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Athens Empörung über Asylpolitik: "Österreichs Vorgehen ist feindselig"
REUTERS

Flüchtlingsgipfel ohne Griechenland? Aus Protest zieht Athen seine Botschafterin zurück. Aber es geht um mehr als einen diplomatischen Affront - der Zusammenhalt in der EU steht auf dem Spiel.

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espet3 26.02.2016, 15:13
120.

Griechenland hat sich bisher zur EU verhalten wie der besagte Elefant im Porzellanladen. Es sind bekanntlich nicht nur die Flüchtlinge, sondern ein ganzer Sack anderer Probleme, die dort hausgemacht sind. Um für andere Eu-Staaten ein Exempel zu statuieren, sollte Griechenland aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Somit wäre Hellas letztendlich doch noch für etwas nütze, auch wenn es nur als schlechtes Beispiel diente.

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ate52 26.02.2016, 15:13
121. Wenn es nur ...

... um schutzbedürftige Flüchtlinge ginge, hätten wir kein Problem. Die europäische Solidarität wäre auch viel größer. Kriege sind lokal und zeitlich begrenzt, daher die Anzahl der Flüchtlinge endlich. Normale Migranten, Assads Folterer, IS Kommandeure, gewöhnliche Kriminelle und andere Glücksritter müssten aber abgehalten werden. Deren Zahl ist potentiell unendlich. Dazu sind Kontrollen außerhalb des Landes nötig. Wirklichen Flüchtlingen sollte es doch zumutbar sein, in einem sicheren Drittland diese Prüfung abzuwarten. Ein europäischer Katastrophenschutz sollte in der Lage sein, in der Zwischenzeit für eine angemessene Unterbringung und Versorgung der Gestrandeten zu sorgen.

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SPONU 26.02.2016, 15:14
122. Gerade meldet SPON dass

....in Japan die Bevölkerung schwindet. Eine Million fehlt.

Vielleicht sollte man dort mal nachfragen? Das klingt für mich wie eine win-win Situation.

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Philibus 26.02.2016, 15:14
123. Werden wir bald wissen

Zitat von denny101
Jetzt einfach mal ruhig bleiben und zusehen, was die anderen so hinbekommen bzw. in welche Katastrophe eigennütziges, kurzsichtiges, populistisches und opportunistisches Verhalten führen wird.
Die "Katastrophe" dürfte vor allem die Asylindustrie und die Bahnhofsclaqeure schwer treffen. Momentan sieht es nämlich so aus, als würde die Balkan-Blockade zu massiv sinkenden Flüchtlingszahlen führen. Mit ein bisschen Verzögerung auch in Griechenland, denn die Leute, die da kommen, sind nicht dumm.

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Havel Pavel 26.02.2016, 15:15
124.

Zitat von prophet46
Recht haben sie die Österreicher. Die Griechen haben an der Flucht verdient (Fairen u.a.) und die Flüchtlinge einfach nur durchgewunken. Sie haben keinerlei Anstalten gemacht, die einlaufenden Boote zu stoppen, obwohl sie selbst über eine große Marine verfügen. Daher muss es nun .....
Würde mich in Anbetracht der bevorsthenden Wahlen auch nicht wundern, offenbar will man den Wählern suggerieren, dass der Flüchtlingsstrom nach Deutschland nun abnimmt und die Regierung somit alles richtig gemacht hat und gerne wieder gewählt werden darf. Wer es glaubt ist selber schuld, ich jedenfalls bin nicht so naiv!

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ben_hurtig 26.02.2016, 15:17
125.

Zitat von soistdasalso
schippert aus der Türkei freiwillig nach Pleite-Griechenland, wo noch dazu kyrillisch geschrieben wird, was nicht mal das Drittel, daß das lateinische Alphabet aus dem Englisch-Unterricht kennt, lesen kann. Sobald Deutschland auch ein starkes nicht-weiter-aufnahme-Signal gibt, versiegt der Strom nach Griechenland sofort auf Null, weil Griechenland für alle nur ein Sprungbret ist. Griechenland muss dann genau die 100tsd die grad im Land sind versorgen und selbst dabvon wird die Hälfte freiwillig zurückreisen... zu 2: na dann gehen Sie mal zügig runter und bekämpfen die Fluchtursachen - schon für eine der 23 involvierten Parteien entschieden?
1. Die Griechen schreiben immer noch griechische Buchstaben...
2. Wie kommen Sie auf die Idde, dass die Menschen auch nur einen Pfifferling auf "Obergrenzen" oder sonstige "abschreckende Signale" geben. Die gehen über Grenzen, auch wenn die offiziell dicht sind. Was meinen Sie, womit so ein Schleuser sein Geld verdient? Mit dem Verkauf von Flug- oder Fährtickets?
3. Freiwillig zurückreisen? Nein, wenn 100.000 Menschen in Lager gepfercht werden, werden 100.000 Menschen ausbrechen. Und die ziehen dann nicht zurück, sondern weiterhin dahin, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen. Dahin wo der Wohlstand herrscht.
4. Die Fluchtursachen sind nicht nur in Syrien zu suchen. Schauen Sie mal in einer beliebigen Suchmaschine nach "Nord-Süd-Konflikt". Die Entwicklung ist schon ein paar Jahrzehnten bekannt und wird nicht besser, sondern dramatischer. Jetzt klopft "das Problem" grad erst an unsere Tür. Ich will Sie nicht mit lange bekannten Prognosen langweilen, aber irgendwann fällt "uns" (Gesellschaften in den Industrienationen) die Ausbeutung von mehr als 3/4 der Weltbevölkerung gehörig auf den Kopf.

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merho2 26.02.2016, 15:19
126. So, was sollten dann Griechenland oder Italien tun

Zitat von schwaebischehausfrau
Ist es denn besser, wenn dann Österreich statt Griechenland wie sie so schön schreiben, "in Flüchtlingen versinkt"? Oder Deutschalnd? Denn das wäre die Konsequenz, da sonst kein Land mehr Flüchtlinge aufnehmen will und Deutschland (De Maiziere) ja auch schon klargemacht hat, dass man ein "Durchwinken" aus Österreich nicht mehr akzeptieren will. Soll .......
wenn ihre Kriegsmarine auf einer sinkenden Boot stoßen?
Es gibt ein Paar ziemlich klare Internationale Abkommen, die es definieren, dass sie diese Leute retten MÜSSEN.
Und dann? Sollen sie diese zur Hunderttausende in Lampedusa und Lesbo hocken lassen, ohne Unterkunft ohne Nahrung und ohne Wasser? Oder was?
Ich frage das weil ich denke dass den Österreicher vielleicht nicht 100% klar ist, dass im Gegensatz zum Landgrenzen, im Meer ist es etwas schwierig Mauern zu bauen. Man kann, ist aber sehr schwierig; so schwierig dass bisher keinen Land auf dieser Erde das je versucht hat - nicht mal die DDR (die über Mauern wenig zu lernen hatte).
Also: diese Personen kommen in Europa durch einen Weg, der laut geltenden Recht nicht sperrbar ist. Man kann hysterisch reagieren, oder pragmatisch an Lösungen denken. Die ganze EU scheint das gefasst zu haben, nur ein Paar Mitgliedstaaten scheinen Problemen damit zu haben.

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mistermister 26.02.2016, 15:21
127. Griechisches Schmierentheater

Griechenland, das Land der Empörten. Erst empören sie sich über Merkel und Schäuble (Nazi-Vergleiche), dann über die Troika usw. und jetzt über Österreich. Dieses Land hat seit 2.500 Jahren nichts mehr auf die Reihe gekriegt, außer sich über andere zu beschweren. Wenn die Griechen es auf Österreich abgesehen haben, dann sollen die Griechen schleunigst die rund EUR 4 Mrd. an Österreich zurückzahlen, die dieses Land zur Bewältigung des maroden Staatssystems erhalten hat.

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Medienkritiker 26.02.2016, 15:22
128. Nun ja...

Man muss Österreich zugute halten, dass die einseitigen Aktionen Bewegung in die Sache bringen. Deutschland als vermeintliches Führungsland in der EU scheint da ja unfähig zu sein. Erschreckend ist aber in weit höherem Maße das Totalversagen Brüssels. Seit Monaten nur das Schweigen im Wald - Handlungsfähigkeit =Null.

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hohn.68 26.02.2016, 15:23
129. Vielleicht beginnt Griechenland jetzt...

mit der Grenzsicherung, um die Migrantenschwwemme in den Griff zu bekommen. Einfach nach D durchwinken und jammern war ja auch einfacher. Aber vielleicht jetzt, wo auch Ihne endlich die Flüchtlingsflut bis zu Hals steht wird damit begonnen, die Grenze dicht zu bekommen. Vielleicht einfach mal in Spanien nachfragen wie das geht. Denn Spanien hat seine Hausaufgaben gemacht.

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