Forum: Politik
Athen-Besuch der Kanzlerin: Merkels Sieben-Stunden-Schau
AFP

Es geht aufwärts in Griechenland: Dieses Bild wollte Premier Samaras der Kanzlerin bei ihrer Kurzvisite in Athen vermitteln. Seit ihrem letzten Besuch 2012 hat sich einiges verbessert. Doch Merkel sagt selbst: "Der Weg ist noch weit."

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onkeln 11.04.2014, 21:10
1. Unglaublich....

Dass die Griechen mal auf die Idee kommen, dass sie sich selbst in diese miese Lage manövriert haben, wird wohl nie passieren. Und ewig Merkel und die Troika verantwortlich zu machen ist absolut lächerlich. Wo wären die Griechen denn bitte ohne die Hilfsmilliarden aus Deutschland und der EU?! Dann wäre das Geschrei wahrscheinlich nach dem Motto "Merkel lässt die Griechen verhungern". Die Griechen sollten sich an die eigene Nase fassen und nicht ständig einen Schuldigen suchen.

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erwin dunn 11.04.2014, 21:22
2.

Die Dame am Schluss hat es erfasst. Merkel=Politik für die Elite. Wir haben inzwischen auch in Deutschland viele Menschen, die trotz enormer Anstrengung nicht mehr aus der finanziellen Falle herauskommen und auch am sozialen Leben nicht mehr teilnehmen können. Noch nicht so dramatisch wie in Griechenland, aber es geht mit großen Schritten in diese Richtung.

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jochen1978 11.04.2014, 21:50
3. keine Besserung

Man will die Wähler vor der Europawahl einlullen. Griechenland hat eine Staatsverschuldung von über 170% des BIP (erlaubt wären 60%) und ca. 25% Arbeitslose, bei Jugendlichen über 50% Arbeitslose. Mit ein wenig Tourismus und Landwirtschaft allein kann das nix werden...

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kimba_2014 11.04.2014, 21:52
4.

Zitat von sysop
Es geht aufwärts in Griechenland: Dieses Bild wollte Premier Samaras der Kanzlerin bei ihrer Kurzvisite in Athen vermitteln. Seit ihrem letzten Besuch 2012 hat sich einiges verbessert. Doch Merkel sagt selbst: "Der Weg ist noch weit."
Man ist es auch langsam leid, diese Dauerberieselung aus Lügen und Propaganda beim Thema Athen und Euro noch zu kommentieren.
In Griechenland geht nichts bergauf außer der Verschuldung, und würden die Deutschen nicht für alles bürgen wäre das Licht dort unten schon lange aus.
Aber die Scharade vom großartigen Euro muss ja bis zum letzten Tag weitergespielt werden. Merkel ist alles egal, Hauptsache sie ist Kanzlerin.

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press_spie 11.04.2014, 21:57
5. Angie verhält sich als ob sie überall Gastgeberin wäre

dabei bergisst sie dass Griechenland bis Heute das Land ist das das Geld am teuristen bezahlt hat , und Angie ihr Stern die schon in Fallen war , plötzlich durch die Griechen neues Licht bekam .
Im Jahr 2011 im Politbaromether vor der Überfall auf die Griechen lag sie an vierte Stelle , nach der Übrrfall sprang swie auf dem ersten Stelle.
Heute kerhrt sie nach Griechenland zruück um sich zu bedanken für das erbrachte Glück , ihr nächste Überfall ist für das Jahr 2016 geplannt , um dann im Jahr 2018 noch mal nach Athen zu fahren .
Wenn der Welchseln an der Spitze eines Staates für die Demokratie überlebends wichtig ist , dann kann sich die Demokratie in Deutschalnd nicht mehr so gut fühlen, vielleicht sollte man einfach auf MOnarchie umschlaten .

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nightwarrior 11.04.2014, 22:00
6. Lug & Trug

Zitat von sysop
Es geht aufwärts in Griechenland: Dieses Bild wollte Premier Samaras der Kanzlerin bei ihrer Kurzvisite in Athen vermitteln. Seit ihrem letzten Besuch 2012 hat sich einiges verbessert. Doch Merkel sagt selbst: "Der Weg ist noch weit."
Frau Merkel spielt wieder mal ihre Lieblingsrolle aus SED-Zeiten: Agitation und Propaganda. Das Ganze ist doch, ebenso wie das Wiederauftauchen Griechenlands an den Finanzmärkten, ein durchsichtiges Manöver für den Europawahlkampf, nach dem Motto: "seht ihr Deutschen, meine Politik was alternativlos und erfolgreich!"
Das ist doch Volksverdummung! Vor Kurzem wurde das 3. Rettungspaket gescnürt. Außerdem ist weit und breit niemand in Sicht, der den griechischen Augiasstall ausmistet. Im Gegenteil, die Reformen stehen bisher nur auf dem Papier, die griechischen Milliardäre haben nicht einen Cent von ihren Auslandskonten an ihren Staat überwiesen (Steuerschulden etc.), Betrug und Korruption blühen.
Solange Griechenland in der EURO-Zone verbleibt und der dumme deutsche Steuerzahler alles zahlt, wird sich das auch nicht ändern.

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vandenplas 11.04.2014, 22:08
7. lächerlich!

Griechenlands GDP ist seit Ausbruch der Krise um 1/3 geschrumpft. Die Schuldenquote trotz Schuldenerlässe wieder da wo sie mal war. Die (offizielle) Arbeitslosenquote ist so hoch wie nie (27%) mit absolut keinen Aussichten auf Besserung - eher im Gegenteil. in der Politik gewinnen extreme Bewegungen zunehmend an Einfluss. Ja was denn bitte wurde erreicht?? Man komme jetzt bitte nicht mit dem lachhaften Primärüberschuss! Eine ganze Generation von jungen Menschen werden gerade um ihr Leben betrogen, weil Griechenland nicht aus der Eurozone austreten darf obwohl es so sehr die Abwertung seiner Währung bräuchte. Mit dem Jubelgedönse "Griechenland ist wieder da", nur weil das Land es geschafft hat seine Anleihen für unter 5% an den Mann zu bringen, macht man sich dann wohl endgültig über den Steuerzahler lustig! Diese Anleihen sind für heutige Verhältnisse bestens verzinst und dreifach gesichert (unter anderen auch durch den ESM). Kein Wunder reissen sich die Investoren um diese Papiere. Das sind ja reine Gelddruckmaschinchen mit absolut null Risiko (welches auf den Steuerzahler umgewälzt wurde). Unglaublich diese rotzfreche Selbstbeweihräucherung! The scam goes on...

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karend 11.04.2014, 22:33
8. Na klar

Zitat von press_spie
(...) Im Jahr 2011 im Politbaromether vor der Überfall auf die Griechen lag sie an vierte Stelle , nach der Übrrfall sprang swie auf dem ersten Stelle.(...)
Überfall auf die Griechen? Also bitte! Erwarten Sie, dass die Steuerzahler des Euro-Clubs Griechenland freihalten? Natürlich ist es einfacher, mit dem Finger auf andere zu zeigen und diese zu beschuldigen, statt die Misswirtschaft der griechischen Regierungen vergangener Dekaden ebenso zu hinterfragen wie die Bereicherung einiger Politiker. Von den massiven Steuerhinterziehungen der Wohlhabenden einmal ganz abgesehen.

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thomas_gr 11.04.2014, 23:01
9. optional

Merkel hat Europa zerstört. Und die Deutschen kapieren es erst, wenn es zu spät ist. Bis dahin halten sie an ihr fest, weil sie glauben, dass Merkel sie vor Wohlstandsverlust bewahren will.

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