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Attacken, Affronts, Drohungen: Trump eskaliert seinen Krieg gegen die Medien
REUTERS

Mit kritischen Journalisten konnte US-Präsident Donald Trump nie umgehen. Jetzt hat er seine Kampagne drastisch verschärft - samt vulgären Ausfällen.

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sven17 30.06.2017, 07:56
1.

Kann ihnen in fast allem zustimmen, nur der Vergleich mit Gawker ist unglücklich. Denn Gawker mag vieles gewesen sein, ein gutes Beispiel für die Presse war es nie. Und nur mal als Anstoß: Würden sie sich auch so über den Fall äußern, wenn es z.B. um Jennifer Lawrence gegangen wäre?

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grandpalais 30.06.2017, 08:09
2. Guter Artikel!

Aber die Bedrohung der US-Pressefreiheit in einem Atemzug mit dem Gawker-Fall zu nennen, geht am Ziel vorbei. Gawker veröffentlichte ein privates Sexvideo von Hulk Hogan, der finanziell von Thiel unterstützt wurde, sich gegen diesen Rufmord zur Wehr zu setzen. Was auch immer die Beweggründe von Thiel waren - das sind ganz unterschiedliche Dinge!

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götzvonberlichingen_2 30.06.2017, 08:12
3. Naja

Ausgerechnet Gawker als Beispiel für zerstörte Presse zu nehmen, naja. Das Blatt hat private Sexvideos von Hulk Hogan veröffentlicht. Das hat erstens nicht viel mit Journalismus zu tun, höchstens mit Clickbaiting, zweitens kann man sich denken, dass so etwas in den USA abstruse Schadensersatzklagen zur Folge hat.
Es gibt sicherlich andere gute Beispiele um zu zeigen wie die Trump Administration die Pressefreiheit bedroht. Die Webseite musste zudem bereits vor Trumps Amtsantritt schließen.

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cipo 30.06.2017, 08:13
4.

Der Typ gehört in die Klapse und nicht ins Weiße Haus. Wann holen sie ihn dort endlich in einer Zwangsjacke heraus?

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hefe21 30.06.2017, 08:13
5. The Trumpman-Show

Simple Frage, WARUM dreht der Geheimdienst, oder wer auch immer für die Sicherheit und das Ansehen von USAnien zuständig ist, nicht einfach den lächerlichen Z(t)wisteraccount des derangierten Häuptlings ab?
Oder ist es so, dass dutzende verschiedene, letztlich ohnehin sündteuer unbezahlbare Behörden, Geheimdienste, Militärs, etc. dort durch gegenseitige Blockaden und Eifersüchteleien den Punkt ihrer Unfähigkeit erreicht und schon überschritten haben.
Die schiere Existenz des Realitynarren aus dem US-Fernsehparalleluniversum als Potus lässt aber ohnehin keinen Platz für Zweifel mehr.

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fd2fd 30.06.2017, 08:14
6. Was hilft?

Journalisten sollten den Pressekonferenzen fernbleiben und sich auf die schriftlichen Aussagen beistehen. Und über die Toraden von Trump sollte auch kein Wort fallen, v.a. wenn er sie über sein privates(!) Twitterkonto verbreitet. Die verfasst er vermutlich nicht selbst, sondern die PR-Agentur seines Schwiegersohnes. Über das offizielle Konto (Potus) verbreitet er kaum etwas, denn diese Aussagen sind angreifbar.
Die größte Strafe für ihn ist es ignoriert zu werden. Und wenn er sich darüber aufrecht, sollte man auch darüber nicht berichten!

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Max Super-Powers 30.06.2017, 08:22
7.

Auch wenn "die Presse" es nicht gerne hören mag, aber so wie ich es sehe, haben Journalisten in diesem Fall den ersten Stein geworfen, schon als Trump noch nicht mal offiziell Kandidat für die Vorwahlen war. Lässt sich auch hier bei SPON gut zurückverfolgen - die absolute Majorität an Artikeln über ihn war extrem negativ.

Natürlich ist es nun leicht, den getroffenen Hund zu geben und über Trump aufzuschreien. Fakt ist jedoch: Hätte die Presse ihn mal etwas neutraler angepackt (und ich spreche explizit nicht von Hofberichterstattung) dann wäre das heutige Verhältnis nicht so vergiftet. Trump reagiert in diesem Fall, wie er es immer getan hat: Jemand will ihm was und dagegen kämpft er.

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Max Super-Powers 30.06.2017, 08:24
8.

Zitat von cipo
Der Typ gehört in die Klapse und nicht ins Weiße Haus. Wann holen sie ihn dort endlich in einer Zwangsjacke heraus?
Und ich bin sicher, Sie fragen sich, warum Trump so harsch zu seinen Gegnern ist, nicht wahr?

Tipp: Der Mann ist gewählter US-Präsident. Das mag für Sie nichts bedeuten, aber Ihre laienhaften Ferndiagnosen zeigen nur, dass Sie kein Reflexionsvermögen besitzen - und m.M.n. auch nicht über Diskussionskultur.

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disklord 30.06.2017, 08:29
9. Gawker

Das besondere am Fall Gawker ist, daß es in den USA einen Thiel brauchte, um überhaupt eine Chance zu haben gegen die Verletzung seiner Privatsphäre vorzugehen. Mit Presse hatte die Seite, die sich am Besten mit Gaffer oder Spanner übersetzen läßt, nichts zu tun. Ihrem Namen hat sie allerdings alle Ehre gemacht.

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