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Atomkonflikt mit Nordkorea: Trump sieht leichte Bewegung im Streit mit Pjöngjang
KIM MIN-HEE/POOL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Ungewöhnliche Töne von Donald Trump: Normalerweise poltert der US-Präsident gegen Pjöngjang, droht mit einem Militärschlag. Nun äußert er erstmals auch leise Hoffnung bei der Lösung des Atomkonflikts.

Ottokar 07.11.2017, 12:27
1. Er sieht also Bewegung

was soll er denn sonst sagen um nicht das Gesicht komplett zu verlieren.

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Atheist_Crusader 07.11.2017, 13:10
2.

Warum sollte Nordkorea einen Deal machen?
Die Ukraine hat einen Deal mit Russland gemacht: ihre Atomwaffen gegen eine Sicherheitsgarantie. Das haben sie bitter bereut. Und je mehr Leute nach einem Ende der Sanktionen schreien, umso mehr sieht man sich in Moskau damit durchgekommen. Und umso mehr wird der Rest der Welt die Lektion lernen: Nur wer Atomwaffen auf seiner Seite hat, wird nicht angegriffen. Punkt.
Auf internationales Recht kann man sich sich nicht verlassen, das hat schon Saddam gemerkt. Und selbst dieser mehr als fragwürdige Schutz wird durch Trumps Neuverhandlungswahn noch weiter in seiner Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit in Frage gestellt.

Die USA und Russland arbeiten gemeinsam daran, dass Atomwaffen der einzige echte Schutz bleiben. Hätten wir Frankreich nicht als EU- und NATO-Partner, dann dann würde ich auch den Aufbau eines begrenzten deutschen Arsenals befürworten. Ich wünschte es wäre nicht so, aber das ist die Welt in der wir leben.

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politvogel 07.11.2017, 13:21
3. Trump, das Wetterfähnchen!

In Japan fabuliert er über militärische Stärke, jetzt in Südkorea redet er von friedlichen Lösungen. Jeder bekommt das, was Trump glaubt von ihm hören zu wollen. Wer hört dem "GröPaZ" (Größter Präsident aller Zeiten) überhaupt noch zu?

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ex_berliner 07.11.2017, 14:24
4. Einen Deal mit den USA?

Was bringt denn ein Deal mit den USA diese Tage noch wenn das launige, greise Kind im Oval Office auf den bereits abgeschlossenen Deals herumtrampelt oder sie gleich ganz aufkuendigt - so, wie ihm im Moment gerade zumute ist? Vertraege waren einmal dazu da, Sicherheit und Verstaendigung zu foerdern und, auch wenn man sich generell nicht freundlich gegenueberstand, gemeinsame Ziele zu erreichen. Das hat Trump fuer die USA als Vertragsartner alles schon kaputt gemacht. Und dann muss man sich schon fragen, warum sich irgendwer auf irgendeinen Deal mit dem unstabilen Trump Regime einlassen solte.

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hugahuga 07.11.2017, 17:59
5.

Ich wünschte mir, dass unsere Medien mehr darauf eingehen, was Südkorea will. Hier geht es nämlich um Süd- und Nordkorea - und beide wollen keinen Bruderkrieg. Der einzige Störenfried, der aus Eigeninteresse handelt und dem es um seine Militärstützpunkte geht - sind die USA. Mit Trump und seinem Gepolter hat das wenig zu tun. Der Umgang mit den abhängigen Satelliten-Staaten ist festgeschrieben. Ich denke nicht, dass Nordkorea sich auf einen "deal" mit dem US Regime einlässt. Was der Wert ist - zeigt überdeutlich das Verhalten der USA in Sachen Iran und Atomabkommen. Die IAEA bestätigt, dass sich Iran peinlich genau daran hält und die USA verstärken die Sanktionen. Der Dicke aus dem Norden ist nicht dumm genug, diese Verhaltensweise nicht auch ins eigene Kalkül einfließen zu lassen. Dem Hegemon ist nicht zu trauen.

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freddygrant 07.11.2017, 18:18
6. Optimal wäre es ...

... für Donald, wenn er mit den Nord-Koreaner
ein Handelsabkommen nacheigenen Vorstellungen
durchbringen würde. Das ware der beste Deal nach
Trumps Vorstellungen von den Interessen der USA.
Wait & See.

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