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Asylbewerber aus Syrien: Slowakei will nun doch muslimische Flüchtlinge aufnehmen
DPA

Flüchtlinge aufnehmen ja - aber nur, wenn sie Christen sind: So wollte die Slowakei offenbar verfahren und löste Empörung aus. Jetzt sagt die Regierung: Auch Muslime erhalten Asyl - für sie sei es aber nicht leicht im Land.

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Badischer Revoluzzer 20.08.2015, 19:20
1. Man kann die Slowakei verstehen.

Mit Muslimen gibt es meistens Probleme. Siehe die Auseinandersetzungen gestern in einer deutschen Flüchtlingsunterkunft. Die Integration ist auch nur ein Lippenbekennntnis und Toleranz kann man auch nicht erwarten. Ok - das entspricht nicht der gewollten politica correctness und ich erwarte den Gegensurm der Gutmenschen. Letztendlich ist aber einfach Fakt.

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mightyschneider 20.08.2015, 19:21
2. Kulturelle Nähe

Die Aufnahme von Menschen, die einem kulturell und mentalitiv nahe stehen, stellt einen wesentlich höheren Garant für die innere Sicherheit dar, als kulturfernen Menschen Asyl zu gewähren.

Auch vermute ich, dass das Asylrecht in der Slowakai temporäres Asyl vorsieht und nicht wie bei uns: Jahrelanges Asyl inkl. Familiennachzug und hinterher geworfener Staatsbürgerschaft. Asyl bei uns ist Einwanderung, nicht anderes. Und das kann einfach nicht sein.

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ockhams_razor 20.08.2015, 19:21
3. Seltsam

Ist es nicht seltsam, wie Muslime in christliche Länder drängen, selbst wenn sie schon in muslimischen Ländern wie der Türkei Schutz vor Verfolgung gefunden haben?
Auch sind muslimische Länder doch näher und kompatibler bzgl. der Religion.

"It's a strange, strange world, we live in, Master Jack."

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Atheist_Crusader 20.08.2015, 19:25
4.

Die Slowaken haben aber nicht ganz Unrecht: Es darf doch sehr bezweifelt werden, dass so viele Leute nach Deutschland wollen, weil sie die deutsche Kultur oder Sprache oder sonstwas besser finden als die in Italien oder Ungarn.

Auch dass Religion ein wesentlicher Faktor für Integrationserfolg insgesamt ist, ist unbestritten. Ich darf mal daran erinnern: wir haben hierzulande Schulen, an denen zu Ramadan nicht-muslimischen Kindern ins Essen gespuckt wird. Und das sind meist Kinder, die schon in der zweiten oder dritten Generation hier leben. Keine Flüchtlinge frisch aus dem Bürgerkrieg.

Wenn wir diese ganzen Aufnahmen ohne sozialen Zerfall überstehen wollen, müssen wir sehr klare Grenzen ziehen und deren Einhaltung auf's Schärfste überwachen. Keine Kuscheljustiz, keine Aussetzung der Abschiebung trotz 32 verschiedener Straftaten. Wer Multikulti will aber trotzdem den Hauch einer Überlebenschance als Gesellschaft, der braucht klare, unmissverständliche Regeln. Und wer nicht akzeptiert, dass die hiesigen Werte und Gesetze VOR seiner Religion kommen, der hat auch kein Asyl verdient. Der soll verschwinden, damit Jemand anders seinen Platz nehmen kann. Jemand der vielleicht mehr von unseren Werten hält... oder wenigstens begreift, was für eine Chance er hier hat.

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L!nk 20.08.2015, 19:26
5.

Verständlich ist es, hier gibt es ja ach schon diverse Probleme, weil muslimische Fanatiker unter den Flüchtlingen andere wegen ihres Unglaubens lynchen wollen.

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Sabi 20.08.2015, 19:28
6. Maschine

Die Zensur-Maschine beim Sp.-online läuft schon auf
Hochtouren, in Erwartung von unangenehmen
Beiträgen !

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vogelsteller 20.08.2015, 19:30
7. Erpressung

Na, wer hat denn da der Slowakei drohend in den Hintern getreten. Bestimmt war das Putin.

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brainstormerene 20.08.2015, 19:30
8.

Aso hilfe und mitmenschlichkeit nur nach bestandenden religionstuev.
wird immer besser wenn man so sieht wie einige laender und ihre regierungen handeln.
empathy mach religiomszugehoerigkeit
da kommt einem das kotzen !!!
aber es sind ja bei weitem nicht nur die slowaken.

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2469 20.08.2015, 19:31
9. Immerhin

ein Land mehr, was Flüchtlinge aufnehmen will. Warum sich Christen besser integrieren lassen sollen als Muslime erschließt sich mir allerdings nicht. Wenn keine Moscheen da sind, kann man welche bauen. Und ganz im Ernst, in einer solchen Situation dürften die meisten Menschen froh sein, überhaupt in einem sicheren Land zu sein. Religion sollte da eigentlich sekundär sein - zudem ist sie eine wichtige Ursache dafür, dass die Leute überhaupt fliehen mussten.

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