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Atomabkommen von Lausanne: Iran bekommt die Chance für einen Neuanfang
AP/dpa

Die Menschen in Teheran bejubeln die Einigung im Atomstreit wie ein gewonnenes Fußballspiel. Sie hoffen auf einen Wirtschaftsaufschwung und bessere Beziehungen zum Westen. Doch das liegt nicht allein in den Händen von Präsident Rohani.

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aquaneuro 03.04.2015, 08:44
10. Eine Chance

Ich freue mich mit den Iranern, und hoffe auf einen wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Aufschwung. Die Machtspiele einzelner frühen wie so oft zum Terror für die andren. Hoffe, dass auch Nitanjahu seine Skepsis mal beilegt.

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mimas101 03.04.2015, 08:46
11. Hmm, tja

der Anführer der Pasdaran wird mitziehen müssen ansonsten hat er wegen der dann weiterhin bestehenden westlichen Sanktionen plötzlich nicht nur eine politische Opposition am Hals sondern eventuell auch einen Volksaufstand der ihn dann entmachten könnte; samt seinen Revolutionswächtern (sollte wohl sowas ähnliches wie ein arg konservativer Geheimdienst und ein ebenso konservativer Staat im Staate sein)..

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redbayer 03.04.2015, 08:47
12. Der Popanz der hier um Obama

gemacht wird, ist verfehlt. Es gibt Hinweise dafür, dass im Hintergrund andere Abmachungen mit Russland wichtiger waren/sind, um zu dem Deal zu kommen.

Vermutlich wird Russland das angereicherte Uran des Iran übernehmen, selbst hoch anreichern und wenn der Iran Bedarf hat es wieder zurück schicken (alles natürlich geheim vor der dumpen Bevölkerung).

Nachdem das islamische Pakistan seit Jahrzehnten (mit amerikanischer Hilfe) Atommacht ist, kann der Iran nicht zurück stehen. Schon wegen Israel.

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Drscgk 03.04.2015, 09:16
13. Der Westen bekommt, dank des Entgegenkommens des

Iran die Chance für einen Neuanfang profitträchtiger iranfeindlicher Machenschaften des Westens gegen das iranische Volk. Wir werden es alle noch sehen, wie lange das gut geht.

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manniac 03.04.2015, 09:18
14. Abwarten: Die Botschaft hört ich schon...

.. allein mir fehlt (noch) der Glaube.
Bisher hat der Iran immer wieder durch Täuschen und Tarnen, Versprechen und Verzögern Zeit geschunden.
Warten wir also ab, bis die jetzt bekundeten Absichten in Buchstaben gegossen sind und dann auch kontrollierbar umgesetzt werden.

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alohas 03.04.2015, 09:18
15. Uran in Iran

Die panische Angst des Westens vor einer iranischen Atombombe halte ich für unbegründet. Wie man weiß, dienen Atombomben lediglich zur Abschreckung. Selbst die Atombombe von Nordkorea, immerhin ein Land, das von Verrückten regiert wird, dürfte nur diesem Zweck dienen. Problematischer ist da schon die Atombombe Pakistans. In einem derart instabilen Staat besteht in der Tat die Gefahr, dass zumindest atomwaffenfähiges Uran möglicherweise in die falschen Hände gerät.

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SabineMeier 03.04.2015, 09:22
16. Iran bekommt eine Chance

welch Überheblichkeit!
Wer kann sich erlauben Iran eine Chance zu geben?
Wie Amerikaner?
Die sich über jegliches Recht hinwegsetzen, Foltern, internationalen Gerichtshof nicht anerkennen......
uns wird suggeriert, dass Die das dürfen. Frage warum? von Rammstein auf dt. Boden Drohnen steuern zum töten! & solche geben anderen Ländern eine Chance oder disziplinieren andere Länder mit Gewalt!

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Skepsi 03.04.2015, 09:24
17. Neuanfang?

Die Menschen im Iran jubeln ohne Grund.
Die USA werden den Iran weiter unter Druck setzen oder sogar unter einem Vorwand angreifen.
Laut Friedman (Stratfor) ist es das Bestreben der USA, möglichst viele Länder so zu destabilisieren, dass sie keine strategischen bzw. wirtschaftlichen Gegner sein können.
Ein weiteres wichtiges Ziel ist demnach auch, zu verhindern, dass Deutschland und Russland friedliche und wirtschaftlich normale Beziehungen unterhalten.
Die Rhetorik auf beiden Seiten thematisiert bereits wie selbstverständlich den Einsatz von Kernwaffen.
Die Medien müssten meines Erachtens gegen die offenkundigen Absichten der USA ( Krieg in Europa) und die Komplizenschaft unserer Politiker Sturm laufen, bevor es zu spät ist.
Es gibt keinen Grund zum Jubeln.

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spon-facebook-10000283853 03.04.2015, 09:29
18. Erfolg?

Obama hatte nie viel für Israel übrig - und seine Eitelkeit geht ihm weit über Resultate. Dass er durch diese Apeasment-Politik, die auch Chamberlain mit Hitler betrieben hat, einem Terrorregime eine Legitimation verschafft, ist ihm bewusst - aber er weiß, dass er politisch und in den Medien damit punkten kann. Ein Land, in dem die obersten Führer von Israel als "Krebs" sprechen, und dann fortfahren zu fabulieren, dass man von Krebs nicht eine Zelle übrig lassen darf, ist kein Partner mit dem man einen Vertrag macht und dann glaubt, er hält sich dran. Märtyrertod ist im Islam etwas heiliges - weltlicher Vertragsbruch oder Konsequenzen interessieren da nicht.

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Phildemos 03.04.2015, 09:31
19. Tiefer Staat

Das Problem bei den Verhandlungen ist, dass die eigentlichen iranischen Machthaber, Khamenei und die Pasdaran, nicht am Verhandlungstisch saßen. Es scheint so, dass sich im Iran, ähnlich wie in Ägypten, das Militär zu einem Parallelstaat mit wirtschaftlichen und politischen Interessen entwickelt hat.

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