Forum: Politik
Atommüll-Transport: Castor-Gegner blockieren die letzte Etappe

Nur noch wenige Kilometer muss der*Castor-Transport zurücklegen, dann ist Gorleben erreicht.*Derzeit werden die Atommüll-Behälter von der Schiene auf LKW ungeladen. Hunderte AKW-Gegner*protestieren*auf der Straße zum Zwischenlager: Greenpeace-Aktivisten haben sich im Asphalt verankert.

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Maynemeinung 28.11.2011, 16:04
1. Steuerprivileg abschaffen

Zitat von sysop
(...)Greenpeace-Aktivisten haben sich im Asphalt verankert.
Der Verein Greenpeace ist steuerlich begünstig, weil er angeblich dem Gemeinwohl dient. Wieder einmal wird frech dokumentiert, dass aus den steuerlich geförderten Spendengeldern Straftaten finanziert werden. Höchste Zeit also, das Steuerprivileg zu kippen.

Warum ist die Justiz auf diesem Auge blind?

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tutzt 28.11.2011, 16:14
2. ...

Bezahlt Greenpeace eigentlich auch ganz solidarisch die Erneuerung der Straße oder dürfen das andere für die supi-sozialen Protestler machen?

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Steppenwoolf 28.11.2011, 16:18
3. Also

Zitat von sysop
Nur noch wenige Kilometer muss der*Castor-Transport zurücklegen, dann ist Gorleben erreicht.*Derzeit werden die Atommüll-Behälter von der Schiene auf LKW ungeladen. Hunderte AKW-Gegner*protestieren*auf der Straße zum Zwischenlager: Greenpeace-Aktivisten haben sich im Asphalt verankert.
Ich kann einfach nicht anders, als diese "Protest"-Maßnahmen als Kinderkram einzustufen. Mehr oder weniger erwachsene Menschen betonieren sich ein und freuen sich daran, dass andere Menschen sie wieder vorsichtig "ausgraben".
Aber wahrscheinlich brauchen sie solche Erlebnisse, um später am Lagerfeuer gemeinsam über die herrliche Zeit damals zu schwadronieren.
Meine Güte nochmal ...

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AxelSchudak 28.11.2011, 16:25
4. Die Demonstranten haben gewonnen...

die Polizei zieht ab, die Castor-Behälter bleiben auf offener Strecke stehen.

Und damit ist allen geholfen.

Oder nicht?
Ich bin sicher, die Polizei wäre FÜR diese Lösung. Die darf aber nicht...

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Robert Rostock 28.11.2011, 16:28
5. Ja.

Zitat von Steppenwoolf
Ich kann einfach nicht anders, als diese "Protest"-Maßnahmen als Kinderkram einzustufen. Mehr oder weniger erwachsene Menschen betonieren sich ein und freuen sich daran, dass andere Menschen sie wieder vorsichtig "ausgraben". Aber wahrscheinlich brauchen sie solche Erlebnisse, um später am Lagerfeuer gemeinsam über die herrliche Zeit damals zu schwadronieren. Meine Güte nochmal ...
Vor allem verstehe ich nicht, warum die Polizei unbedingt diese Blockaden schnell auflösen muss.
Wenn die Blockierer meinen, dass die Castoren im Umladebahnhof besser aufgehoben sind...
Sitzen lassen, und abwarten. Ich schätze, so in 2-3 Wochen werden die Bewohner der umliegenden Dörfer vorsichtig nachfragen, wann sie denn die Straße wieder nutzen können, und auch die Anwohner des Verladebahnhofes werden sich nicht ewig über die blockierten Castoren freuen.

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Xipotec 28.11.2011, 16:29
6. Kostenverteilung

Ich finde man sollte die ganzen Demonstranten festnehmen, Personalien feststellen und dann an den Kosten für Polizei, Straßenschäden, Kosten durch die Verzögerung teilhaben lassen... 50% der Staat, 50% auf die Demonstranten verteilen ... das wär doch mal ne soziale Lösung oder? :D

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abominog 28.11.2011, 16:30
7. Mein Kompliment an Greenpeace!

und selbstverständlich auch an alle Aktivisten: Respekt und vielen lieben Dank für euer Engagement und unermüdlichen Einsatz!

Bleibt bitte fair, bleibt friedlich und bleibt hartnäckig, denn nur so kann man Unfairness, brutale Gewalt und staatliche Willkür wirkungsvoll und effektiv bekämpfen.
PS: Der friedliche Greenpeace-Protest wiegt unendlich schwerer als der Ärger, den ein paar radikale Krawallmacher veranstalten.

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mistermoe 28.11.2011, 16:31
8. Mir stellt sich da immer wieder die Frage...

was genau soll mit den Protesten erreicht werden?
Sollen die Castoren, da ja die Weiterfahrt behindert wird, einfach an Ort und Stelle stehen gelassen werden und Greenpeace kümmert sich dann darum?
Wenn jetzt auf einmal die Polizisten beschliessen würden, das sie keinen Bock mehr haben sich bewerfen und beschimpfen zu lassen, bleiben die Castoren dann einfach auf den Wagons irgendwo stehen und gammeln vor sich hin?
Wer genau meldet sich zum Aufräumen wenn so ein Ding wegen "schotterns" entgleist und dann im Feld liegt?
Oder will man mit den Protesten erreichen, das deutscher Atommüll in Frankreich bleibt? Und was sagt Greenpeace Frankreich zu der Lösung unseren Müll dort zu lassen?
Oder wird nur protestiert um des Protestieren willens?

Wo sind die Lösungen und Alternativen? Wo sind die Vorschläge von Greenpeace und den anderen Atomkraftgegnern in Bezug auf die Zwischen oder- Endlagerung bereits entstandenen Atommülls? Das neuer Müll um jeden Preis vermieden werden muss kann ich verstehen und unterstützen, aber was passiert mit dem Zeug was schon da ist?

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fool_on_the_hill 28.11.2011, 16:35
9. und bezahlt fair die Schäden die ihr anrichtet

Zitat von abominog
und selbstverständlich auch an alle Aktivisten: Respekt und vielen lieben Dank für euer Engagement und unermüdlichen Einsatz! Bleibt bitte fair, .....
und bezahlt fair die Schäden die ihr anrichtet.

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