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Artilleriebeschuss: Türkisches Militär feuert auf Kurden in Syrien
AFP

Türkische Artillerie hat syrisches Territorium beschossen, Ziel waren offenbar kurdische Kämpfer. Laut Nachrichtenagentur Reuters verdichten sich Hinweise auf einen möglichen Einsatz von Bodentruppen.

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sl2014 16.02.2016, 12:50
20.

Zitat von Ruhri1972
Unerträglich, dass die Bundeskanzlerin die türkische Regierung mit dt. Steuergeldern pampert. Stattdessen wären klare Protestnoten und ein Handelsembargo geboten. Will Deutschland bei einem Völkermord zusehen ?
Die Achse Berlin - Ankara wurde von Frau Merkel initiiert und hat die türkische Regierung anscheinend ermutigt, sich aktiv in Syrien einzumischen.
Die deutsche Regierung muss das Vorgehen der Türkei sofort entschieden ablehnen und klare Konsequenzen ziehen.
Die Türkei muss als eindeutiger Agressor sofort in der NATO isoliert werden. Russland wird sich diesen Affront nicht bieten lassen.

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rosskal 16.02.2016, 12:51
21. Heuchelei in Potenz

Die Heuchelei der Bundesregierung (Merkel) sucht ihresgleichen. Um hier bei Vermeidung des Begriffs "Obergrenze" die Flüchtlingsströme zu stoppen, werden Verhandlunge mit dem Agressor Türkei geführt. Und wie der mit dem Flüchtlingen umspringt fällt wohl nicht in die christliche Verantwortung unserer Bundeskanzlerin? Da fühlt man sich doch belogen und betrogen.

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watch15 16.02.2016, 12:52
22. Ein Irrsinn

Türkisches Militär bombardiert die Kurden, die mit deutschen Waffen gegen den IS kämpfen. Gleichzeitig fließen Milliarden an EUR an Herrn Erdogan, der sich natürlich mit dem Geld rührend um die vielen Flüchtlinge kümmern wird (ein Narr, wer daran glaubt). Und die Weltpolitik, allen voran unsere naive Kanzlerin, die schaut zu und verdient fleißig mit.

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Beetulli 16.02.2016, 12:55
23. Jetzt wird es interessant,

Herr Steinmeier wird vor die Öffentlichkeit treten und unverzüglich das Ende der terroristischen Angriffe auf die syrische Opposition fordern, Frau Merkel ist für eine Flugverbotszone (im Umfang der libyschen, einschließlich Search&Destroy on Ground?) auch über den kurdischen Siedlungsgebieten und der türkische Botschafter in Berlin wird einbestellt. Oder wird wie bisher betretenes Schweigen herrschen? Offenbar macht man doch einen Unterschied zwischen dem Verbündeten Erdolf und dem bösen Putin. Danke Herr Augstein, dass Sie's gestern nochmal erklärt haben.

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ewald3 16.02.2016, 12:55
24. was ist das für ein Journalismus,

der im Wesentlichen das wiedergibt, was die türkischen Agenturen behaupten?
Die YPG wiederspricht vehement Behauptungen, sie hätten türkische Grenzposten beschossen.
Es gab nicht nur tote SDF/YPG-Kämpfer sondern auch mehrere tote und verwundete Zivilisten.
Außerdem bombardiert die Türkei dieses Gebiet nicht aus der Luft (russ. S 400), vielmehr mit Panzerhaubitzen von türkischem Gebiet aus.

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querdenker101 16.02.2016, 12:57
25. Ein Natoverbündeter

zieht in den Krieg. Nachdem die IS-Gelder größten Teils versiegt sind, der Ölpreis auch nichts mehr übrig lässt, mit Russland keine Geschäfte mehr laufen, die Schlepper und Fluchthelfer, nebst Nebengeschäfte wie Schwimmwesten, Boote u.s.w., auch nicht mehr so recht Kasse machen können und nun noch der bevorstehende massive Einbruch der Torristenzahlen und der daraus resultierenden Unzufriedenheit im Lande, will Erdogan Putin gleich durch Machtgesten verbunden mit dem unendlichen Hass auf die Kurden und unter Ausnutzung der Gunst der Stunde, seinen Wahn ausleben. Das er damit "sein" Land an den Rand des Ruins führt, scheint ihm egal zu sein, solange nur er und sein Clan gut versorgt sind. Die Sucht zum Machterhalt und Unterdrückung des Volkes durch den Ausbau seiner Stellung und die strenge Betonung der religiösen Treue, machen ihn sehr gefährlich. Warum Merkel sich gerade den als Lösungsbringer ausgesucht hat, ist schon lange nicht mehr nachvollziehbar.

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staatsräson 16.02.2016, 12:59
26. Wer

Wer schießt auf Kurden in der Türkei und in Syrien und das schon seit Monaten, genau die Türkei!!! Da würde ich als Natofreund die Türken endlich mal zur Rechenschaft ziehen. Wie schon gesagt: Bomben auf Katar, Saudi-Arabien, Türkei und Israel würden nicht die falschen treffen.

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Kismet 16.02.2016, 12:59
27.

Hmm, die Türkei bombardiert also eine Volksgruppe? Nach dieser Logik müsste man ja auch sagen Deutschland hilft der Koalition um Araber zu bombardieren. Haben die Amerikaner in Afghanistan die Al Qaida und Taliban bombardiert oder „die Afghanen“?

Die Türkei bombardiert nicht „die Kurden“ sondern die Terrororganisation YPG. Die gehören zur PKK was auch in Deutschland als eine Terrororganisation anerkannt ist.

Die Türkei hat hunderttausende kurdische Flüchtlinge aufgenommen die von der IS geflüchtet sind. Die AKP hat dutzende kurdischstämmige Abgeordnete und Minister in den eigenen reihen. Millionen Kurden unterstützen diese Partei.

Diese Tatsachen werden aber gerne übersehen.

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nesmo 16.02.2016, 13:00
28. Alles

erinnert mehr und mehr an den 30-jährigen Krieg. Groß- und Nachbarmächte bekriegen sich aus religiösen und Machtgründen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil für zuviele Einzelinteressen keine Kompromisse möglich sind. Das Land muss wohl erst ausbluten und eine neue Generation muss mit ganz neuen Ansätzen nach Lösunge suchen. Auch ein UN-Protektorat ist keine Lösung, es bleibt alternativ nur eine Aufteilung um Frieden zu finden. Assad bekommt den Westen, die Türkei den Nordwesten, die Kurden den Nordosten und im Süden ein sunnitischer und ein schiitischer Teilstaat, der von der UN finanziert wird.

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Bürger Icks 16.02.2016, 13:01
29. Terrorismus bekämpfen

Wäre dies wirklich das Ziel "des Westens", unter der Fahnenführung der USA, wieso hat man dann auch nur einen Angriff der Türkei auf die den IS bekämpfenden Kurden zugelassen, ohne sofort zu Handeln?
Scheinbar ist es wichtiger für Europa uns die Flüchtlinge vom Hals zu halten, dafür darf Erdogan machen was er will, z.B. neue Flüchtlingsströme erschaffen. "Unser" Handeln besteht nämlich darin, Erdogan, "zum Dank", 3 Milliarden zu versprechen, die er aber wohl eh nie sehen wird, hoffentlich. Denn so ist das ja mit Zusagen heutzutage. In diesem Fall wohl zum Glück.
Und die USA will natürlich ihren geostrategisch wichtigen Partner Türkei nicht verlieren.
Ob sich die USA mit Türkei als Partner jetzt so fühlt wie wir Deutschen uns zunehmend mit den USA als Partner und "bestem Freund" fühlen?

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