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Attacke auf GroKo: FDP zu "jedem Zeitpunkt" bereit, über neue Kanzlerin zu verhandeln
DPA

In der Großen Koalition gärt es - und FDP-Chef Lindner spricht offen über einen Regierungswechsel: Seine Partei könnte Annegret Kramp-Karrenbauer ins Kanzleramt wählen.

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Das Pferd 17.03.2019, 14:26
100.

Zitat von s.l.bln
...Ihnen ist schon klar, daß die FDP Garant für neoliberalen Blödsinn ist?
nein, das ist Ihre Projektion.

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schorri 17.03.2019, 14:42
101. Unsichere Kantonisten

Mit den unsicheren Kantonisten von der Besserverdener-Partei FDP kannst du keinen Staat machen.
Und auch keine Regierung.
Die demonstrierte Verantwortungsverweigerung nach der Bundestagswahl 2017 dürfte wohl noch in unguter Erinnerung sein.
Und die handelnden Personen in der sog. FDP sind noch dieselben.
Kann ja sein, dass sie Frau K-K auf ihrem geplanten politischen Weg als Steigbügelhalter gelegen kommen.
Für das Land wäre es ein Desaster.

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bpc 17.03.2019, 14:51
102.

Da geht einem der Hintern auf Grundeis... denn im Moment wäre eine schwarz-/gelbe Regierung bei einer Neuwahl eher unwahrscheinlich und wenn man an den Futtertrögen heran will, dann muss man schon koffen, dass die GrKo scheiten möge und das möglichst ohne Neuwahlen...

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liberaleroekonom 17.03.2019, 14:52
103. Vergessen Sie das mit einer Minderheitsregierung

Zitat von Das Pferd
wieso? Eine Minderheitsregierung wäre denkbar. Und, da ein Jahr Hängepartie unpopulär sind, wird sich eine Duldung schon orgnisieren lassen. Es wäre jedenfalls zeit für ein geschärftes bürgerliches (und auch linkes) Lager. Wenn das Land in dieser Agonie in die Wahl taumelt, graut mir vor dem Ergebnis.
Theoretisch haben Sie ja mit einer Minderheitsregierung recht. Praktisch wüsste ich aber nicht, wie das bewerkstelligt werden soll.
Wie bereits in Beitrag Nr. 98 erläutert, würde der Bundespräsident bei einer Kanzlerin mit relativer Mehrheit den Bundestag höchstwahrscheinlich dennoch auflösen.
Und die GroKo durch die SPD einfach so zu verlassen und Frau Merkel zu bitten jetzt einfach ohne SPD bis zum Ende der Legislaturperiode weiterzumachen ist auch nicht realisierbar.
Es käme dann sehr schnell zu einem konstruktiven Misstrauensvotum bei der dann jedesmals die Kanzlerin mit den Stimmen der SPD gewählt werden müsste. Sollte es soweit kommen, würde Frau Merkel von sich aus zurücktreten um Neuwahlen anzustreben. Die SPD kann eine Minderheitsregierung jetzt nicht herbeiführen und die CDU strebt dies auch keineswegs an.

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kizfonis 17.03.2019, 14:53
104.

Lieber weiter von der GroKo "rewurstelt" als von einem Kabinett unter Beteiligung der Wirtschaftsdevoten schlecht regiert.
Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

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liberaleroekonom 17.03.2019, 15:17
105. Unsicherer Kantonist ist nur die SPD, die nicht weiß was sie will

Zitat von schorri
Mit den unsicheren Kantonisten von der Besserverdener-Partei FDP kannst du keinen Staat machen. Und auch keine Regierung. Die demonstrierte Verantwortungsverweigerung nach der Bundestagswahl 2017 dürfte wohl noch in unguter Erinnerung sein. Und die handelnden Personen in der sog. FDP sind noch dieselben. Kann ja sein, dass sie Frau K-K auf ihrem geplanten politischen Weg als Steigbügelhalter gelegen kommen. Für das Land wäre es ein Desaster.
Ich teile Ihre Sichtweise absolut nicht und finde es absurd der FDP die Schuld dafür zu gegen, dass die SPD in Regierungsverantwortung gezwungen wurde. Herr Schulz hätte damals genauso Rückgrat zeigen können und es Herrn Lindner nachmachen. Dann hätte Frau Merkel mit einer Minderheitsregierung zeigen können, was sie wirklich drauf hat.
Wenn jemand Prinzipien hat, ist er für mich noch lange kein unsicherer Kantonist; ganz im Gegenteil.
Die angebliche Verantwortungsverweigerung ist doch lediglich die Ursache dafür gewesen, dass Frau Merkel mit den Grünen der FDP nicht einmal den kleinsten Erfolg, Krümel am Regierungskuchen, gegönnt haben. Oder kennen Sie irgendwelche Sachargumente (Themen) warum die FDP die Jamaika-Papiere hätte unterschreiben sollen.

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NightToOblivion 17.03.2019, 15:19
106. Mathe ist nicht ihre Stärke

Also wir können gerne nochmal nachzählen. Aber die "Profis" um Herrn Lindner sind wohl eher nicht in der Lage die SPD zu ersetzen.
Nichtmal bei Neuwahlen.

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go-west 17.03.2019, 15:30
107. Wenn die FDP

auf AKK setzt, macht sie sich unglaubwürdig. Die Frau steht für eine Fortsetzung der hemdsärmeligen Hausfrauenpolitik Merkels, ein profilloses, auf persönlichen Machterhalt ausgerichtetes Aussitzen und Lavieren ohne Visionen und politische Ambitionen. Gerade auf internationalem Parkett wäre sie eine peinliche Fehlbesetzung. So wie sie Macron hat auflaufen lassen, no way. Sie hat mit ihrer provinziellen Denkweise kein Gespür für die sich aufdrängenden Entscheidungen um Deutschlands und Europas Zukunftsfähigkeit zu sichern. Wenn die FDP (die sich leider derzeit auch nicht als Vorkämpferin in Sachen Europa hervortut) nun auf AKK setzt, ist sie für mich nicht mehr wählbar. Wobei mir dann wohl endgültig die letzte Wahloption abhanden kommt....

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liberaleroekonom 17.03.2019, 15:33
108. Wer hat denn behauptet die SPD unbedingt ersetzen zu wollen?

Zitat von NightToOblivion
Also wir können gerne nochmal nachzählen. Aber die "Profis" um Herrn Lindner sind wohl eher nicht in der Lage die SPD zu ersetzen. Nichtmal bei Neuwahlen.
Hat das irgendjemand irgendwo behauptet? Es geht darum, dass die GroKo jederzeit auseinanderbrechen und Frau AKK dann zur Wahl als Kanzlerin anstehen könnte.
Und was ist daran jetzt so spektakulär wenn Herr Lindner sagt er ist auf alles vorbereitet (Rücktritt Merkel, Neuwahlen etc.) und könnte sich auch vorstellen Frau AKK als Kanzlerin zu wählen?
Es soll auch SPDler geben, die sich vorstellen könnten Frau AKK ins Kanzleramt zu verhelfen, nur um nicht vom Futtertrog vertrieben zu werden.

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g.raymond 17.03.2019, 15:41
109. Konfuses Wunschdenken

Zitat von 0Kugelfang0
Eine Regierung, die nicht regiert, ist keine Regierung! Wenn dann die Union wieder konservative Politik mit der FDP zusammen macht, kann es nur besser werden! Dieser Neoliberalen Blödsinn, welchen wir über Jahrzehnte ertragen mussten, muss endlich ein ENDE haben!
Dieser Kommentar ist ein schönes Beispiel für autoritäres Wunschdenken. Anstatt sich mit dem mühsamen Geschäft der tatsächlichen Politik auseinanderzusetzen, träumt man vom konservativen Heilsbringer. Witzig dabei auch die Konfusion: mit der FDP soll wieder konservative Politik gemacht werden, gleichzeitig schimpft der Autor über den neoliberalen Blödsinn.

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