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Asylpolitik: Europas Schande
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Europa rühmt sich, die Menschenwürde zu achten. Doch Flüchtlinge in der EU werden abgewiesen, ausgestoßen, angefeindet. Daran ändert weder das Drama von Lampedusa etwas - noch das millionenschwere neue Eurosur-System.

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David67 10.10.2013, 16:51
1. Warum kann spon nicht ehrlich beriechten,

wie es zu dem Unglück gekommen ist?
Insassen hatte das Boot etwa eine Kilometer vor der Küsten angezündet und DADURCH sind dann viele Menschen ertrunken (Quelle: Guardian).
Wenn man sein Boot selbst anzündet, dann ist man auch selbst schuld.

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horstu 10.10.2013, 17:04
2. Danke für die differenzierte Meinung

Wieder nur ein populistischer, oberflächlicher und kenntnisloser Artikel. Das Asylsystem des bankrotten Griechenlands, das selbst mit stark wachsender Armut der Einheimischen zu kämpfen hat, wird als armselig bezeichnet. Entwicklungsländer hingegen, die ihre Flüchtlinge in Massen-Zeltstädten ohne Infrastruktur in der Wüste unter Aufsicht von privaten Hilfsorganisationen (aus Europa!) vegetieren lassen, sind das Vorbild etc.pp. Ein vernünftiger Durchschnittsblog eines Nichtjournalisten hätte eine differenziertere Aussage zustande gebracht.

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Andreas-Schindler 10.10.2013, 17:07
3. Was soll sich ändern?

Solche Tragödien lassen sich nur Verhindern wenn Asylanten auch Außerhalb Europas Asyl in Europa Beantragen können und die EU für den Transport sorgt. Ebenso dürfte niemand Abgewiesen werden. Da aber kaum ein Asylant Freiwillig wieder zurück geht und Sicherheitshalber keine Papiere bei sich trägt ist das alles nur Wunschdenken. Die Meisten sind eher Wirtschaftsflüchtlinge, reine Flüchtlinge brauchen nicht durch die halbe Welt Reisen um ein Sicheren Ort zu Finden.

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tobiasl 10.10.2013, 17:07
4.

Per Definition soll Asyl denjenigen gewährt werden, die in ihrem eigenen Land verfolgt, bedroht, unterdrückt werden. Wirtschaftsflüchtlinge gehören nicht dazuund die stellen nunmal der Großteil derjenigen die es per Boot aus Afrika versuchen.
Unsere Grenzen zu öffnen kann nicht der richtige Weg sein. Dort in den Ländern muss etwas getan werden. Und zwar vor allem von innen heraus. Geld dorthin zu pumpen bringt gar nichts. Solange es dort keine funktionierenden Institutionen gibt und nur die Eliten ihre Taschen füllen wird sich auch an der dortigen Situation nichts ändern.
It's all about institutions!

Das ist der einzige Weg, um an der Situation der Menschen dort etwas zu ändern und illegale Einwanderung in die EU nicht mehr lohnenswert erscheinen zu lassen. Leider sind wir davon Lichtjahre entfernt, also bleiben uns überhaupt keine Alternativen zur jetzigen Politik.

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nesmo 10.10.2013, 17:08
5. Es geht zuviel durcheinander

Zitat von sysop
Europa rühmt sich, die Menschenwürde zu achten. Doch Flüchtlinge in der EU werden abgewiesen, ausgestoßen, angefeindet. Daran ändert weder das Drama von Lampedusa etwas - noch das millionenschwere neue Eurosur-System.
Flüchtlinge sind aus vielen Grùnden auf dem Weg nach Europa. Nur sehr wenige, 4%, haben einen berechtigten Anspruch auf Asyl. Diese wenigen könnten ganz leicht in Europa aufgenommen werden. Das Problem sind die 96%, die in Not sind, wie Millionen auf der Welt, aber kein Asylgrund haben. Wie kann man denen helfen? Wenn man in ihrem Heimatland ein Prüfverfahren durchführt, wie vorgeschlagen, hilft dies nicht, weil sie durchfallen.

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and_one 10.10.2013, 17:08
6. Was sollen wir nach Meinung der ganzen Gutmenschen denn tun?

[QUOTE=sysop;13952295]Europa rühmt sich, die Menschenwürde zu achten. Doch Flüchtlinge in der EU werden abgewiesen, ausgestoßen, angefeindet. Daran ändert weder das Drama von Lampedusa etwas - noch das millionenschwere neue Eurosur-System.

Sollen wir Europäer Fähren und Flugzeuge entsenden um die Leuteam besten in Ihren Herkunftsländern abzuholen oder was stellen Sie sich vor? Dann können wir wenigstens auch noch die abholen, die sich das Geld für die Schlepper bisher nicht leisten können! Danach bringen wir sie in Hotels unter (weil sonst menschenunwürdig), organisieren Sprachkurse und Berufsausbildung und holen dann pro Einwanderer im Rahmen der Familienzusammenführung noch 20 Verwandte nach und machen auch mit denen das volle Programm. Wie soll das gehen und wer soll das bezahlen?

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Meckerliese 10.10.2013, 17:10
7. es reicht so langsam

Man liest nichts anderes mehr. Sollen wir hier beeinflusst werden damit wir - das Volk- einverstanden sind halb Afrika aufzunbehmen?

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rudig 10.10.2013, 17:11
8. ?

Zitat von David67
wie es zu dem Unglück gekommen ist? Insassen hatte das Boot etwa eine Kilometer vor der Küsten angezündet und DADURCH sind dann viele Menschen ertrunken (Quelle: Guardian). Wenn man sein Boot selbst anzündet, dann ist man auch selbst schuld.
Man kann auch alles verdrehen wie Sie. Die Flüchtlinge haben Feuer gemacht um auf sich aufmerksam zu machen und auf Hilfe gehofft.
Leider wird man in Europa bestraft, wenn man jemanden in Seenot rettet.
Und dieser Verein hat den Friedensnobelpreis bekommen !!

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p.donhauser 10.10.2013, 17:12
9.

Zitat von sysop
Europa rühmt sich, die Menschenwürde zu achten. Doch Flüchtlinge in der EU werden abgewiesen, ausgestoßen, angefeindet. Daran ändert weder das Drama von Lampedusa etwas - noch das millionenschwere neue Eurosur-System.
ich glaube nicht das es einen der potentaten in afrika interresiert was im mittelmeer sich abspielt.aber wir sollen uns schämen?

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