Forum: Politik
Artikel im "New Yorker": Obama soll Merkel zu vierter Amtszeit gedrängt haben
AFP

Tat Kanzlerin Merkel mit ihrer erneuten Kandidatur 2017 dem früheren US-Präsidenten Obama einen Gefallen? Beide einte laut einem US-Medienbericht nach dem Wahlsieg Trumps die große Sorge um Europa.

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tom-no-b 18.12.2018, 19:24
1. Erklärmerkel

"Merkel versuchte bei einem direkten Treffen mit Trump, ihm den Nahostkonflikt zu erklären." Na da erklärt ja die Richtige einen der komplexesten und langwierigsten Krisenfälle internationaler Politik. Wenn AM gegenüber mir oder irgendeinem anderen mittelmäßig intelligenten Menschen diesen Versuch gestartet hätte, hätten auch wir nach 30 Sekunden abgebrochen mit der sicheren Erkenntnis, dass sie es nicht kann ;-)

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ulrich-lr. 18.12.2018, 19:35
2. Gebraucht

Diesen Bericht hat Merkel ganz sicher gebraucht. Da wird sich das Weiße Haus aber freuen. Das ohnehin komplizierte Verhältnis dürfte dadurch eher noch schwieriger werden. Merkel als Obama-Erbin- oder Bewahrerin seines Vermächtnisses!

Ich dachte ja immer, dass der Grund für ihre Kandidatur der vielfach an sie herangetragene Wunsch der Bevölkerung und ganz besonders der Würdenträger der CDU war. Und ein ganz kleines bisschen auch der Umstand, dass sie einfach sehr gerne Kanzlerin ist.

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Skyscanner 18.12.2018, 19:53
3. Die Sorge um Europa

das ich nicht lache, wer fährt gerade Deutschland gegen die Wand, wer hat die EU gespalten, wer war Mitschuld am Brexit, das war und ist Merkel selbst. Dazu kommt noch das die EU selbst sich destabilisiert, da wird mit aller Macht die Schlüsselindustrien mit irrsinnigen Gesetzen zur Auslagerung ins Ausland gedrängt. Die EU sägt sich gerade selbst den Ast ab, auf dem Sie sitzt bzw die EU Politiker vernichten Ihre Grundlagen wo Ihre Diäten her kommen. Glaube eher, das die Sorge war, das die EU sich eben nicht destabilisiert wird. Aber da ist auf Merkel verlass, da setzt Sie neue Maßstäbe und das in einer Rekordzeit.

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m.klagge 18.12.2018, 19:54
4. Wow!

Selbst Herr Obama wollte Frau Merkel im Amt halten. Das ist beinahe so als wäre es Gottes Wort, dass die heilige Angela in die Pflicht genommen hätte. Andererseits könnte ein gerüttet Maß Übertreibung und serviles Wunschdenken hinter dieser Meldung stecken. Ein Kasten mit dem Original Absatz aus dem viel umfassenderen Bericht im "New Yorker" wäre dazu sicher sehr informativ.

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P-Schrauber 18.12.2018, 20:49
5.

Das mit dem ich Erkläre in meinen Ersten Besuch mal eben dem amerikanischen Präsidenten Herrn Trump die (meinige) Politik das hätte AM lieber sein lassen sollen, gar keine gute Idee, wenn das wahr ist hat Sie die Kommunikation selbst vermasselt, zeigt sich auch in der danach folgenden monatelangen Funkstille.

Wie kommt man dazu, wenn dem so ist, dann hat sie sich Instrumentalisieren lassen, wieder kein gutes Bild für Obama und auch nicht für AM.

Ein neuer Präsident der USA ist immer ein Neuanfang in den Beziehungen egal welcher politischen Richtung er angehört, da hätte sich die Kanzlerin beim Erstbesuch zurücknehmen müssen, schönes Schlamassel was da angerichtet wurde.

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bernd.zocher 18.12.2018, 21:25
6. Ein bisschen Zurückhaltung täte gut

Bei allem Respekt, meine Vorschreiber eins bis fünf: Sie fallen ja auch offensichtlich auf jeden Knochen herein, der Ihnen zugeworfen wird – in diesem Fall einer Bemerkung der Obama-Entourage. Aber der dient ja dann auch eigentlich nur, um Ihre persönlichen Affekte abzusondern. Frau Merkel hält sich nicht 13 Jahre, weil sie auf jede Bemerkung anderer politischer Grössen hereingefallen ist. Sie kommen mir ein wenig vor wie die beiden Alten bei der Muppet Show; die wissen auch immer alles besser ...

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M. Vikings 18.12.2018, 21:35
7. Ja traurig.

Zitat von P-Schrauber
Das mit dem ich Erkläre in meinen Ersten Besuch mal eben dem amerikanischen Präsidenten Herrn Trump die (meinige) Politik das hätte AM lieber sein lassen sollen, gar keine gute Idee, wenn das wahr ist hat Sie die Kommunikation selbst vermasselt, zeigt sich auch in der danach folgenden monatelangen Funkstille. Wie kommt man dazu, wenn dem so ist, dann hat sie sich Instrumentalisieren lassen, wieder kein gutes Bild für Obama und auch nicht für AM. Ein neuer Präsident der USA ist immer ein Neuanfang in den Beziehungen egal welcher politischen Richtung er angehört, da hätte sich die Kanzlerin beim Erstbesuch zurücknehmen müssen, schönes Schlamassel was da angerichtet wurde.
Wenn man dem US-Präsidenten erklären muß,
wie der Handel mit EU-Mitgliedsländern funktioniert.
Sie wissen schon,
Trumps feuchter Traum von den bilateralen Abkommen.

Wenn man auf Unwissende oder Trottel trifft,
bleibt es eben nicht aus,
daß man auch hin und wieder mal etwas erklären muß.

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Elementar 18.12.2018, 21:38
8. Twittern, nicht erklären!

Besser einen Tweet abgesetzt, statt den Erklärbär zu spielen. Gibt bestimmt Sendungen auf CBBC (BBC Kanal für Kinder), die solche Zusammenhänge ganz einfach erklärt. Oder man fragt bei ARD/KiKa nach, ob sie mal an englische Synchronisation denken könnten, wg. dringendem Bedarf.

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mützelpütz 18.12.2018, 22:01
9. Obama zu Merkel

Ich war seinerzeit davon überzeugt, daß der Einfluß von Obama auf Merkel dazu beigetragen hat, daß sie sich erneut zur Kandidatur bewegen ließ. Sie hat diesen Mann derart angeschwärmt,(siehe auch die Vertrautheit beim G20Gipfel in Ettal )so daß sie ihm diesen Wunsch erfüllt hat. Genauso ist es jetzt mit dem Franzosen Macron. Wer die Bilder der Beiden zur Erinnerung an den 1. WK gesehen hat, diese peinliche Zurschaustellung ihrer Gefühle.

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