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Asylstreit: Die Grünen sehen schwarz
DPA

Der neue Stil der Grünen ist: kein klares Ja, kein klares Nein. Nirgendwo wird das so deutlich wie in der Flüchtlingskrise. Beim Kernthema Asylrecht wirkt die Partei widersprüchlich und blass.

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spitzaufknoof 14.10.2015, 18:54
1. Ganz ehrlich

Warum und vor allem wofür gibt es diese Partei immer noch? Ich frage mich ernsthaft wer solche "Spezialisten" wie Göring-Eckhardt, Trittin, Roth und Co wählt. Einen Grund dafür kann man sich auch mit viel Fantasie nicht vorstellen. Allenfalls um in den Talkshows den nervigsten Gast zu geben.

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robert.a.braun 14.10.2015, 18:57
2. Nun ja,

die Grünen geben sich ja gerne Oberlehrerhaft,
wie zuletzt Herr Özdemir, der in Sachen Transit-
zonen an der Grenze schon einen Schießbefehl
ins Gespräch brachte, aber selber bieten sie
nicht einmal den Ansatz einer Lösung. Und
schaut man sich die Aufnahmequote von Flüchtlingen
in BW an, ein so reiches Land und eine vergleichs-
weise geringe Aufnahmezahl, läßt m.E . erkennen,
dass man Sorge hat, die nächste Landtagswahl in
BW mit Pauken und Trompten zu verlieren.

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waswoasi 14.10.2015, 18:58
3. Wer hätte das gedacht!

Die Union überrollt äh überholt Grüne Positionen wie ein D-ZUG. Das wäre noch vor 6 Monaten undenkbar gewesen. Für mich als Konservativen ist das jedoch, so sehr ich den Grünen ihre Entzauberung gönne, eine Katastrophe!

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bristolbay 14.10.2015, 18:59
4. Chance vertan

mit diesem Führungspersonal wird diese Partei in die Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Man eiert rum, wenn ein realistischer, in Verantwortung stehender Mensch, wie Herr Palmer aus Tübingen klare Worte ausspricht und pflegt das Tränenimage von KGE und Frau Roth.
Anstatt die FDP zu beerben, stammelt der Herr aus Bayern unverständliche Wortfetzen von sich.

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blurps11 14.10.2015, 18:59
5.

Der Wähler und weite Teile der Presse wollen es ja offenbar so.

Trittin hat den Grünen bei Bundestagswahl 2013 das einzige halbwegs ehrliche und in sich schlüssige Wahlprogramm aller angetretenen Parteien geschrieben - Ergebnis ist bekannt.

Die Grünen wurden abgestraft und Trittins politische Karriere ist vorbei.

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wecan 14.10.2015, 18:59
6.

Die Flüchtlingskrise wird diese Gesellschaft verändern wie kaum eine Krise zuvor die Bundesrepublik verändert hat.

Alle Parteien des Bundestags unterschätzen die Brisanz.

Wut auf Politiker, Parteien und politische Entscheidungen gab es immer schon.

Ich treffe aber nun zunehmend auf Bürger, die die Demokratie selbst anzweifeln. Das ist neu und ich kann es verstehen.

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klyton68 14.10.2015, 19:02
7. Die Grünen sind bemüht

die unterschiedlichen Winde einzufangen. Deshalb hängen sie ihre Mäntel mal so und mal anders. Das gesamte Stimmungsspektrum muss ja abgedeckt sein. Vielleicht fährt man ja am besten mit einem Jein. Und wenn sich eine Stimmung dann durchsetzt, kann man behaupten, diese immer vertreten zu haben. Machen die anderen doch auch. Aber ich wähle die trotzdem nicht. Und die anderen übrigens auch nicht. Und die AfD schon gar nicht.

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hermes69 14.10.2015, 19:03
8. Tja, ich hab sie immer gewählt

Weil sie unbequem waren - weil sie Stachel gesetzt haben.

Aber mit GE und dem anderen, profillosen Schnarchnasen ist das Ende dieser Partei eingeläutet worden.
Ich mochte weder Roth noch Fischer, aber an diesen Leuten konnte man sich die Zähne ausbeißen.

Falsche Leute an der Spitze, falsche Ziele - wenn sie sich nicht wieder auf die Basix besinnen und auch mal Gegenwind ertragen (Stichwort Veggie Day) ohne umzukippen, kanns nochmal was werden.
Aber ich glaube nicht mehr dran.
Wird die nächste FDP

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leasch 14.10.2015, 19:03
9. Ideologie

Die Grünen stecken in ihrer Ideologie fest. Aus den 68ern erwuchs die pervertierte Vorstellung, dass alle Menschen - egal aus welchem Land und egal welcher Religion - zusammenleben sollen. Das klappt schon ohne Flüchtlingschaos nicht.
Mit Flüchtlingschaos müssen sie nun mit ansehen, wie ein Staat kollabiert. Ideologie und die Unmöglichkeit ihres Denkens bringen sie nicht zusammen.
Umso mehr klammern sie sich aber daran - wie die Interviews zeigen, in denen sie schon panisch an ihrem Denken festhalten.

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