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Athens Empörung über Asylpolitik: "Österreichs Vorgehen ist feindselig"
REUTERS

Flüchtlingsgipfel ohne Griechenland? Aus Protest zieht Athen seine Botschafterin zurück. Aber es geht um mehr als einen diplomatischen Affront - der Zusammenhalt in der EU steht auf dem Spiel.

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happy2010 27.02.2016, 14:21
220.

Zitat von fördeanwohner
Irgendwie kommt mir diese Rechtfertigung seltsam vor, wenn man bedenkt, dass es hier um Menschenrechte und Solidarität geht. Sie drücken mit Ihren Ausführungen aus, dass die meisten EU-Bürger diese gar nicht in ihren Herzen trügen. Ich denke, wir sind aber gar nicht so schlimm. In einer Umfrage vor Kurzem, sprachen sich die befragten EU-Bürger mehrheitlich dafür aus, dass man Flüchtlinge gerecht auf alle Mitgliedsländer verteilen sollte. Guckst Du auch hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/umfrage-mehrheit-der-eu-buerger-will-fluechtlinge-gerecht-verteilen-a-1077598.html
3,5 Millionen Flüchtlinge
Mit Familiennachzug 12?

Und Personen, die ab etwa 30 in Rentensysteme einzahlen benötigen im Rentenalter Unterstützung

Ich bin kein bisschen Fremdenfeindlich, aber ich verstehe jeden, wer angesichts dieser zahlen sagt, dass es so nicht geht

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luiasogi 27.02.2016, 14:48
221.

Zitat von musca
Da ich Österreicher bin, muss ich das wohl. Ihre Aussage ist schon heftig- wie kommen sie nur auf solche Gedanken ??? Die ganze Entwicklung in der Flüchtlingskrise wurde meiner Meinung von der "Gesamt EU " verschlafen, noch immer ist nicht mal ansatzweise eine gemeinsame Lösung in Sicht. Daran ist das kleine EU Mitgliedsland Österreich nicht der alleinige "Sündenbock". Österreich zieht mit seinen Massnahmen aktuell nur die Notbremse - sicher wäre es besser und schöner wenn die Europäische Union gemeinsam in einer Linie handeln würde, leider ist dem nicht so. Die sogenannte "Einladung" der deutschen Kanzlerin letztes Jahr hat sicher auch einiges dazu beigetragen das Deutschland als Ziellstaat so "romantisch verklärt2 gesehen wird -von manchen Flüchtenden. Die Osteuropäer lehnen sich schon lange zurück und schotten sich ab - die Briten ebenso. Das Griechenland jetzt stinksauer auf "uns" Österreicher ist - naja irgendwer muss ja der Buhmann sein. Sicher ist es für die Griechen nicht angenehm, die wirtschaftliche Situation und dazu stauen sich womöglich bald Massen an Flüchtlingen. Dafür kann aber Österreich nichts, wenn die gesamte EU versagt.
Bin kein Österreicher, aber ich sehe das ähnlich. Es wird leider keine europäische Lösung geben. Wie sollte die denn ausschauen? Selbst wenn es Kontingente geben würde, was ja ziemlich unwahrscheinlich ist, ja wenn es sie geben würde, dann bräuchte es ein einheitliches Asylrecht. Ein einheitliches Leistungsniveau .
Auf welchem Level? Will man in den Hotspots denn eine Tombola veranstalten? Deutschland und Österreich, Luxemburg und die Niederlande sowie Schweden wären der Hauptgewinn, Der Rest der Trostpreis. Hinzu kommt der Diasporaeffekt. D. h. ,dass die Menschen immer dahin gehen, wo schon Verwandschaft, Nachbarn und Landsleute sind.
Dann der Deal mit Erdogan. Sofern es ihn gibt.
Der wird ihn sich teuer bezahlen lassen. Mehr Angst habe ich aber vor der Visa Freiheit. Am Ende des Tages haben wir dann anstatt 100 Tausender Syrer, noch 100 tausende Kurden hier. Die gehen auch nicht nach Frankreich oder ins Baltikum. Vor Ort helfen! Das ist die einzige Möglichkeit. Da muss man sehr viel Geld in die Hand nehmen. Ist die UN, oder die eu dazu bereit? Und wie wollen Sie in Afrika vor Ort helfen, wenn die Klimaflüchtlinge und der Bevölkerungsüberschuss kommen werden und sie werden. Am besten hängen wir uns auf der Stelle auf. -)). Apokalypse now. Oder sehe ich zu schwarz? Die Lösungen der Politik sind nicht mächtig. Dazu bräuchte es ein radikale umdenken

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