Forum: Politik
Arabischer Frühling: Islamisten zu Demokraten!

Tunesien, Libyen, Ägypten - der Arabische*Frühling hat islamistische Parteien stark gemacht. Ist das*Verrat an der Freiheit? Keineswegs.*Der Erfolg der Religiösen*zeigt nur, dass sich die politischen Verhältnisse normalisieren. Nun beginnt das Experiment, Islam und Demokratie zu versöhnen.

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flusser 28.10.2011, 10:07
1. Islam und Demokratie

Islam und Demokratie passen nicht zusammen, da zur Demokratie die Achtung der Meinung Andersdenkender gehört. Diese Achtung ist beim Islam leider nicht vorhanden. Aus diesem Grund gehören Staat und Kirche auch streng getrennt.

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Reqonquista 28.10.2011, 10:08
2. Verrat an der Freiheit

Zitat von sysop
Tunesien, Libyen, Ägypten - der Arabische*Frühling hat islamistische Parteien stark gemacht. Ist das*Verrat an der Freiheit? Keineswegs.*Der Erfolg der Religiösen*zeigt nur, dass sich die politischen Verhältnisse normalisieren. Nun beginnt das Experiment, Islam und Demokratie zu versöhnen.
Qas der Autor leider nicht erwähnt, ist das eine islamische Orndung viele Dinge verbietet, die wir als slebstverständlich erachten und die wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie sind.
Z.B, die Rechte von Schwulen, "Ungläubigen", Frauen, Minderheiten, Juden, Christen, Atheisten uvm.
Demokratie heißt nicht, das die Mehrheit mit den Minderheiten machen kann was sie will.

Das ist aber eher das islamische Verständnis!

Wie sieht es den mit den Rechten der CHristen in islam. Ländern aus?

Die Türkei soll als Vorbild gelten.

Wie geht es den den Armeniern und Christen dort???

Eine islamische Demokratie funktioniert nur, wenn es keine Andersgläubigen gibt

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gerd2006 28.10.2011, 10:11
3. Islamisten als Demokraten

"Auch Islamisten dürfen Demokraten sein, und umgekehrt."

Diese Aussage macht ungefähr so viel Sinn wie "Auch Neonazis dürfen Demokraten sein. Und umgekehrt."

Es gibt eben Dinge, die sich logisch und politisch ausschliessen. Wenn Allah die Gesetze vorgibt, kann der Mensch sie nicht ändern, auch in der Demokratie nicht. Deshalb Scharia und Auslegung der Koransuren in Fatwas statt einer offenen Gesellschaft. Eigentlich nicht so schwer zu verstehen, warum wollen Sie uns etwas anderes vorgaukeln?

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Tastenhengst 28.10.2011, 10:13
4. Unruhen normal?

Ich finde es nicht normal, wenn nach den Wahlen Unruhen auftreten, weil gewonnene Sitze einer Partei gestrichen werden. Warum wird die staatsislamische Ennahda-Partei Ziel solcher Unruhen?

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gewgaw 28.10.2011, 10:13
5. :{[

Ein weiterer Artikel zwecks Gesundbetung, denn es darf nicht sein, was nicht sein darf.

Lustig auch folgendes:

"der moderate Islamismus kein Phantasma ist - sondern in der Türkei beispielsweise eine Realität, auch und gerade an der Macht."

"beispielsweise" - ?

Wie wäre es denn mit noch vielen weiteren Beispielen, wird schwer?!

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holyfetzer86 28.10.2011, 10:13
6. Früher...

... hat man es frühkindliche Naivität genannt, heute ist es Mainstream-Journalismus...

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Frank2000 28.10.2011, 10:15
7. .

Und noch ein Propagandabeitrag, werte Spon-Redaktion? Der wievielte inzwischen zu diesem Thema? Dabei war das im letzte -oder vorletzten, wer zählt das noch- doch schon lange beantwortet worden: es kann nicht gleichzeitig die Sharia gelten (= Herrschaft "Gottes") und Demokratie existieren (= Herrschaft des (Wahl)volkes).
Das ist nichts zu versöhnen. Tod oder Lebendig, Schwanger oder nicht, Sharia oder Demokratie. Es gibt Themen, da gibt es keinen gutmenschlichen Weg, sondern nur ein A oder B.
Schlimm genug, dass ein Mensch seine Vorliebe für sexuelle Handlungen an 13jährigen Kindern zum religiös "begründeten" Vorrecht erheben konnte. Schlimm genug, dass eine solche Kultur der Ungleichbehandlung von Mann und Frau die Aufklärung überleben konnte.

Der Islam sollte nicht mehr politischen Einfluss haben als der Glaube an das fliegende Spaghettimonster.
Mohammed war ein (nach modernen westlichen Maßstäben) gewalttätiger, machthungriger und egoistischer Mensch. Die Auswüchse seiner Phantasie jetzt auch noch zum demokratischen Konsens zu erklären, ist der Gipfel.

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wrtlbrmft 28.10.2011, 10:18
8. neues Kapitel

Lasst es uns also aufschlagen, das neueste Kapitel westlich linksideologischer Traumtänzerei.
Der "Westen" lernt offensichtlich nur traumatisch.

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tommy_tom 28.10.2011, 10:19
9. Verherrlichung...

Zitat von sysop
Tunesien, Libyen, Ägypten - der Arabische*Frühling hat islamistische Parteien stark gemacht. Ist das*Verrat an der Freiheit? Keineswegs.*Der Erfolg der Religiösen*zeigt nur, dass sich die politischen Verhältnisse normalisieren. Nun beginnt das Experiment, Islam und Demokratie zu versöhnen.
Wie können Sie in so unverantwortlicher Weise verkennen, dass die schariageprägten Verfassungen mit Demokratie unvereinbar sind?
Dienen Sie sich damit den Wirtschafts- und Finanzmärkten an, die keine Sekunde zögern werden, wie vorher mit den Despoten, nun mit den islamistischen Menschenrechtsverletzern gemeinsame Sache zu machen ?
Wer den Begriff "Demokratie" für eine nicht säkulare Staatsform, also eine Religionsdiktatur gebraucht, ist doch nicht ernst zu nehmen!

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