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Atomgipfel in Vietnam zwischen Kim und Trump: Friedensnobelpreis? Hanoi!
AFP

Erst Denuklearisierung, dann Friedensvertrag und schließlich: Nobelpreis. So hat sich Donald Trump den Gipfel mit Kim Jong Un wohl vorgestellt. Nun scheitere er - wie seine Vorgänger, über die er sich immer lustig machte.

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fountainebleau 28.02.2019, 16:15
110. Potus glaubte wohl,

in Kim Jon Unn einen kleinen Jungen vor sich zu haben, den er mit netten Worten einbalsamieren kann. Is nich! Manchmal verschätzt man sich.

Was gab‘s eigentlich zum Dinner?

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BäckerGeselle42 28.02.2019, 16:17
111. Wissen bildet

Zitat von MJR
... weil Obama ihn hatte, oder warum? Oder der Autor hat es sich einfach nur ausgedacht, als nette Ausschmückung.
Ja, weil Obama ihn bekommen hat.

Und wenn man sich ein bisschen in den rechten US Medien auskennt, dann weiß man ganz genau, dass sich sowohl Trump als auch seine Anhänger ganz regelmässig in Erwartung des Nobelpreises darüber gefreut haben, auch hier mit Obama "gleichzuziehen".

Mit Verlaub: wer das nicht weiß hat keine Ahnung von US amerikanischen Realitäten.

Das ist auch okay, nur sollte man sich dann nicht hinstellen und andere belehren wollen.

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lalito 28.02.2019, 16:17
112. aha

Zitat von skylarkin
. . . Egal wie es ausgegangen wäre, schuld wäre Trump gewesen.
An der Quälerei des Konjunktivs möcht' ich mich nicht beteiligen.

Allerdings hat niemand anders als der Erfinder des "rocketman"-Labels die ganze Geschichte angezettelt und von Freund usw. herumgefaselt. Ganz schlechte Inszenierung angesichts der Brisanz hinter der ganzen Geschichte, zumal er sich auch noch mit dem einzig möglichen Deus ex Machina, namentlich China, anlegen musste.

Der Größte aller Zeiten schrumpft gerade auf Untermaß.

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quantumkosh 28.02.2019, 16:18
113. Leider...

… hätte man seit der Pleite von Mars One nicht mal mehr die Möglichkeit im Falle eines Nobelpreises diesen Planeten aus Protest zu verlassen. Aber es hätte etwas aus den Verhandlungen werden können, siehe Nixon -vor Trump- der bestimmt dilettantischste Präsident der Neuzeit, der das Sprichwort "It took Nixon to go to China" geprägt hat. Zugegebenermaßen waren die Voraussetzungen etwas anders. Nixon, als überzeugter Antikommunist, stand für klare und glaubwürdige Verhandlungen mit China. Trump dagegen steht für … ähm ... Trump, sowohl die Person, als auch die Marke.

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edward elgar 28.02.2019, 16:21
114.

Zitat von ceroc
Es ist schlecht für die ganze Welt das Trump hier keine Einigung erreichen konnte. Jetzt wird sich in den Kommentaren darüber lustig gemacht wie schlecht und katastrophal alles gelaufen ist. Ich wette wenn Trump in in Runde zwei kommt wird hier auch "delivered".
Natürlich. Deliver us from evil, das kann man heute schon sagen, da braucht man keine Runde 2 mehr. Was erwarten Sie denn eigentlich?
Wunder?

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lalito 28.02.2019, 16:21
115. Na ja

Zitat von menefregista
Jetzt darf sich die westliche Welt inkl. der SPON Redaktion freuen, dass es wieder mal einem US-Präsidenten nicht gelungen ist, die Denuklearisierung der Halbinsel voranzutreiben. China hat im Hintergrund den USA mal wieder den Mittelfinger gezeigt und den kleinen Machthaber in seinem wirtschaftlichen Desaster sitzen lassen. Naja, wozu auch ein konsumfreundliches Nord-Korea an der Grenze des allmächtigen Bruders im Norden ? Die Chinesen könnten ja auf die Idee kommen, es wäre doch auf der anderen Seite des Flusses gar nicht so übel und sich davon machen. Nur um Donald Trump jetzt als Deppen darzustellen, wird dieser Misserfolg jetzt gefeiert ? Dann schickt mal einen der abgehalfterten EU-Granden zu den Verhandlungen nach Vietnam ! Am besten wäre Juncker, aber bitte mit one way-ticket. Armselige EU .
Die EU ist keineswegs armselig, allerdings Ihre Ode an den Destruktivismus dann allerdings schon.

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cobaea 28.02.2019, 16:25
116.

Zitat von MJR
.Ach, Trump will den Nobelpreis?.. weil Obama ihn hatte, oder warum? Oder der Autor hat es sich einfach nur ausgedacht, als nette Ausschmückung. Ganz nebenbei eine Persiflage? Für mich ist Trump nämlich keiner, der Preisen hinterher läuft, sondern Deals.
Für Sie mag Trump sein, wie Sie sich das vorstellen. Tatsache ist, dass Trump den japanischen Premier Abe gebeten hatte, ihn für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen - und Abe hat das nach eigenem bekunden auch getan. Ihre Vorstellung von Trump ist ausbaufähig...

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fred_m 28.02.2019, 16:28
117. Trump braucht den Nobelpreis

Zitat von lades
.. genau das hat er. Auf den FNP ist er so scharf, wie auf nichts anderes. Deshalbe hat er ja auch Japans MP Abe dazu genötigt ihn vorzuschlagen. Wirklich peinlich der Potus.
Eines der wichtigsten Ziele von Trump und seinen Republikaner ist es, ALLES zu zerstören, wo der Name "Obama" drauf steht.

Dabei gibt es ein großes Problem: den Nobelpreis können sie Obama nicht wegnehmen. Daher muß Trump ihn - sozusagen als Rache - unbedingt auch haben.

Schon ziemlich lächerlich, dafür den Japanischen MP anzubetteln. Um Trump zu verstehen, braucht man sich nur das Verhalten von Kindern im Kindergarten anzuschauen.

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lalito 28.02.2019, 16:32
118. Sie sind nicht informiert

Zitat von ceroc
Es ist schlecht für die ganze Welt das Trump hier keine Einigung erreichen konnte. Jetzt wird sich in den Kommentaren darüber lustig gemacht wie schlecht und katastrophal alles gelaufen ist. Ich wette wenn Trump in in Runde zwei kommt wird hier auch "delivered".
Das war Runde zwei.

Niemand macht sich lustig, es ist eher eine Art von lasziver Betroffenheit zu registrieren. Die Geschichte mit dem Wald und dem Reinrufen kennen sie aber doch, nicht wahr?

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master-of-davinci 28.02.2019, 16:33
119. was verpasst?

Zitat von insideman
Sollte man den Mann kritisieren, der aus purem Egoismus und Größenwahn ein ganzes Volk als Geisel hält, ein Land in dem Menschen an Hunger und fehlenden Medikamenten sterben wie die Fliegen? Oder kritisiert man Trump, der sich allen Hasstiraden zum Trotz, wieder mal aufmacht um zu versuchen eine Lösung für diesen Konflikt auszuhandeln? Hat Pitzke Mitgefühl für das Nord-Koreanische Volks? Hat er Empathie für die wahren Opfer dieses Konflikts? Oder ist sein Hass auf Trump und seine Schadenfreude so groß, dass er lieber "no deal" verkündet? JEDER auf diesem Planeten, ohne Ausnahme, sollte Trump und der US Delegation die Daumen drücken, ihn anfeuern wie eine Lieblingsmannschaft, und von mir aus dafür beten wenn es sein muss, dafür - und in der Hoffnung, dass Kim einlenkt und ABRÜSTET. Es geht hier um das big picture, und nicht um das persönliche Empfinden eines Herrn Pitzke der leide jede Objektivität vermissen lässt. Kim und seine Bomben sind eine Bedrohung für den gesamten Pazifikraum. Begreift das endlich. BETET, HOFFT das dieser Konflikt beendet wird. Die Alternative dazu ist ein unvorstellbarer Albtraum.
Irgendwie scheinen sie da was verpasst zu haben. Die "Bedrohungslage" hat Trump heraufbeschworen, sofern sie denn real ist - Raketentests sind noch lange kein Grund anzunehmen, Nordkorea hätte eine funktionierende A-Bombe. Wie gesagt, selbst wenn.... ohne einen Großspurigen auf Krawall gebürsteten Trump, hätte es wohl keinen polternden Kim gegeben.
Und es hat weder etwas mit Schadenfreude noch mit Trumphass zu tun, wenn man die US-Stümper-Delegation nicht unterstützt.
Abrüstung, Demilitarisierung etc. sind eben nichts für einen "Trump-Deal", da gehts nicht um ein beschissenes Hochhaus oder ob Harley Davidson ins Ausland geht. Weltpolitik ist weder für Trump, noch für seine Speichellecker etwas. Sorry aber dafür ist er einfach zu dumm. Politisch dumm.

Natürlich sollte und muss man Kim kritisieren. Wenn man aber davon ausgeht, dass er die Möglichkeiten hat A-Bomben zu zünden, dann geht man da aber nicht wie Graf Rotz hin. Auch wenn man es nicht mag, auch Despoten und bekloppten Kims gegenüber braucht es Diplomatie, und die kann weder Trump, noch sein Lakaienstab.

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