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ARD-"Deutschlandtrend": Union und SPD fallen in Umfrage auf Rekord-Tiefstand
CLEMENS BILAN/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Würde am Sonntag gewählt, käme die Union laut einer ARD-Umfrage nur noch auf 25 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Für die Parteien sind das die schlechtesten Werte, seitdem die Sonntagsfrage im "Deutschlandtrend" gemessen wird.

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rabbijakob 19.10.2018, 08:26
50. Die Grünen...

.... sind seit ihrer Bildung eine Abstauberpartei. Sobald SPD, CDU, CSU schlecht abschneiden, geht es rauf mit den Grünen. Die werden dann als das kleinere Übel gesehen...

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JoachimZ. 19.10.2018, 08:27
51.

Schön ist, dass dem Wähler noch einige demokratische Parteien zur Auswahl stehen.
Man könnte ja mal überlegen, die Piraten zu wählen, immerhin haben sie in NRW zB einen sehr guten Job gemacht, der aber leider meistens nicht sehr öffentlichkeitswirksam war.
Viele Ideen der Piraten werden inzwischen kopiert (und als die eigenen Ideen ausgegeben). Deshalb das Original wählen!

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Palmstroem 19.10.2018, 08:27
52. Etwas Neues braucht das Land

Es geht den Deutschen ganz miserabel. Nur noch 90% der Bürger sind mit ihren Lebensverhältnissen zufrieden. Und trotz Rentendesaster, Pflegenotstand, Bildungsmisere, Flüchtlingskatastrophe und Wohnungsnot sind die Deutschen so glücklich wie nie. Kein Wunder, es muss etwas Neues her. Irgendwas, das ganz anders ist als diese langweilige Demokratie unter Merkel. Dabei haben wir doch schon die AfD!

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bebreun 19.10.2018, 08:32
53. Zustände wie in Rom

Das Wahlverhalten der Wähler läßt keine stabilen Regierungsmehrheiten unter unserem Vielparteiensystem zu. Nachdem unsere Parteienlandschaft schon zerstückelt ist in (zu) viele Parteien drohen Wahlergebnisse wie in Italien ohne Aussicht auf Stabilität. Wie sollen Parteien sich langzeitstabil auch ausrichten, wenn jeden Tag ein neuer Wahltrend zur Neuausrichtung auffordert? Wäre es nicht sinnvoller ein ausgewogenes 2-Parteiensytem a la USA zu schaffen, das nach der Wahl einigermaßen eindeutige Verhältnisse ergibt und dann ohne langwierige Koalitionssuche und ohne Koalitionsverträge mit schrägen Kompromissen auskommt? Die Kompromisse sind dann sicher im Vorfeld in den beiden Parteien zu schaffen und der Wähler weiß, was er wählt. Darüber hinaus ist die Amtszeit eines BK zwingend zu begrenzen auf 2, maximal 3 Perioden, auch um den uninnigen Wettlauf nach inhaltsleerer längster Amtszeit zu unterbinden.

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thomasb1312 19.10.2018, 08:32
54.

Zitat von tucson58
Diese wöchentlich Umfragen zu dem immer gleichen Thema SPD und CDU ist doch unsinnig. Denn Umfragen sind zum einen keine Wahlen und und zum anderen immer nur tagesaktuell . Durch irgendwelche politischen Ergeinisse kann das ganze von heute auf Morgen völlig kippen . Die Aussagekraft von Umfragen ist somit für die Tonne , da sie morgen wieder völlig anders aussehen kann
Wieso, bei der Bayern-Wahl haben die Umfragen doch gut gezeigt dass die Stimmung in Umfragen auch der Stimmung bei Wahlen entspricht. Lieber keine Umfragen mehr damit keiner mehr merkt wie unpopulär die GroKo mittlerweile ist?

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peter.di 19.10.2018, 08:32
55. Warum sollte man auch die Merkel CDU wählen, ...

... wenn man das grüne Original wählen kann?

Am 24.9.2017 sind übrigens ca. 1 Mio CDU Wähler von 2013 zur AfD gewechselt aber sogar 1,5 Mio zu den Nichtwählern. Vermutlich gibt es inzwischen sehr viele, die sich dem Vakuum zwischen der Merkel CDU und der AfD verorten und gar nicht mehr wählen. Über die redet nur keiner, anders als über die AfD. Aber auch die werden kaum zur CDU zurückkehren, solange Merkel noch da ist.

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navalist 19.10.2018, 08:32
56. Diese ewigen Umfragen

wirken vermutlich als Brandbeschleuniger - wer will seine Stimme Verlierern geben, wenn denn die Unterschiede der politischen Ziele vermeintlich marginal sind?

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okrogl 19.10.2018, 08:34
57. 25% haben immer noch nichts gelernt?

Mich wundert viel mehr, dass die Altparteien trotz aller Skandale der letzten Jahrzehnte immer noch so stark sind. Angefangen von „sicheren Renten“, über Spendenaffären, Hartz 4, Kommerzialisierung von Patienten, Vetternwirtschaft, NSA-Affäre, Postengeschiebe… bis hin zu Verfassungsbrüchen (Bsp. VDS).
Scheinbar kann vor allem die CDU machen was sie will, die Leute wählen sie dennoch.

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fördeanwohner 19.10.2018, 08:34
58. -

Zitat von lolli.eveacc
Super. Dann lassen wir den Habeck regieren, dann kann er die Ärmel hochkrempeln und seiner Aussage:"ich find Vaterlandsliebe zum Kotzen. Mit Deutschland kann ich nichts anfangen" Nachdruck verleihen und .de abschaffen. Warum solche Typen sich als Politiker ausgeben, deren eigentlicher Sinn einmal darin bestand, auch für das Wohl des eigenen Volkes einzutreten, ist mir aber nicht erst seit ihm schleierhaft. ...
Ja, wir haben verstanden, dass Sie Herrn Habeck doof finden.
Den Grund dafür finde ich jetzt ein wenig schräg, da das Zitat ja nicht einfach so im luftleeren Raum steht, sondern mal eben von Ihnen aus dem Kontext gelöst wurde und sich so krasser anhört, als es ist. (Erläutern Sie doch bitte mal den konkreten Zusammenhang. Danke!)
Ich lebe im glücklichsten Bundesland und konnte Herrn Habeck als Minister erleben. Ein wenig hat er sogar mit dem Glück hier zu tun. Er hat gezeigt, dass man mit einer gewissen sachorientierten und freundlichen Diskussionskultur eine Menge erreichen kann. Daher klappt Jamaika in S-H auch ziemlich gut. Wenn dann noch die anderen Parteien ähnliches Personal haben, was hier der Fall ist, und eben keine sich in den Vordergrund drängenden Knaller dabei sind, dann geht das auch. (Herr Kubicki ist ja glücklicherweise nun in Berlin.)

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menefregista 19.10.2018, 08:35
59. Zeit für Alternative

Zitat von meinungsforscher
International stehen wir immer noch gut da, die Arbeitslosenquote ist niedrig, die Wirtschaft brummt... Jetzt muss die Regierung auf die Spur kommen und MEHR für den Mittelstand tun: Familien entlasten, Alleinerziehende unterstützen, endlich den Soli abschaffen... Und dann nach der Legislatur dringend personell neu aufstellen, wie es die Grünen rechtzeitig erkannt haben. Die Afd wird sich selbst entzaubern, wenn ihr Thema der Migration wieder in den Hintergrund rückt!
" Die Afd wird sich selbst entzaubern, wenn ihr Thema der Migration wieder in den Hintergrund rückt! "
Die Deutsche Wirtschaft brummt tatsächlich auf Kosten der Handelsbilanzdefizite der anderen EU-Mitglieder. Langfristig gesehen, ist das der Untergang der EU. Ihr anderen Argumente " Familien entlasten, Alleinerziehende unterstützen, endlich den Soli abschaffen " sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ". Die Familien und Alleinerziehende haben viel zu wenig Nachkommen, um in 15 Jahren die 20 Millionen fehlenden Arbeitskräfte zu kompensieren. Was die GroKo-Regierung hier an "Einwanderung von Fachkräften " veranstaltet ist völlig daneben. Somit können die Altparteien die AFD nicht " entzaubern ". Nein, die AFD, die LINKE und die Grünen haben das stumperhafte Agieren der GroKo "entzaubert". Deshalb der verdiente Niedergang. Stellen Sie sich mal darauf ein, dass die AFD noch lange unbequem im Bundestag sein wird. Gar nicht so schlecht wenn man bedenkt, wer den Karren in den Sumpf gefahren hat.

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