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Arbeitsplätze für Flüchtlinge: Klöckner wirft Konzernen mangelndes Engagement vor
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Die deutsche Wirtschaft soll sich stärker um Flüchtlinge bemühen, fordert CDU-Politikerin Julia Klöckner. Die bisherige Einstellungspolitik der Konzerne sei "beschämend."

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tempus fugit 15.08.2016, 12:31
290. Was Sie ....

Zitat von GrinderFX
Schön was die Regierung alles so will. Nur warum sollten die Firmen extra schlechtere Leute einstellen, nur die Regierung das so will, wenn der Markt deutlich qualifiziertere liefert? Auch sind die meisten, auch wenn das wieder einige nicht hören wollen, einfach nicht gemacht für unseren Arbeitsmarkt. Die Qualifikationen sind so gering, dass man diese auch mit jahrelangen Schulungen nicht mehr wieder reinholen kann.
.... - mal wieder... - wissen?

Eine Qualifikation kriegt man nicht bei der Geburt in den Pass geschrieben, die erwirbt und erarbeitet man sich!

Komnisch, dass dies Unqualifzierten - vor der Flucht vor Terror und Tod und Hunger und Not - aus Elektronikschrott, aus Merkels 'Abwrackautos' alles wieder zum Funktionieren bringen.

Gehen Sie vor Ort - statt hier unqualifizierten Stammtischschrott abzusondern...

Alleine, es aus dem NO/MO oder Afrika nach Europa zu schaffen, ist bereits die Grundlage für eine Qualifikation -
und das meine ich ernst...

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dandelion666 15.08.2016, 12:32
291. Erst wird hier alles was Füße hat

eingeladen und bezahlen soll das doofe Wahlvolk und jetzt wird sogar die Wirtschaft genötigt. Unglaublich, hoffentlich läßt sich die Wirtschaft nicht bequatschen.

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Dr.W.Drews 15.08.2016, 12:32
292. Sie vergessen eines ...

Zitat von ich2010
was soll denn das gejammere. einerseits wird sich empört, dass die pösen flüchtlinge von "unserem" geld leben. andererseits wird sich auch empört dass unternehmen flüchtlinge einstellen (sollen). entscheidet euch bitte mal. wie sollen die menschen denn bitte sonst integriert werden und auf eigenen füßen stehen? ich kenn übrigens diverse firmen, die händeringend lagerarbeiter usw. suchen und keine bewerber haben.
Arbeitsplätze sind sehr viel wertvoller als jedes Geld. Die Deutschen sind bereit Geld abzugeben aber eben keine Arbeitsplätze. Ich würde meinen Arbeitsplatz auch nicht abgeben wollen oder teilen wollen. Nicht einmal 10% davon. Das ist meine Lebensgrundlage. Und die meiner Familie.

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ich2010 15.08.2016, 12:33
293.

Zitat von sapereaude!
Das ist doch gerade das Problem: Es gibt diese "Deppenjobs" (man verzeihe mir bitte die saloppe Formulierung) so gut wie gar nicht mehr. Wann haben Sie den zum letzten Mal einen Straßenfeger oder einen Schiffschaukelbremser gesehen? Das ist der Grund, warum schon Einheimische mit schlechter oder gar keiner Ausbildung keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.
bitte was? allein in meiner heimatstadt suchen diverse firmen lagerarbeiter für sagen wir mal mäßige bis schlechte bezahlung.. deutsche finden sich dafür selten bis gar nicht da der nettoverdienst gerade mal so dem mindestlohn übersteigt.

und wenn ein flüchtling ohne oder mit geringer sprachkenntnis einem einheimischen einen arbeitsplatz "wegnimmt" sollte sich der einheimische mal dringend gedanken um seine eigene qualifikation machen.

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emilie_dornblut 15.08.2016, 12:34
294. Applaus

Zitat von kimmberlie.67
daran sieht man wieder das die Politiker in einer völlig anderen Welt leben. Ein Tipp: Bringt erst mal alle deutschen in Lohn und Brot. Wenn ihr das geschafft habt,haben die Flüchtlinge deutsch gelernt und können sich auf dem Arbeitsmarkt bewerben.
Ich kann Ihrem Beitrag nur beipflichten und frenetisch applaudieren.

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MatthiasPetersbach 15.08.2016, 12:35
295.

Zitat von Kit Kerber
Es gibt genügend Jobs, in denen die Fähigkeit des Lesens und Schreibens eine Überqualifikation darstellt.
Genau DAS ist eben nicht wahr.

Wo soll das denn bitte sein? Auf dem Bau, wo man kommunikativ, mit Rechnen und Schreiben und Maschinenbedienen völlig auf Zack sein muß?

Irgendwo im Lager, wo man mit der Palette rumfahren, aber auch den Computer bedienen und Abrechnungen machen muß?

In der Landwirtschaft? Reden Sie mal mit jemanden, der osteuropäische Erntehelfen beschäftigt - wenn da einer ausfällt, der lange Zeit mitgearbeitet hat, gibts erstmal ne Lücke….da ist nix mit einfach nen anderen hinstellen.

Aus der Sicht mancher mag es exotisch klingen - aber es gehört ZU JEDEM JOB spo einiges bis viel.

Die Zeiten, in denen man auf dem Bau einen mitschleppen konnte, der Vesper holt, Löcher gräbt und die Baubude saubermacht, sind eben vorbei.

Wir haben nur noch Jobs für Hochqualifizierte - die eben immer mehr Hochleistung bringen müssen, weil das Heer der Nicht-so-Tollen (die man als Volk eben auch hat - OHNE Wertung) weitestgehend bei den Leistungsträgern ausfällt.

Das ist die logische Entwicklung von Automatisierung, Maschineneinsatz und EDV usw….

Ob sich das unterm Strich tatsächlich lohnt, mögen andere (nach uns) beurteilen. Aber Tatsache ist das.

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Duggi 15.08.2016, 12:35
296. Da wird es nach Merkels Flüchtlingsgipfel mit der Industrie sicher eine Riesenankündigung geben!

Schließlich stehen Wahlen bevor und schließlich bekommt die Wirtschaftsaristokratie so schnell keine verlässlicheren und willigeren Steigbügelhalter in der Politik als sie diese in der SCDPU-Koalition gefunden hat.

Und Wahlergebnisse fallen nunmal besser aus, wenn man ein Scheitern der bisherigen Politik halbwegs, zumindest über die Wahltermine, unter den Teppich kehren kann.

Wetten, dass die "Löhne" der wenigen "Flüchtlinge", die dann im Zuge der Wahlkampagnen befristet bei diesen Unternehmen beschäftigt werden, über irgendwelche Förder-, Integrations- und Transfertöpfe direkt aus den Sozialkassen an die Unternehmen zückfließen? ;-)

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