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Athens Empörung über Asylpolitik: "Österreichs Vorgehen ist feindselig"
REUTERS

Flüchtlingsgipfel ohne Griechenland? Aus Protest zieht Athen seine Botschafterin zurück. Aber es geht um mehr als einen diplomatischen Affront - der Zusammenhalt in der EU steht auf dem Spiel.

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From7000islands 26.02.2016, 15:23
130.

Zitat von leo19
schickt die EU nicht mehr Geld und Personal, um den Griechen bei der Bewältigung der Flüchtlingsmassen zu helfen?
Unter anderem weil 600 EU Parlamentarier mit Kanzler Gehältern und Ministerpensionen enorme Geldmengen absorbieren.

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cembaransel 26.02.2016, 15:25
131. Eine Schande für Europa!

Fast täglich erreichen uns schreckliche Meldungen, dass erneut Flüchtlinge auf der gefährlichen Flucht nach Europa ihr Leben verloren haben. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind mitverantwortlich für diese Toten: Sie haben eine immer unbezwingbarere Festung geschaffen, um sich gegen Migrantinnen und Migranten abzuschotten Am 27. August entdeckte die Polizei in Österreich 71 Leichen, darunter auch Kinder, zusammengedrängt in einem Lastwagen, der am Straßenrand einer Autobahn zwischen Budapest und Wien zurückgelassen worden war mitten in Europa!
Türkei und Griechenland haben die Ehre der Menschheit gerettet!

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markus_wienken 26.02.2016, 15:26
132.

Zitat von GSYBE
Ist Ihnen eigentlich bewusst, was Sie für einen Quark schreiben? GR soll also die EU Aussengrenzen schützen, alles klar. Ein Land mit gerade mal 11 Millionen Einwohnern, aber fast 14.000km Küste - plus ca 6000 Inseln. Und Deutschland und Österreich, schön in der Mitte und mit reichlich `Puffern´ um sich rum sowie über 90 Millionen Einwohnern, lehnen sich zurück, haben mit Nichts was zu tun und denken sich `lass die d***n GRen mal machen. So gefällt das Ihnen?
/einmisch

Wenn ich mich an die Nachrichten (heute, Tagesschau) der vergangenen Wochen richtig erinnere, hat die EU Griechenland mehrmals angeboten bei dem Flüchtlingsthema auch und insbesondere auf dem Seeweg zu helfen, was seitens Griechenland regelmäßig abgelehnt wurde.

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From7000islands 26.02.2016, 15:28
133.

Zitat von denny101
Deutschland ist praktisch das einzige Land, das in den aktuellen Krisen immer noch Europa geschützt und verteidigt hat. Alle anderen kochen nur ihre nationalen Süppchen und lassen sich Europa den Buckel runterrutschen. Vielen Dank Frau Merkel.
Wer ist denn dann Europa , wenn alle anderen Länder eine andere Meinungen als Deutschland haben? Träume sind für den Schlaf gemacht. Träume von Ehr und Ruhm sind die Gefahr von politischen Führern wenn sie zu lange im Amt sind, siehe Erdogan und Merkel.

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syssifus 26.02.2016, 15:30
134. Ähnlichkeiten unbeabsichtigt

Tsipras macht den Erdogan und es klappt nicht.Sein Erpressungspotential ist längst nicht so gross, wie das des neuen türkischen Sultans.

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Proggy 26.02.2016, 15:31
135.

Zitat von SvenMeier
Egal wie man zu Flüchtlingen steht: Dass Österreich hier mit anderen Ländern ein Abkommen zum Schaden eines EU-Partners abschließt, ist nicht in Ordnung.
Die bedingungslose Einladung von Deutschland (Fr. Merkel) und das unkontrollierte Öffnen der EU-Außengrenze, hat allen anderen europäischen Staaten enorm geschadet - durch Belastungen, die sie nicht wollten.
Das Deutschland und Griechenland jetzt so ziemlich alleine in der EU gelassen wird, wird in den Medien kaum erwähnt, ist aber nur konsequent.
Ich hoffe, die EU-Staaten erinnern sich bei den nächsten Verhandlungen über Griechenland-Hilfen an die Erpressungen der Griechen bzw. deren Politikern.

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ubiorum 26.02.2016, 15:32
136. Griechenland solle seine Marine einsetzen ?

Also wie stellt sich das Österreichs Regierung vor, warum reden die Österreicher nicht Klartext ?
Marine einsetzen heißt auf die Flüchtlinge schießen,
oder wie soll Griechenlands Marine sonst eingreifen ?
Unglaublich was ein zivilisiertes Land da verlangt, Trumps gibt es halt überall.

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espet3 26.02.2016, 15:32
137.

Wenn so große Unsicherheit bzgl. der Behandlung von Flüchtlingen in der EU besteht, kann man sich doch Rat beim großen Bruder USA oder Kanada und Australien einholen. Gerade die smarten USA, die Grenzen dicht machen und sich nur denjenigen ins Land holen, den sie brauchen können, könnten Fr. M. wertvolle Hinweise geben.

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Leser1000 26.02.2016, 15:37
138. Mikl-Leitner unglaubwürdig

Nun mag Griechenland unprofessionell handel oder auch nicht. Aufgrund der Umstände drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass man mit GR endlich einen Schuldigen gefunden hat, dem man zumindest temporär einfach die Flüchtlinge einfach überantwortet. Österreich hat Mazedonien bekanntlich Soldaten angeboten. Wenn es also zutreffen sollte, dass GR nicht in der Lage ist die Außengrenzen zu sichern und man weiterhin wirklich der Meinung ist, dass Militär und Polizei in der Lage sind die Völkerwanderung zu unterbinden, dann müßte die EU - und Österreich nach dem Angebot an Mazedonien ganz vornweg - GR verbindlich Grenzschützer in einem erheblichen Unmfang anbieten. Davon habe ich jedoch nichts gehört. Zwar gab es anfangs Berichte, dass GR sich nicht gern helfen lassen möchte, aber davon hat man nichts mehr und übrigens auch nichts verifizierbares gehört. So beschleicht einen doch das Gefühl, dass die griechischen Inseln eben nicht so einfach zu sichern sind und die Flüchtlingsbote können ja nicht mal eben versenkt werden. Also ist es doch ganz praktisch, wenn man im beherrschbaren Mazedonien einen Zaun baut, im Zweifel österreichische Soldaten davor oder besser dahinter gruppert und im Übrigen die Unfähigkeit der Griechen konstatiert.
Europäische Solidarität sieht für mich anders aus. GR wird für mich in desem Fall ein ganzes Stück zu Unrecht vorgeführt. Ich erwarte konkrete Hilfsangebote an GR von Europa (siehe oben).

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zolko 26.02.2016, 15:38
139. von Lesbos zum Kontinent

ich verstehe nicht: wie kommen die Migranten von der Insel Lesbos zum Kontinent ? Ich verstehe das diese Insel sehr nahe zu Türkei liegt und das man dahin leicht auch mit Schlauchboten kommt, aber wie kommen die Hundertausende von dieser Insel weiter ?

Wenn die Griechische Regierung wollte, könnten sie die Migranten auf Lesbos lassen, und nur die Leute mit gültigen Papieren könnten weiterreisen. Nach ein Paar Wochen würden die Leute von alleine wieder zurück, und es würde sich rumsprechen das Lesbos eine Sackgasse ist, das es sich nicht lohnt dahin zu schiffen.

Weil so sieht es mir aus das die Griechische Regierung die Migranten zum Kontinent durchwinkt, und so meint das Problem billig loswerden zu können.

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