos.
Wer interessiert das Wohlergehen der Nordkoreaner? Antwort: Niemand!

Das Einzige, das zaehlt, ist, dass Nordkorea alle Atomwaffen verschrottet oder an China verkauft. Kim der Aufgedunsene darf seine Konzentrationslager behalten. Hauptsache seine Atomwaffen fliegen nicht Richtung USA, Japan, Russland, China und Europa, oder sonst wo hin.

Suedkorea und selbstverstaendlich der UNO Sicherheitsrat sind sich in diesem Punkt einig.

Ob es ein Geschacher geben wird: Nordkoreanische Atomwaffen gegen Bestandesgarantie fuer Kim den Aufgedunsenen und seine Schergen, wird sich zeigen. Es ist allerdings wenig wahrscheinlich, denn zur Aufgabe der Atomwaffen gehoert die Kontrolle durch neutrale Beobachter vor Ort. Die Maechtigen in Nordkorea werden davon bestimmt begeistert sein.

Eines schenit allerdings zu stimmen: Die vollstaendige Umsetzung der UNO Sicherheitsratsresolutionen durch China zeigt Wirkung.
mfG Beat

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abc. 06.03.2018, 13:25
25. cwoller

Zitat von cwoller
"der kommunistische Norden". Darf nie fehle, diese Demagogie, hm? Nordkorea nennt sich selbst nicht kommunistisch. Der Name des Landes ist "demokratische Volksrepublik Korea". Aber wir müssen es natürlich kommunistisch nennen, diese ultrakapitalistische Erbmonarchie, in der alles privatisiert worden ist. Klar, wäre ja auch zu auffällig, dass was bei uns als großes Heil verkauft wird, in Nordkorea längst abgeschlossen worden ist. Wären die Amis nebenbei nicht gewesen und ihre Genozid im Norden und ihre Armeen, die da immer noch stehen, gebe es diese gesamte Problematik sowieso nicht. Aber bei uns glaubt man ja, die USA hätten dort einfach nur den Süden befreit und sich dann spontan ein Ort der Freiheit entwickelt - und kein massenmordender Faschismus, der Hundertausende umgebracht hat, weil sie u.a. für einfachste Menschenrechte demonstriert haben (nebenbei alles unter US Aufsicht - und VOR dem Koreakrieg, in dem die USA allein über 1,5 Millionen Zivilisten abgeschlachtet hat, u.a. mit tonnenweise Napalm auf Großstädte). Aber klar, den Nordkoreaner muss man irgendwelche Schauergeschichten erzählen. Hier drehen viele Bürger schon durch wenn da jemand auch nur die "falsche" Hautfarbe hat...
Was an NKorea mit seiner Volksversammlung, seiner Planwirtschaft (samt Staatsbetrieben und Kolchosen) und seinem Kim-Kult jetzt genau ultrakapitalistisch sein soll, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. Stalinistische Diktatur ist der Terminus, der NKorea am nächsten kommt, und die lief bekanntlich unter kommunistischer Flagge. So wie NKorea halt auch. Wären die Russischen Kommunisten übrigens nicht gewesen, die NKorea beim Überfall auf den Süden unterstützt haben, gäbe es diese gesamte Problematik sowieso nicht. Aber in den gewissen ehem. Ostgebieten glaubt man wohl immer noch an die sozialistische Weltrevolution, und verdrängt dabei die Millionen von Menschenleben, die diese Ideologie auf dem Gewissen hat.

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adal_ 06.03.2018, 13:28
26. Pjöngjang unter Druck

Zitat von hanscm
Folge der Sanktionen oder Ausdruck militärischer Stärke ?
Die Sanktionen, besonders seitens China, tun Pjöngjang richtig weh, weil deswegen die Devisen knapp werden, mit denen die Oberschicht ihre Annehmlichkeiten auf den Schwarzmärkten dieser Welt einkauft.

Weniger schön: Putin springt gelegentlich in die Bresche:
Die „Washington Post“ berichtet, dass Kohle aus Nordkorea in Russland „gewaschen“ wurde, um sie nach Südkorea und Japan schicken zu können. Siehe auch The Washington Post vom 03.03.2018.

Die Sanktionen erschweren die UN-Hilfslieferungen speziell in die nordkoreanische Provinz. Es droht wieder einmal eine katastrophale Hungersnot, wie schon in in den 90er Jahren, als 2,5 Mio Menschen verhungert sind. Dass dies für das Regime handlungsleitend ist, bezweifle ich allerdings.

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eckawol 06.03.2018, 13:42
27. Die Unterschiede zw. Nord- und Süedkorea sind groß, aber

Zitat von Msc
Wiedervereinigung wäre eine absolute Katastrophe für Südkorea. Plötzlich hat man dann 20+ Millionen Menschen ohne richtige Schulbildung oder wirtschaftlich verwertbare Fähigkeiten im Land. Es gäbe eine massive Migrationsbewegung nach Süden mit den einhergehenden sozialen Spannungen. Korea wäre für 50 gelähmt. Dagegen wäre die deutsche Wiedervereinigung ein Kindergeburtstag. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die (Süd)koreaner das wirklich wollen.
ob eine massive Migrationsbewegung nach Süden stattfinden würde , ist eine offene Frage. Bei der dt. Wiedervereinigung befürchtete man ebenfalls eine große Migrationsbewegung von Ost nach West , aber diese fand nicht statt, weil sich die Menschen sehr oft nicht vorstellen konnten, was sie im Westen erwartete ( Migrationsquote von 20 % fand über die Jahre verteilt statt ; 50 % wurde erwartet). Hingegen haben West-Unternehmen Defizite im Osten zunächst als unternehmerische Chance wahrgenommen; natürlich mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Die Frage , ob die Südkoreaner die Wiedervereinigung wirklich wollen, ist berechtigt, weil Südkoreaner oft Norkoreaner als Feinde betrachten, die die Teilung des Landes durch den von NK initiierten Krieg verursacht haben. Hingegen war die Teilung Deutschlands das Ergebnis der Einigung der 4 Siegermächte , d.h. , die emotionale Ausgangslage zw. Ost- und Westdeutschen zum Zeitpunkt der dt. Wiedervereinigung war eine andere.

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ncpw 06.03.2018, 13:42
28. Ist- Zustand

Zitat von Ossifriese
Können Sie selber nachlesen bei Wiki. Die politische und vor allem demokratische Entwicklung lief in Südkorea keineswegs reibungslos, im Gegenteil. Auch darüber gibt es Literatur genug. Es sollte aber jetzt eher um die Zukunft gehen, und da sieht es im Augenblick doch ganz gut aus. Zum Vorteil für beide Koreas.
Es geht hier nicht um Südkoreas weg zur Demokratie, sondern um den IST- Zustand. Aber Sie mir doch mal ein paar Dinge die im AKTUELLEN Südkorea gegenüber dem AKTUELLEN Nordkorea ein deutliches Defizit darstellen. Zum Beispiel wie viele Atomwaffen besitzt Südkorea, gibt es dort Gulags incl. Sippenhaft und wann hat Südkorea das letzte mal Nordkorea mit einer "totalen Auslöschung" gedroht oder angekündigt, die Hauptstadt des anderen Landes würde in "einem Meer von Feuer" verschlungen werden? Bin auf ihre Antwort gespannt.

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justus65 06.03.2018, 13:47
29. @cwoller

Also durch welche Geh...wäsche sind sie denn gelaufen. Dass die USA eine egoistische Politik betrieben und kein Friedensengels sind, wissen alle. Aber so einen Unfug habe ich selten gelesen. Wer hat denn den Koreakrieg begonnen? Wer hat vor ein paar Jahren Inseln im anderen Landesteil beschossen? Wer hat ein Marineboot des anderen Landesteiles versenkt? Ich bin zwar auch der Ansicht, dass wir die ganze atomare Aufrüstung in NK nur dem Superpräsidenten Dubbleyou Bush zu verdanken haben, der die Uterschrift untern den von Clinton mit NK ausgehandelten Vertrag ablehnte und NK auf eine Achse des Bösen setzte, aber man sollte trotzdem nicht alles Unrecht auf dieser Welt den USA zuschreiben.

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