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Asylstreit der Union: Fiktion einer Einigung
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die Union tut so, als habe sie einen Kompromiss im Asylstreit gefunden. Tatsächlich haben Merkel und Seehofer ihren Konflikt nur abgeschoben. Zur SPD. Nach Österreich. Und bis zur nächsten Gelegenheit der gegenseitigen Demütigung.

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erzengel1987 03.07.2018, 08:07
1. Also

von der SPD erwarte ich, dass sie keinen geschlossenen Lagern zustimmt.
Denn ich glaube diese Lager sind nicht konform mit unserem Grundgesetz. Falls da etwas passiert müsste wenigstens die Linke und Bündnis 90 klage beim Bundesverfassungsgericht einreichen.

Die SPD könnte hier nochmal Profil zeigen und die CSU in die Schranken weisen. Es gibt nämlich eine alternative Mehrheit CDU SPD Grüne.

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sanfernando 03.07.2018, 08:26
2. Dieser liebenswerte, freundliche...

...Kanzler Kurz, hat er doch keine Gelegenheit ausgelassen, zu zeigen, wem seine Zuneigung gilt: Pflichtbesuch bei Merkel, o.k., aber dann: Minister Seehofer, Minister...., nein, nur Seehofer! Soeder kommt zu Besuch, nein, die gesamte bayrische Regierung! Und nicht ein Wort zu den bayrischen absichten, an der Grenze zurueckzuweisen. Oder doch, aber Kurz hat's nicht begriffen? Das hat er dann in Bruessel, erklaert seinen Widerstand, im Namen der Sicherheit Oesterreichs! Und dass europaeische Loesungen hermuessen. In Bruessel!!! Lieber Herr Kurz von Begriff: Frau Merkel mussten Sie in dieser Angelegenheit wirklich nicht belehren! Warum nutzen Sie nicht den kurzen Draht zu den richtig engen Freunden?

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p2063 03.07.2018, 08:29
3.

Transitzentrum nennt man das heutzutage also. Mit dem bauen von Lagern hat Deutschland ja Erfahrung... beschämend.

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rab17 03.07.2018, 08:30
4. Viel Theater - gute Lösung

Wer hätte das gedacht. Statt Rücktritten und Austritt aus der Koalition gibt’s nun doch einen guten Kompromiss. Das einzig negative ist, dass es das 2015 schon hätte geben sollen. Dann wäre heute sehr vieles besser.

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haarer.15 03.07.2018, 08:31
5. Merkel ist erpressbar geworden - auch die SPD

Der Artikel sagt eigentlich alles. Eine europäische Lösung ist das mitnichten. Kann sie so noch regieren ? Wahrscheinlich nicht. Und der Crash mit Seehofer und der CSU - der kommt sowieso noch. Ich bin für Neuwahlen so bald wie nur möglich.

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raoul2 03.07.2018, 08:32
6. Wäre die SPD noch immer eine SPD

(und nicht eine Job-Verteilungs-"Partei" von Nahles' Gnaden), würde sie sich jetzt endlich auf ihre Grundüberzeugungen besinnen und den schrecklichen Handel der C-Parteien ablehnen. Sie können sich doch nicht ernsthaft noch einmal mit dem Drehhofer an einen Regierungs-Tisch setzen und so tun, als sei nichts passiert. --- Man darf doch wohl noch träumen ...

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feldstudien 03.07.2018, 08:33
7. Verantwortung liegt jetzt bei den Wählern!

Abgeschoben wurde der Konflikt auf die Wähler und auf die Bürger, die mit diesem "Kompromis" wirklich verhöhnt werden! Wollen wir jetzt wirklich eine Regierung, die sich an den ultrarechten Zielen der AfD ausrichtet? Die Flüchtlingsfragen immer neu in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft rückt, obwohl es wirklich andere Probleme gäbe? Wollen wir eine CDU, die vor der Mini-CSU einknickt und sich nach rechts begibt? Wollen wir machtgeilen Hahnenkampf statt vernunftsgesteuerten Ausgleich? Wollen wir eine Preisgabe unserer Werte und gesellschaftliche Polarisierung? Ich nicht!

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hansa54 03.07.2018, 08:34
8. Aha!

Zitat von erzengel1987
Die SPD könnte hier nochmal Profil zeigen und die CSU in die Schranken weisen. Es gibt nämlich eine alternative Mehrheit CDU SPD Grüne.
Es gab im Deutschen Bundestag bereits eine linke Mehrheit! Hat aber die SPD in keiner Weise interessiert und so gesehen: Passt schooa!

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qjhg 03.07.2018, 08:34
9. Ein Jammer, dass die SPD

Sich entschlossen hatte, sich der Intriganten von CDU/CSU anzuschließen und jetzt schon gar nicht mehr zu Lösungen von Problemen befragt wird. Der SPD bleibt nichts anderes mehr als abzunicken. Welche Möglichkeiten hätte sie jetzt als starke Oppositionspartei bei anstehenden Neuwahlen- alles verspielt mit schwacher SPD Vorsitzenden und ohne strategie für die Zukunft.

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