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Atomtest: USA drohen Nordkorea mit "massiver militärischer Antwort"
REUTERS

US-Verteidigungsminister Mattis hat eine militärische Reaktion der USA auf den jüngsten Atomtest Nordkoreas ins Gespräch gebracht. Dennoch wolle man nicht die "totale Vernichtung" des Landes.

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hugahuga 04.09.2017, 00:22
30.

Zitat von Berghuette_57
"Wir haben nicht vor, Nordkorea komplett zu zerstören" sagt Mattis. Die USA hat also nicht vor, bis zu 26 Millionen Menschen umzubringen. Das ist schon mal was. Aber angesichts des Vernichtungspotenzials von beiden Seiten mit Millionen von Toten, auch womöglich auf beiden Seiten, gibt es nur eine Lösung: Kim und Trump, setzt Euch an den Tisch. Lernt Euch kenne. Und überlegt, welches Leid ihr über Millionen Menschen und die ganze Menschheit bringen könnt. Eure Völker, die ihr führen wollt, wollen das nicht. Die wollen zum größten Teil nur in Ruhe leben.
Und auch die neue Regierung von Südkorea unter Moon Jae-in will die Verständigung mit Nordkorea. Allein die US Administration trachtet dieses zu verhindern. Sie müssten sonst nämlich ihre Sachen packen.

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bis denne svenne 04.09.2017, 00:26
31. Endlich verstehe ich die komplexen Zusammenhänge ...

Schnell noch ein bisschen Herbstgebäck (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/weihnachtsgebaeck-in-supermaerkten-die-lebkuchen-saison-startet-a-1165903.html) einwerfen, bevor der
Winter kommt ...

Kaufe gleich morgen Früh eine Batterie Domino-Steine für den
Bau meines privaten Atom-Bunkers!

... und aus der Ferne hört man noch: Kim und Trump leben hoch!

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dunnhaupt 04.09.2017, 00:30
32. Sie bluffen natürlich alle

Kim droht zwar damit, Südkorea zu vernichten, falls Nordkorea angegriffen werde. Doch das wird China nie zulassen, denn Südkorea ist sein wichtigster Lieferant (Hyundai, Samsung).

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Beagle-Fan 04.09.2017, 00:31
33. Warum mischt sich Merkel ein?

Merkel will mit den USA, Russland, Japan, China, Nordkorea, Südkorea reden? Wer ist Merkel? In der Weltpolitik ist Merkel ein kleines Lichtlein, das nicht gehört und gesehen wird. Grausames Großko*** Deutschland! Die Königin des Orbits. He, Merkel, etwas Demut, bitte!

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quark2@mailinator.com 04.09.2017, 00:53
34.

Die sollen mal bitte sehr die Füße stillhalten. Es gibt nur ein Land auf der Erde, das die Dinger wirklich abgeworfen hat und zwar auf die Zivilbevölkerung, nicht auf die Armee. Und man rüstet weltweit die Kernwaffen eben nicht ab. Anders gesagt, wenn 2 sich streiten, hat aus meiner Sicht jeder das Recht auf die gleichen Waffen, wie der potentielle Opponent. Und dann gibt es da noch ein Land, welches eigentlich gar keine Kernwaffen haben dürfte, diese aber dennoch hat. Da habe ich noch nie groß Wellen gesehen. Niemand hat ernsthaft gefordert, daß man etwa Sanktionen verhängt, damit die Dinger verschwinden. Im Gegenteil haben wir sogar U-Boote mit besonders grßen Torpedorohren geliefert, damit man die auch von See aus verschicken kann. Dabei zeigt jenes Land seit Jahrzehnten seltsame Tendenzen, wenn es um die Menschenrechte seiner eigenen Einwohner geht. Also wie scheinheilig kann man sein ? Fangt mir hier ja keinen Krieg an.

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fred-vom-saturn 04.09.2017, 01:01
35. @Fernspäher

Natürlich können die USA Nordkorea militärisch angreifen. Denn noch haben es die Militärs nicht geschafft den Sprengkörper so klein zu bekommen das er auf die Rakete passt. Man muss Kim seine nukleare Angriffsfähigkeit nehmen. Mit einem massiven und präzisen Schlag ist das möglich. Wer will die USA daran hindern. China. Russland. Das ist lachhaft. Das US Millitär ist die absolute Super Power. Nichts und niemand hat dem etwas entgegenzusetzen. Kim hat sich übelst verschätzt und wird in absehbarer Zeit vor dem Den Haager Kriegsverbrecher Tribunal sich zu verantworten haben.

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eronx 04.09.2017, 01:50
36. Wenn nicht jetzt, dann nie...

Wenn die USA verhindern möchten, dass N.Korea zu einer ernsthaften Gefahr wird, müssen sie jetzt zuschlagen und das Regime entgültig beseitigen. Ja, sie haben eine Wasserstoffbombe unterirdisch getestet. Diese von heute auf morgen auf eine Rakete zu packen, wird sicher nicht so einfach. Und fraglich ist auch, ob sie mehr als nur eine besaßen. Aber sicher ist, dass sie eine in naher Zukunft haben werden.
Ich könnte nicht ruhig in LA schlafen, wenn ich wüßte, dass Kim eine solche Bombe mit solcher Reichweite besitzt.
Jeder der eine diplomatische Lösung anstrebt, sollte sich bewusst sein, dass damit das Problem lediglich auf die nächste Generation übertragen wird. Denn heute nutzt er diese Bombe als Lebensversicherung und morgen als Erpressungsmittel.

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changeface 04.09.2017, 01:54
37. Eskalation

Diese sinnlose Eskalation ist erschreckend und man kann nur alle Seiten zur Mäßigung mahnen. Nichts rechtfertigt einen atomaren Konflikt. Dieses Tabu darf nicht gebrochen werden!

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JDR 04.09.2017, 02:42
38.

Moskau und Peking haben es noch immer nicht begriffen. Um, wie die Administrationen vor ihm, diplomatisch zu versagen, braucht Präsident Trump sie nicht. Ihre halbherzigen Bemühungen, eine unmittelbare Eskalation zu verhindern, haben diese Situation erst so weit herankochen lassen.

Wenn sie eine friedliche Lösung wollen, sollten sie sich schnellstens daran machen, den Kim zurück in seine Box zu packen.

Und dafür reichen halbherzige Ideen nicht mehr aus.

Wenn Peking die Initiative nicht den "madmen" überlassen will, sollte es die Grenzen zu Nordkorea schließen und erklären, dass diese erst wieder geöffnet würden, wenn die nukleare Abrüstung beginnt.

Und ganz nebenbei ist man dann auch auf "Situationen" vorbereitet, wenn es "knallt."

Und Vladimir Vladimirovich hat ja Trump gewollt. Jetzt sollte er sich schnellstens überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, diesem einfach einen Blankoscheck für Nordkorea auszustellen. Das könnte "Missverständnisse" vermeiden, wenn die Lage sich "entwickelt".

Niemand sagt, dass Präsident Trump morgen zuschlägt. Aber wer seinen Satz gehört, wer gesehen hat, wie er dabei nickte, wer analysiert, wie er sich verhält, dem sollte klar sein: Die Optionen liegen nicht mehr rein verbal auf dem Tisch. Präsident Trump wiegt sie längst ganz real in seinen Händen.

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JDR 04.09.2017, 03:17
39.

Zitat von Fernspäher
Die USA können jetzt nicht mehr militärisch agieren, ohne ihre Verbündeten Südkorea, Japan und Guam einer extrem großen Gefahr auszusetzen. Und wenn sich die Schraube der Gewalt weiter dreht, dann setzen sich die USA auch selber einer extrem großen Gefahr aus, denn Russland und China werden sicherlich nicht die Vernichtung von Nordkorea einfach hinnehmen.
Noch läge die Gefahr vornehmlich bei den Verbündeten - und die sind Präsident Trump nur insofern wichtig, als sich ihre Interessen mit seinen decken. Die Gefahr, von welcher Sie reden sieht er bereits als akut an. Und jeden Tag, den er wartet, wächst die Bedrohung für die Menschen, welche zu beschützen er geschworen hat - nämlich im amerikansichen Kernland.

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben genug Feuerkraft vor der Küste Nordkoreas liegen, um dessen Oberfläche in eine Szene aus Game of Thrones zu verwandeln. Die Frage, welche erörtert wird, ist nicht, ob es möglich ist, Nordkoreas Bedrohungspotenzial zu vernichten, sondern wie man es am Besten macht.

Die Abwägung, wie sehr man einen Militärschlag begrenzen kann, hängt stark davon ab, ob man das Kim Regime für rational genug hält, abgesehen von lauter Propaganda, still zu halten, wenn man sein Nuklearpotenzial ausschaltet.

Und die Antwort darauf ist, dass Nordkorea selbst ohne Provokation militärische Erstschläge durchführt.

Wer wissen will, was in Präsident Trumps Kopf vorgeht, der muss ernst nehmen, was er gesagt hat. Andere Politiker sagen, was sie für politisch klug halten. Präsident Trump sagt, was er denkt. Ein Grund dafür, dass er ein pathologischer Lügner ist, ist der, dass er Realitäten, die ihm nicht passen, schlicht nicht als real akzeptiert.

In seiner Ratio steht nicht als erste Frage: Was kann schiefgehen?

Präsident Trump hat geschworen, Amerika vor Kim zu beschützen. Kim war so bescheuert, sich selbst zu einer direkten und unmittelbaren Bedrohung Amerikas zu erklären.

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