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Atomkonflikt: China kündigt Sanktionen gegen Nordkorea an
DPA

China will eine weitere Aufrüstung des Regimes in Pjöngjang verhindern. Künftig dürfen keine Technologien nach Nordkorea exportiert werden, die man auch für den Bau von Waffen nutzen kann.

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darthmax 09.04.2018, 11:15
1. Späte Einsicht

da braucht es einen US Präsidenten Trump, damit China reagiert.
Was kann man dazu noch sagen.
Das Druck Verhandlungsbereitschaft erzielt, das ist leider eine Tatsache.

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Tharsonius 09.04.2018, 11:31
2. Ich würde

auch an dieser Stelle behaupten, dass Kim dies von China insgeheim gefordert hat um eine weitere Öffnung gegenüber seinen eigenen Militärs und Eminenzen zu rechtfertigen. ;)

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s.l.bln 09.04.2018, 11:48
3. Wunschdenken

Zitat von darthmax
da braucht es einen US Präsidenten Trump, damit China reagiert. Was kann man dazu noch sagen. Das Druck Verhandlungsbereitschaft erzielt, das ist leider eine Tatsache.
Das hat doch mit Trump nichts zu tun,sondern mit Kim.
Dien Chinesen ist vor Augen geführt worden, daß Nordkorea tatsächlich zumindest auf dem Weg zur Atommacht ist. Das können sie vor der Haustür nicht gebrauchen, zumal das auch an ihrem Status als Machtzentrum in der Region rüttelt.

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Barath 09.04.2018, 12:02
4. ...

Als jemand der wenig Ahnung von Nordkorea und China hat, verwirrt mich das etwas. Warum ausgerechnet jetzt, wo sich die Situation mit Nordkorea doch zu entspannen scheint?

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thewestisthebest 09.04.2018, 12:09
5. ausrichtung

Zitat von s.l.bln
Das hat doch mit Trump nichts zu tun,sondern mit Kim. Dien Chinesen ist vor Augen geführt worden, daß Nordkorea tatsächlich zumindest auf dem Weg zur Atommacht ist. Das können sie vor der Haustür nicht gebrauchen, zumal das auch an ihrem Status als Machtzentrum in der Region rüttelt.
wie man sehen will liegt in der ideologischen ausrichtung des betrachters.

tatsache ist der druck aus peking auf nordkorea fällt in die regierungszeit trumps und nicht obamas.

zumindest obama hat mit der derzeitigen entwicklung nichts zu schaffen.

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Beat Adler 09.04.2018, 12:15
6. Das Wort scheint ist richtig.

Zitat von Barath
Als jemand der wenig Ahnung von Nordkorea und China hat, verwirrt mich das etwas. Warum ausgerechnet jetzt, wo sich die Situation mit Nordkorea doch zu entspannen scheint?
Das Wort "scheint" ist richtig. Taten zaehlen aber mehr wie Worte.

Alle Nachbarn Nordkoreas also China, Suedkorea und Russland, dazu Japan und die USA wollen keinerlei Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel, also keine Atomwaffen im Norden und auch Keine im Sueden. Wenn das umgesetzt ist UND verfiziert ist, dann darf Kim der Aufgedunsene wieder aufatmen. Vorher nicht.

Fuer einmal ziehen alle Mitglieder des UNO Sicherheistrates, beim Thema Nordkorea, am gleichen Ende des Strickes. Das ist selten genug, brachte aber Nordkorea an den Rand des Abgrunds. Es gibt dort kein Geld mehr. Suedkorea bezahlte alle Kosten der nordkoreanischen Delegation anlaesslich der Winterolympiade.
mfG Beat

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Beat Adler 09.04.2018, 12:20
7. China setzt schon seit ein paar Jahren die UNO Resolutionen um.

Zitat von thewestisthebest
wie man sehen will liegt in der ideologischen ausrichtung des betrachters. tatsache ist der druck aus peking auf nordkorea fällt in die regierungszeit trumps und nicht obamas. zumindest obama hat mit der derzeitigen entwicklung nichts zu schaffen.
China setzt schon seit ein paar Jahren die UNO Sicherheitsrats Resolutionen gegen Nordkorea um. China aenderte seine Politik gegenueber Nordkorea wegen Trump nicht, sondern fuehrt sie fort, wie unter Obama schon gehabt.
mfG Beat

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dunnhaupt 09.04.2018, 12:21
8. Kim hat Südkorea schon wiederholt mit einem Artillerieangriff bedroht

Südkorea ist Chinas wichtigster Zulieferer (man denke nur an Samsung). Chinas Präsident Xi hat Südkorea schon drei oder viermal besucht, doch Nordkorea noch nie -- und er betonte wiederholt, dass China keinerlei militärische Handlungen vor seiner Haustür wünsche.

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mk1964 09.04.2018, 12:36
9. China reagiert auch deshalb,

weil die eigene Bevölkerung sich inzwischen vor Nordkorea und seinem Machthaber fürchtet. Die wissen sehr genau, dass sie sehr viel näher an NK dran sind als Guam oder gar das US-Festland. Und Millionenstädte als Ziele haben die Chinesen sehr viel mehr zu "bieten" als die USA.

China ist außerdem sehr besorgt darüber, dass Russland in den letzten Jahren sehr viel Militär-Know-how an NK geliefert hat, das sich eines Tages auch gegen China richten könnte. (Wenn man sich die neueren Feststoff-Raketen ansieht, sieht man den russischen Ursprung, wobei die Chinesen keine Raketen analysieren müssen - die wissen ja, was sie *nicht* geliefert haben.)

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