Forum: Politik
Argentiniens Präsident und die Panama Papers: Macris Unvermögen
AFP

Ja, er sei an Briefkastenfirmen beteiligt, aber Gewinn hätten die nie gemacht - also zählten sie auch nicht zu seinem Vermögen. Dumm für Argentiniens Präsident Macri, dass sie aber in den Panama Papers auftauchen.

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tailspin 09.04.2016, 21:02
1. Aber das ist doch jetzt klar

Zitat von abc-xyz
Man kann den Whistleblower nur gratulieren. Dieser Leak ist ein echter Leak. Die Implikationen sind immens und werden uns noch Jahre beschäftigen.
Die Investmentabenteuer der fuehrenden politischen Koepfe Englands und Argentiniens waren gewinnlose Privatangelegenheiten.

Im Grunde genommen auch keine Ueberraschung. Wer sein Geld Briefkastenfirmen in Uebersee anvertraut, sollte nichts anderes erwarten. Nur der islaendische MP hatte wohl Gewinn gemacht. Der musste gehen. Obwohl, da kann ich es verstehen. Island muss sich noch vollstaendig von der krachenden heimischen Bankenkrise erholen. Wer wollte da schon investieren. Absolution!

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rolfiBa 09.04.2016, 21:05
2. Inflation

Die Vorgängerregierung hatte die Inflation künstlich niedrig gehalten. Mit einem unglaubwürdigen Statistischen Bundesamt und einen Verbot von Auslandsdevisenkauf. Der Dollarkurs war besser, aber künstlich. und die Inflation offiziell niedrig aber real hoch. Davon profieterten nur die Reicheren durch Tricks. Z.B. Ausgaben im Ausland zum günstigen offiziellen Peso Kurs. Diese undurchsichtigen und einfach schlecht durchdachten Eingriffe in die Wirtschaft schaffen einfach nur Chancen für die besser informierten und besser situierten.

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mimas101 09.04.2016, 21:38
3. tststs

Mal überlegen:
- Cameron und sein Vater, beide nicht unvermögend, legen sich steuersparend im Ausland an,
- Macri und sein Vater, beide nicht unvermögend, legen sich steuersparend im Ausland an,
- Merkel und Mann (finanziell sehr unabhängig, hier 'nur' Tantiemenempfänger aber wohlwollende Berichterstattung gegenüber seiner Frau in der einen oder der einen Presse wenn es um Wahlen und Co geht).

Ich glaube man sollte den Begriff des Patriarchats neu definieren. Von Oligarchie würde ich noch nicht reden wollen, dazu sind noch eins oder zwei Steuerpflichtig der gemeinen Sorte in den Parlamenten.

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speedy 09.04.2016, 22:00
4. Nicht reden liebe Presse

Es ist wohlfeil jetzt von Leaks zu reden.Wir wissen dies alles seit Jahren gemacht wurde nichts.Jedes noch so kleine Vorhaben die Agendapolitik zuändern wurde gnadenlos von euch kaputt gemacht.Jedes mal die gleiche Leier,ich/wir wollen nicht mehr reden wir wollen Taten sehen.Erbschafts-,Vermögens-, Transaktionssteuer und die Offshore Firmen müssen endlich in jedem Land ordentlich besteuert werden und alles auch noch Sozialversicherungspflichtig machen.Alles andere hat keine Aktzeptanz mehr in der Bevölkerung.Das Kapital wird immer als scheues Reh bezeichnet.Es wird Zeit das wir es erlegen dieses A... Kapital der Reichen Milliardäre,dieses Unrechtsvermögen.

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schroedgt 09.04.2016, 22:11
5. Wo ist denn jetzt eigentlich das Problem?

Macri war an einer Briefkastenfirma beteiligt. Wenn es den wirklich so ist, dass diese Firma keine Gewinne abgeworfen und keinen Mehrwert erwirtschaftet hat, wieso sollte er sich dann strafbar gemacht haben?
Wieso sollte er dann zurücktreten? Er hat sich doch nichts zuschulden kommen lassen! Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Ich kann nur hoffen, dass Macri mit seinem eingeschlagenen Kurs Erfolg hat.

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Stäffelesrutscher 09.04.2016, 22:18
6.

Zwei Dinge fallen an dem Artikel auf.

Dass Herr Macri den »Geierfonds« ihre zum Spottpreis aufgekauften Anleihen vergoldet und damit internationale Spekulanten schamlos bereichert hat, wird nicht erwähnt.

Und obwohl in Argentinien die Preise und Tarife explodieren, wird er nett, höflich, sachlich dargestellt. Ganz anders, wenn SPON über die brasilianische Präsidentin berichtete, als es dort Proteste gegen Fahrpreiserhöhungen gab. Da wurde Frau Rousseff mit Häme bedacht und die Regierung als unfähig dargestellt. (Das mit der Häme hat sich in letzter Zeit etwas gewandelt, nachdem die Rechten es überrissen haben.)
Wie kommt's? Liegt's daran, dass Macri rechts und Rousseff links ist? Oder daran, dass es Herr M. und Frau M. sind?

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rfabend 10.04.2016, 04:43
7. @7: welchen Sponsoren lesen Sie?

In letzter Zeit kamen doch nur pro PT Artikel (pro Dilma), die fast aus Parteimitteilungen direkt stammen könnten. Weiterhin wird Marcri stärker kritisiert als Lula, bei meiner Ansicht nach stärkeren Indizien gegen Lula. Kommen Sie raus aus der Filterblase

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juyagar2012 10.04.2016, 07:02
8. ja sicher doch

Zitat von schroedgt
Macri war an einer Briefkastenfirma beteiligt. Wenn es den wirklich so ist, dass diese Firma keine Gewinne abgeworfen und keinen Mehrwert erwirtschaftet hat, wieso sollte er sich dann strafbar gemacht haben? Wieso sollte er dann zurücktreten? Er hat sich doch nichts zuschulden kommen lassen! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich kann nur hoffen, dass Macri mit seinem eingeschlagenen Kurs Erfolg hat.
aber doch hat er ein briefkastenfirma benützt, warum?

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schroedgt 10.04.2016, 09:09
9. Nichts für ungut!

Zitat von Stäffelesrutscher
Zwei Dinge fallen an dem Artikel auf. Dass Herr Macri den »Geierfonds« ihre zum Spottpreis aufgekauften Anleihen vergoldet und damit internationale Spekulanten schamlos bereichert hat, wird nicht erwähnt. Und obwohl in Argentinien die Preise und Tarife explodieren, wird er nett, höflich, sachlich dargestellt. Ganz anders, wenn SPON über die brasilianische Präsidentin berichtete, als es dort Proteste gegen Fahrpreiserhöhungen gab. Da wurde Frau Rousseff mit Häme bedacht und die Regierung als unfähig dargestellt. (Das mit der Häme hat sich in letzter Zeit etwas gewandelt, nachdem die Rechten es überrissen haben.) Wie kommt's? Liegt's daran, dass Macri rechts und Rousseff links ist? Oder daran, dass es Herr M. und Frau M. sind?
aber Sie sollten Ihre Dummheit nicht so offen zur Schau stellen. Dass Herr Macri "internationale Spekulanten schamlos bereichert hat", wie Sie schreiben , nicht erwähnt wird hat doch mit der Sache, um die es hier geht, nichts, aber auch garnichts zu tun.
Es war richtig, einen Schlußstrich unter die Schuldenkriese 2001 zu ziehen und somit einem wirtschaftlichen Neuanfang zu starten.
Das könnte ich Ihnen auch genau begründen, das würde aber hier den Rahmen sprengen. Ihnen würde es außerdem nichts nützen, weil Sie es so oder so nicht verstehen würden.

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