Forum: Politik
Artikel im "New Yorker": Obama soll Merkel zu vierter Amtszeit gedrängt haben
AFP

Tat Kanzlerin Merkel mit ihrer erneuten Kandidatur 2017 dem früheren US-Präsidenten Obama einen Gefallen? Beide einte laut einem US-Medienbericht nach dem Wahlsieg Trumps die große Sorge um Europa.

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fiegmiede 18.12.2018, 22:12
10.

was ein mist. wenn obama sich um europa gesorgt hätte würde er nicht eine frau bitten, die europa die letzten X jahre voll vor die wand gefahren hat mit ihren neoliberalen mistreformen

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Ontologix II 18.12.2018, 22:18
11. Die Gerüchte ...

... dass Merkels kometenhafter Aufstieg von den Amerikanern massiv gefördert wurde, kamen schon vor ihrem Einzug ins Kanzleramt auf. Verwunderung erregte sie, als sie im Herbst 2002 als Oppositionsführerin eine deutsche Beteiligung am Irakkrieg der Amerikaner forderte.
Es gibt auch noch weitergehende Vermutungen.
Ihre milde Reaktion auf das Abhören ihres Handys durch die NSA ist ein weiteres Indiz, wie eng ihre Beziehungen zu den USA sind. Jeder andere Regierungschef hätte offizielle diplomatische Schritte unternommen wenn nicht gar einen Eklat inszeniert.

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waldschrat_72 18.12.2018, 22:40
12. Über Stöckchen springen.

Zumindest nicht über jedes. Das will Angela Merkel laut Ihrer zum Hamburger CDU-Parteitag gehaltenen Abschiedsrede nicht getan haben. Zumindest über so ziemlich alle hingehaltenen Stöckchen des Donald Trump ist sie anfangs gesprungen. Dabei ist das Schema dieses Mannes eigentlich so einfach (und war bereits vor seinem Wahlsieg bekannt): mit größtmöglicher verbaler Übertretung das Gegenüber einschüchtern und provozieren (weichkochen), um dann den "Deal" zu machen. Ganz allein selbtsredend. Wenn Sie mich fragen: ein zur tiefsten Verunsicherung neigender Psychopath mit kompensierend übersteigerter narzistischer Auslebung. Es ist erstens sowohl des Amtes des US Präsidenten, jedoch auch dem des Bundeskanzlers, völlig unangemessen, etwas zu "erklären" bzw. erklärt zu bekommen. Dieser durchaus menschlich zu nennende Impuls der A.Merkel läßt sich nur aus deren tiefst empfundenen intellektuellen Geringschätzung gegenüber D.Trump heraus erklären. Gut gemeint. Aber ein evtl. verhängnisvoller Fehler. Um es auf den Punkt zu bringen, auch wenn es bitter ist: Die intellektuelle und persönliche Unfahigkeit eines amtierenden US-Präsidenten, das Amt angemessen auszuüben, ist einzig Angelegenheit der USA und die Lösung sollte auch dort verbleiben. Selbst wenn alle extern Betroffenen temporär durchaus ernsthaft betroffen sind. Belehrungen auf Ebene von Regierungschefs jedenfalls kommen selten gut an und dringen noch seltener wirklich durch. Das ist den Teufel mit dem Beelzenbub austreiben wollen.

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P-Schrauber 18.12.2018, 22:42
13.

Zitat von bernd.zocher
Bei allem Respekt, meine Vorschreiber eins bis fünf: Sie fallen ja auch offensichtlich auf jeden Knochen herein, der Ihnen zugeworfen wird – in diesem Fall einer Bemerkung der Obama-Entourage. Aber der dient ja dann auch eigentlich nur, um Ihre persönlichen Affekte abzusondern. Frau Merkel hält sich nicht 13 Jahre, weil sie auf jede Bemerkung anderer politischer Grössen hereingefallen ist. Sie kommen mir ein wenig vor wie die beiden Alten bei der Muppet Show; die wissen auch immer alles besser ...
Nö, welcher Knochen?
Zumal der Artikel der NYT eigentlich Trump selbst im Visier hat und Merkel nur Staffage und Nebengeräusch ist. Ansonsten halte ich mich vornehmlich an dem was hier geschrieben wurde und zu kommentieren ist.

Gerade weil AM schon so viel Erfahrung hat ist es um so tragischer.

Die beiden Grantler Statler und Waldorf, -Danke für die Blumen- Sie scheinen nicht zu wissen wie gut die beiden sind und für wen und welche Rolle die beiden stehen, sie haben meist das letzte Wort.

Ärgere mich gerade über meinen Konjunktiv in #5, bleibe dabei das war keine Glanzleistung und die permanente Funkstille ist der beste Beleg für beschädigte Kommunikation.

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worlunteer 18.12.2018, 22:59
14. Überschrift

Man hat es ihr angemerkt und sie tat gut daran. Die Alternativen waren und sind leider nach wie vor katastrophal. Ideenlos und rückwärtsgewand. Was immer nach Merkel kommen mag. Es kann nur schlechter werden.

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cosgrove83 18.12.2018, 23:08
15. @P-Schrauber

Stimmt. Da hat Merkel natürlich kein gutes Bild abgegeben, als sie offenbar versuchte Trump mit Fakten und Informationen zu füttern. Ein politisches Unding so ein vorgehen. Sie hätte den Versuch lassen sollen und sich direkt auf sein Niveau begeben sollen. Kurze, klare Sätze. Müssen auch ja auch nicht wahr sein, sollten Trump nur gefallen. Hätten die beiden das noch mit einem Besuch in einem Strip-Club verbunden...ja, das wäre erfolgreiche Außenpolitik gewesen...oder?

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Atheist_Crusader 19.12.2018, 00:01
16.

Zitat von ulrich-lr.
Diesen Bericht hat Merkel ganz sicher gebraucht. Da wird sich das Weiße Haus aber freuen. Das ohnehin komplizierte Verhältnis dürfte dadurch eher noch schwieriger werden. Merkel als Obama-Erbin- oder Bewahrerin seines Vermächtnisses! Ich dachte ja immer, dass der Grund für ihre Kandidatur der vielfach an sie herangetragene Wunsch der Bevölkerung und ganz besonders der Würdenträger der CDU war. Und ein ganz kleines bisschen auch der Umstand, dass sie einfach sehr gerne Kanzlerin ist.
Das gegenwärtige Weiße Haus kann Merkel sowieso nicht leiden, schon allein weil die Trump nicht den Hintern küsst, nicht auf seine Lügengeschichten einsteigt und nicht stellvertretend für die ganze EU die Auflösung bekanntgibt und sich direkt als neue amerikanische Kolonien unterwirft.
Dass Merkel ein gutes Verhältnis zu Obama hatte (um Welten besser als zu Trump), ist auch keine Neuigkeit. Bezweifle, dass das viel am Verhältnis ändert.

Achja, aber hier ist eine Neuigkeit - zumindest für Sie: man kann mehrere Gründe haben etwas zu tun.

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Atheist_Crusader 19.12.2018, 00:05
17.

Zitat von P-Schrauber
Das mit dem ich Erkläre in meinen Ersten Besuch mal eben dem amerikanischen Präsidenten Herrn Trump die (meinige) Politik das hätte AM lieber sein lassen sollen, gar keine gute Idee, wenn das wahr ist hat Sie die Kommunikation selbst vermasselt, zeigt sich auch in der danach folgenden monatelangen Funkstille. Wie kommt man dazu, wenn dem so ist, dann hat sie sich Instrumentalisieren lassen, wieder kein gutes Bild für Obama und auch nicht für AM. Ein neuer Präsident der USA ist immer ein Neuanfang in den Beziehungen egal welcher politischen Richtung er angehört, da hätte sich die Kanzlerin beim Erstbesuch zurücknehmen müssen, schönes Schlamassel was da angerichtet wurde.
Öhm... ja. Sicher. Es lag an Merkel.

Mit anderen Staatsoberhäuptern kommt sie gut zurecht, selbst wenn man nicht einer Meinung ist, und genießt international viel Respekt. Hingegen ist Trump ein ungezogenes Kind das rund um die Uhr lügt, ständig gelobt werden will, am liebsten mit Diktatoren kuschelt und mit ständig mit demokratischen Staatsoberhäuptern aneinandergerät.
Da ist es natürlich wahrscheinlich, dass es an Merkel lag. Einwandfreie Logik. Sie sind bestimmt bei der Kriminalpolizei oder so.

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artep 19.12.2018, 00:54
18. Tja

Merkel hat sich mit Obama gut verstanden. Es ist möglich, dass Obama der Kanzlerin zu einer vierten Kandidatur geraten hat, aber damals hatte ich den Eindruck, dass eher die CDU sie gebeten hat, erneut zu kandidieren, weil sie ja immer so hervorragende Wahlergebnisse hatte. Und ich hatte auch den Eindruck, dass Merkel damals zögerte und dann widerwillig zugesagt hat.
Wie auch immer: Barak Obama war nicht der Friedenspräsident, als den die Welt ihn hochgejubelt hat. Er hat das Lager in Guantanamo nicht geschlossen und er war der erste, der gezielt Drohnen zur Vernichtung von Rebellen, aber auch von Zivilbevölkerung im nahen Osten einsetzte und zwar skrupellos. Er ist ein attraktiver und schöner Mann, der vorab einen Friedensnobelpreis bekam, den er nicht verdiente.

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lathea 19.12.2018, 01:07
19. Das war sicherlich nicht der einzige.....

......Grund. Wichtiger war, dass sie keinen Nachfolger aufgebaut hatte und die CDU keine sinnvolle Alternative zu Merkel hatte. Jetzt gibt es mit AKK eine Nachfolgerin und an diese wird sie sukzessive Aufgaben und Macht abgeben, damit AKK bis zu den nächsten Wahlen beim Volk etabliert ist und bei den nächsten Wahlen vom Bestandsbonus profitieren kann. Sehr diplomatisch und vorausschauend. Merkel würde auch noch eine exzellente EU-Präsidentin abgeben, wenn es die EU schaffen würde, ein Präsidialsystem einzuführen und wenn sich Merkel dafür noch begeistern ließe und ihr Mann da mitmachen würde. Das wäre für die EU das Beste, was ihr kurzfristig passieren könnte. Wird jedoch vermutlich leider nicht mehr passieren.

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