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Arbeitsministerium: Heil legt milliardenschweres Konzept für Grundrente vor
DPA

Sie ist eines der Kernprojekte der SPD im Koalitionsvertrag: die Grundrente. Jetzt legt Arbeitsminister Heil ein Konzept vor. Demnach sollen die Altersbezüge früherer Geringverdiener um 447 Euro monatlich aufgestockt werden.

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gruenerfg 03.02.2019, 13:35
80. Wieso?

Zitat von mundusvultdecipi
..haben auch viele, kleine Solo Selbständige.Nein sie haben nicht in die Sozialkassen eingezahlt und auch keine eigene Alterversorgung aufbauen können.Aber auch die haben Steuern gezahlt und waren Teil der Wertschöpfungskette.Warum werden diese Menschen anders behandelt als die Sozialversicherten? p.s viele wurden auch vom Jobcenter in die Selbstständigkeit geschickt(Ich AG)
Wenn ich eine Tätigkeit als Selbständiger anfange, nehme ich meine Monatseinnahmen, ziehe alle Festkosten ab (Miete, Versicherung, Altersversorgung ect., dann weiß ich, wieviel Geld ich diesen Monat ausgeben kann, oder? Und die Vorteile aus der Steuerzahlung genießt ja jeder Selbständige genauso wie jeder Arbeitnehmer.

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kritischer-spiegelleser 03.02.2019, 13:44
81. 35 Jahre Beitragszahlung?

Bei der Hektik die hier ausbricht geht es sicher um die Wahlen im Osten und die Ostrentner. Aber die haben alle nicht 35 Jahre eingezahlt. Also wird da wieder Schmu gemacht. Eben typisch SPD!

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ferdinand.ake 03.02.2019, 13:53
82. Interessant

Mit anderen Worten: Ich bezahle 40 Jahre lang wenig Geld beim Friseur, um dann später nachträglich für die Grundrente Steuern zu zahlen? Wieso machen wir es denn nicht so, dass die Menschen in unserem Land während ihres Arbeitslebens so viel Geld verdienen, dass es im Alter reicht? Wieso werden, als Beispiel, arbeitsintensive Dienstleistungen nicht mit einem niedrigeren Mehrwertsteuersatz bedacht, damit für die Angestellten mehr Geld übrig bleibt. Egal welches Problem in Deutschland ansteht, es wird immer nach mehr staatlichen Ausgaben und dadurch mehr Steuern gerufen. Irgendwann ist die Staatsquote bei 100%. Staatliche Eingriffe in den Markt, z.B. in Form von Mindestlohn, gerne, nicht jedoch die massiven Transferleistungen, aus Steuern finanziert, die von Jahr zu Jahr grösser werden.

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ftraven 03.02.2019, 13:55
83. Taschenspielertrick

Die SPD sollte das Rentensystem generalüberholen. Basta-Schröder hat die Renten massiv gesenkt und
im Gegenzug das Großkapital und Unternehmen entlastet. Nicht genug damit, Eichel hat noch zusätzlich
eine Besteuerung der Renten eingeführt, obwohl das Einkommen, aus denen sich die Renten ergeben,
bereits besteuert wurden. Das BVerfG hat eine Doppelbesteuerung für verfassungswidrig erklärt.
Scholz weigert sich bisher, dieses Zustand zu revidieren. Absurd. Die Rentner, die im Allgemeinen mind.
35 Jahre eingezahlt haben, haben nich t nur eine deutlich niedrigere Rente, als die vor zwanzig Jahren,
sondern werden auch noch nochmals bestraft. Danke SPD.

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mats73 03.02.2019, 13:57
84. Geringverdiener

Als relativ - Geringverdiener mit eine Rentenanspruch von ca. 900 EUR regulärem Rentenanspruch frage ich mich schon, warum ich 35 Jahre doppelt so hohe Beiträge von meinem wirklich nict üppigen Einkommen gezahlt habe, damit ich hinterher nur so viel Rente bekomme, wie jemand der 35 fast nichts eingezahlt hat... ???
Es bringt keinen Funken mehr Gerechtigkeit immer noch mehr Geld umzuverteilen - wo soll es denn herkommen?? Wieder neue Steuern - - Zahlen müssen unsere inflationäre Umverteilungsindurstrie letztlich komplett unsere Kinder und Enkel... bis die Folgen unserere Entscheidungen wirksam werden, sind wir ja lange abgetreten!

Das Problem sind die aktuell geringen Einkommen. Wenn eine Tätigkeit nicht den zum Leben notwendigen Ertrag bringt, ist das eben kein Geeigneter Beruf. Wenn die Tätigkeit so wichtigfr die Gesellschaft ist, muss die Gesellschaft den Beruf HEUTE vernünftig bezahlen und nicht totsparen.

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MisterD 03.02.2019, 14:02
85. Das ist Quark...

Zitat von rabandie
Das kann richtig auf die Nerven gehen, dieses Geleiere, von den Jungen, die "sowieso schon gekniffen sind". Junge Menschen erben eine Infrastruktur, samt kostenloser Bildung und Studium, die von den Menschen aufgebaut wurde, die heute als Geringverdiener oder als gut versorgte Rentner, noch ein paar Jahre lang ihren Lebensabend gestalten müssen. (...)
und zwar so richtig...

Infrastruktur? 70% unsere Brücken sind kaputt, mindestens 30% müssen schnellsten neu gebaut werden, weil sie konkret vom Einsturz bedroht sind...

Kostenlose Bildung? Ich bin Jahrgang 1983 und schon zu meiner Schulzeit waren undichte Holzfenster, dreckige, kaputte Schultoiletten, schlecht ausgestattete Physikräume usw. Normalität.
An der Hochschule habe ich 2007 angefangen, da kamen in manchen Räumen die Deckenplatten runter...

Aufgebaut hat man das alles in den 50er und 60ern, erhalten wurde es bis in die späten 70er... danach begann man von der Substanz zu leben..

Also hören Sie bitte mit diesem Aufbaumärchen auf. Was uns hinterlassen wurde, ist eine komplett marode Bundesrepublik, die obendrein mit über 2 Billionen EUR verschuldet ist. Seien Sie froh, dass wir Ihnen dafür überhaupt eine Rente bezahlen...

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unaufgeregter 03.02.2019, 14:06
86. Womit wieder mal bewiesen wäre,

dass sich Leistung in dieser Gesellschaft nur bedingt lohnt. Die SPD sollte besser dafür sorgen, dass sie gut verdienende Mittelschicht, die den Laden hier am Laufen hält, endlich entlastet wird. Ansonsten arbeitet sie weniger oder verlässt das Land.
Die Abschaffung des teuren Berufsbeamtentums wäre ein weiterer Schritt.

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mats73 03.02.2019, 14:06
87. Ergebnis des Lebensentwurfes

Eine Geringe Rente ist Teil des Lebensentwurfes. Früher üblich, dass der Mann das Einkommen gebracht hat. Die Frau hat vielleicht auch 35 jahre und mehr gearbeitet, aber erst Teilzeit, dann in einem Selbstverwirklichngsberuf das Geld hat der MAnn reingebracht - in den Fällen hätte das Einkommen des MAnnes auch die erorderliche Altersvorsorge mit aufbauen müssen - - das ist ja auch häufig erfolgt.
Warum muss die Gesellschaft einspringen, wenn das dafr erforderliche Geld während des Arbeitslebens einfach ausgegeben wurde?
Früher wurde Sparen und Vermögensaufbau zur eigenene Vorsorge mal belohnt - heute sind diejenigen, die selsbt sparen und Vorsorge ndie Dummen - wer alle im Leben immer verprasst, soll am Ende auch gleichviel haben..
Sorgt dafür, dass jeder so viel verdienen kann, dass er sich selbst/in der Familei zurcklegen kann, wer das verpennt, muss eben wenn es hinterhe nicht reicht zum Amt Stütze beantragen.

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interessierter Laie 03.02.2019, 14:24
88. Österreich...

Zitat von grafnor
um sich vor einer notwendigen fundamentalen Rentenreform zu drücken. Österreich, Schweiz oder Niederlande könnten Vorbilder sein. Aber dann müssten die überversorgten Politiker zurückstecken; Politiker agieren nicht zum Nutzen des Volkes, sondern meist nur zum eigenen Nutzen. In diesem Fall die SPD-Politiker, die ihren Arbeitsplatz durch populistischen Aktionismus sichern wollen.
ist ein wahres Vorbild. Die zahlen 22,8 Prozent Versicherungsbeitrag und hauen noch einen gigantischen Steuerzuschuss oben drauf. Das System ist umlagefinanziert. Die Steuern und die Rentenversicherungsbeiträge für jetzige Rentner zahlen jetzige Berufstätiige. Und sie haben dasselbe Demographieproblem. Dieses System fährt damit genauso an die Wand, wie unseres - nur noch etwas schneller.

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wolleh 03.02.2019, 14:34
89. Eines ist sicher,

es wird immer mehr klar, warum die Wähler der SPD davonlaufen.. Diese Partei steht schon lange nicht mehr für Gerechtigkeit. Sie hat - fast im Alleingang - die soziale Markteirtschsft gekillt. Alle Versuche, immer nur Teilgruppen besser zu stellen, sind Aktionen, die verpuffen. Mein Vorschlag ist, wo anders anzufangen:
1. Steuergerechtigkeit
Das bringt unserem Staat über 200 Mrd. im Jahr.
2. Entmachtung und Gleichstellung der Beamten, Abschaffung aller Privilegien
3. Entprivatisierungen der Bahn, Post, Telekommunikationsunternehmen etc.
4. Reform des Gesundheitswesens
Abschaffung aller Krankenkassen. Staatliche Einheitskrankenkasse
5. Einführung von Grundeinkommen für alle Memschen
6. Begrenzung des Land- und Immobilienbesitzes
etc.
Da alles geht nur ohne die SPD.

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