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Atomgipfel in Vietnam zwischen Kim und Trump: Friedensnobelpreis? Hanoi!
AFP

Erst Denuklearisierung, dann Friedensvertrag und schließlich: Nobelpreis. So hat sich Donald Trump den Gipfel mit Kim Jong Un wohl vorgestellt. Nun scheitere er - wie seine Vorgänger, über die er sich immer lustig machte.

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tempus fugit 28.02.2019, 17:11
140. Der wird sein Droh- und antwortpotenzial gegenüber Duck....

Zitat von teja8961
Wieso gescheitert? Er hat sich nicht wie seine Vorgänger über den Tisch ziehen lassen. Erst Sanktionen aufheben und dann rüsten wir ab? Alte Masche. Es ist vollkommen richtig, dass DT das abgelehnt hat und hart geblieben ist. Das ist Verhandlungsstrategie. Mal sehen wie NK sich jetzt verhalten wird.
...behalten, eher ausbauen.

Und dann mit Südekorea eine Annäherung betreiben - und
Li wird auch der PRC das kontrollieren.

Und mit dem erfolglosen Besuch des Ducks in Hanoi hat
Kim sich mal wieder international dargestellt - aber nicht als Verlierer....

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Elrond 28.02.2019, 17:13
141. Bei aller Bewunderung für diesen Mann

einiger Foristen hier, aber es kann doch einfach nicht wahr sein, dass im ersten öffentlichen Auftritt am Mittwoch Trump Kim Jong Un in den höchsten Tönen lobt, seinem Land großes Potenzial bescheinigt, ihn als großen Freund bezeichnet und die eigentlichen Verhandlungen im Hintergrund nicht geführt und das Ergebnis nicht schon eingetütet hat. Das darf doch einfach nicht sein. Das ist ein schwerwiegender diplomatischer Fehler gewesen, nicht schon das Ergebnis dieses Zusammentreffens geklärt zu haben. Wofür hat man sich denn getroffen? Das hat unfassbar viel Geld gekostet für nichts. Wer hatte ihn in den vergangenen Tagen noch als Hochstabler bezeichnet...ich komme gerade nicht auf seinen Namen. So, wie Trump auch schon im Vorfeld von der Freundschaft und Beziehung zu Kim Jong Un gesprochen hat, ist dieser ergebnislose Abbruch der Gespräche HOCHNOTPEINLICH. Erst die Fre... aufreißen und dann klein beigeben müssen. Wer ist denn eigentlich die Großmacht in diesem Spiel und wer das zu entwickelnde Land. Hier hat sich ein amerikanischer Präsident absolut lächerlich gemacht. Aber, komm, geschenkt, jubelt diesem Heilsretter nur weiterhin zu. Meine Güte, ist das bitter...

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altais 28.02.2019, 17:14
142.

Zitat von P-Schrauber
Nordkorea ist speziell, die Erwartungen von Trump und auch allen anderen waren zu hoch. Der Nordkoreaner ist hypervorsichtig, das erkennt man schon an der Art wie er zu dem Verhandlungsort gereist ist. Dafür ist es gut dass die beiden miteinander sprechen bzw. gesprochen haben, auch dass man dann abgebrochen hat, wenn es nicht mehr weiter geht bzw. eine Einigung gibt ansatt mit Gewalt eztwas zu erreichen. Solange die beiden miteinander sprechen, kümmert sie sich umeinander, wer miteinander sprichte zündet idR keine Bomben. Sprechen will ja mittlerweile gelernt sein ... kann auch nicht mehr jeder. In nur für sich selbst Sprechen haben wir bei uns mittlerweile ganz viele, die welche mit anderen Sprechen und zuhören können die sind bei uns in D fast ausgestorben, so gesehen sicher Enttäuscht bin ich auch aber lieber selber an die eigene Nase fassen und fragen was man denn anders gemacht hätte als wieder empört tun... (Nein ich denke Trump war hier ausnahmsweise vorbereitet und mehr Vorbereitung hätte nicht zu einem bessren Ergebnis geführt, dafür ist Korea einfach zu vorsichtig.)
Nein. Er war nicht vorbereitet. Er wusste vor der Abreise noch nicht mal, was er da in Hanoi will. Hat er selbst gesagt. Nicht Spon, nicht Fakenews. His majesty, the greates himself.

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frankfurtbeat 28.02.2019, 17:14
143. wenn ...

wenn man an die Aussagen Trumps "dann zerstören wir das ganze Land" oder "Raketenmann" denkt, dann weiß man doch wieviele Synapsen tatsächlich noch leuchten. Kim wird sich sicherlich von Trump erpressen lassen. China spielt im Hintergrund mit und das ist gut so. Die USA müssen aus Südkorea abziehen und die beiden Landesteile finden auf ihre Weise zusammen.

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Elrond 28.02.2019, 17:17
144. Ich gebe Ihnen ja recht

Zitat von P-Schrauber
[...] Dafür ist es gut dass die beiden miteinander sprechen bzw. gesprochen haben, auch dass man dann abgebrochen hat, wenn es nicht mehr weiter geht bzw. eine Einigung gibt ansatt mit Gewalt eztwas zu erreichen. Solange die beiden miteinander sprechen, kümmert sie sich umeinander, wer miteinander sprichte zündet idR keine Bomben.
aber dann reiße ich doch im Vorfeld nicht so großspurig die Klappe auf und mache die Weltöffentlichkeit Glauben, dass es zu positiven Verhandlungsergebnissen kommt.

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HerrBert 28.02.2019, 17:18
145. Typisch Spiegel

Juhuu! Trump bekommt keinen Friedensnobelpreis. Das hebt die Stimmung, ja, da kommt Freude auf! Wen interessiert schon der Frieden, wenn man dem orangen Antichristen so richtig einen mitgeben kann? Wieder ein lustiges Cover für die nächste Ausgabe in petto, liebe Spiegel-Redaktion?

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wi_hartmann@t-online.de 28.02.2019, 17:19
146.

Der Ablauf der Politschau a la Trump war ohne den "kleinen" Diktator Kim geplant und mußte zwangsläufig scheitern.
Ein Asiat läßt sich nicht von einem Showman am Nasenring durch die
Manege ziehen.
Der ganze Ablauf, zudem noch in Hanoi, ist eine einzige Blamage für
den Bla Bla Trump.

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istnurmeinemeinung 28.02.2019, 17:27
147.

So wenig ich Mr. Trumps Politik und beobachtbaren Wesenszüge schätze, an dieser Stelle habe ich auf einen guten, nachhaltigen Erfolg gehofft. Sein Scheitern an dieser Stelle ist leider kein Grund zur Schadensfreude.

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Elrond 28.02.2019, 17:27
148. Missverständnis

Zitat von HerrBert
Juhuu! Trump bekommt keinen Friedensnobelpreis. Das hebt die Stimmung, ja, da kommt Freude auf! Wen interessiert schon der Frieden, wenn man dem orangen Antichristen so richtig einen mitgeben kann? Wieder ein lustiges Cover für die nächste Ausgabe in petto, liebe Spiegel-Redaktion?
ich springe mal in die Breche, denn es ist unsagbar traurig, dass die Verhandlungen abgebrochen wurden. Frieden ist das höchste Gut der Menschheit. Aber schwerwiegende diplomatische Fehler, Beratungsresistenz und Selbstüberschätzung haben zu dem Gesprächsabbruch geführt. Ein Diktator namens Kim Jong Un kann sich in seiner Heimat feiern lassen. Er lässt einen dumm aus der Wäsche schauenden Präsidenten der Vereinigten Staaten zurück. Wie grotesk ist das denn. Dieses Treffen ist eine beispiellose Tragöde und ein Lehrstück für die Diplomatie zugleich. Trump hat einmal mehr bewiesen, dass er es nicht kann.

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g.eliot 28.02.2019, 17:30
149. Nobelpreis? Für Beteiligung am Jemen-Krieg?

Zitat von bogedain
So sehr ich mir eine Einigung gewünscht hätte, so freue ich mich auch darüber,dass Trump nicht den Friedensnobelpreis bekommt, und ihm damit für die Wiederwahl gestärkt hätte.
Trump hätte den Preis sowieso niemals bekommen, allein wegen seiner illegalen Beteiligung am Jemen Krieg. Gegen welche 2018 der Senat und neuerdings auch das Haus ein Referendum verabschiedet hatten. Das vom Senat beschlossene hatte Trump einfach ignoriert.
Also er lässt das US Airforce den Saudis mehr Treffsicherheit antrainieren, wegen der kleinen Zielobjekte, wie z.B. ein Schulbus.
Von der in seiner Amtszeit stark gestiegenen Anzahl von Drohnenmorden und getöteter Zivilisten ganz abgesehen.

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