Forum: Politik
Attacken auf Demokratinnen: Siemens-Chef bezeichnet Trump als Rassisten
REUTERS

Die Zahl prominenter Kritiker, die die hetzerischen Tiraden von US-Präsident Donald Trump öffentlich missbilligen, ist erschreckend klein. Immerhin einige meldeten sich zu Wort - jetzt auch Siemens-Chef Joe Kaeser.

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großwolke 20.07.2019, 17:43
20. Und er liegt falsch

Ich habe das bei seiner letzten Kampagne schon gesagt, ich sage es hier wieder: was Trump da veranstaltet, sieht vielleicht aus wie Rassismus, es ist aber keiner. Es ist gedankenlose, ins Absurde aufgeblasene Egomanie. Rassisten empfinden Abscheu und Ekel vor dem, was sie als fremd und minderwertig betrachten. Trump setzt hingegen gezielte Attacken gegen politische Gegner, ohne Rücksicht auf Konsequenzen oder Anstand. Das ist im Grunde schlimmer als Rassismus.

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mimas101 20.07.2019, 17:44
21. Hmm Tja

Siemens ist ja auch ein Weltkonzern der auch in den USA gut vertreten ist und das liefert was die US-Industrie weder kann noch konnte.
Also kann sich der Siemensboß eine deutlich Kritik auch sehr wohl erlauben.

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Barfüsser 20.07.2019, 17:49
22. So ähnlichh

Zitat von gruffelo
Herr Kaeser sollte sich nicht in die Politik einmischen. Er hat die Verantwortung für eine von Deutschlands grössten Firmen und hunderttausende Mitarbeiter.
dachten viele Unternehmer auch einmal 1933 und haben lieber Kanonen gegossen, statt Kritik zu üben.
Der Ausgang ist bekannt.

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s.rochner 20.07.2019, 17:53
23. richtig

der Kommentar ist richtig, aber wieviel Prozent in den USA sind keine Einwanderer, wenn jetzt schon in den Staaten Geborene in ihr "Heimatland" zurück geschickt werden sollen???

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heissSPOrN 20.07.2019, 17:56
24. Klartext jetzt schon eine SPON-Meldung!

Eigentlich traurig, dass es eine Meldung wert ist, wenn ein Manager mal die Cojones hat, einen hochrangigen Rassisten als das zu bezeichnen, was er tatsächlich ist: Ein Rassist! Trotzdem richtig, dass es passiert.

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tinosaurus 20.07.2019, 17:57
25. Traurig

Zitat von steinbock8
Ist nur so stark wie sein Umfeld es zulässt. Er spricht aus was viele Amerikaner denken. Leider. Rassismus ist in der amerikanischen Gesellschaft sehr weit verbreitet. Solange die republikanische Partei zu ihm hält hat er nichts zu befürchten. Das sich ein deutscher Wirtschaftsboss so offen zu diesem Thema aeussert ist schon sehr ungewöhnlich. Was ist mit den Wirtschaftsbossen in Amerika. Die haben Angst um ihre Umsätze.
aber wahr. Verstörend und besorgniserregend ist auch die Dummheit der Anhänger von Trump und die Hilflosigkeit der Opposition. So kann dieser Trottel täglich weiter lügen und sein widerliches Spiel treiben. So habe ich Amerika bislang nicht wahrgenommen. Es ist wirklich tief gesunken.

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From7000islands 20.07.2019, 17:59
26. sieht mutig aus..

...ist aber keineswegs eine Heldentat einen Präsidenten zu kritisieren, der von der gesamten Bundesregierung und Teilen der EU kritisiert wird. Warum macht Herr Käser das ? Eine kostengünstige Art nicht in Vergessenheit zu geraten bei der bevorstehenden Rezession ?

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canario2018 20.07.2019, 18:01
27. Blamabel

Zitat von gruffelo
Herr Kaeser sollte sich nicht in die Politik einmischen. Er hat die Verantwortung für eine von Deutschlands grössten Firmen und hunderttausende Mitarbeiter. Diese Verantwortung scheint ihm zu Kopf gestiegen zu sein. Er sollte sich lieber darauf konzentrieren, seinen Laden in Schuss zu halten, als sich mit den demokratisch gewählten Regierungen anderer Länder anzulegen. Das ist nicht nur anmassend sondern geht auch im Zweifel zu Lasten von Siemens.
Doch! Sollte er..sich in die Politik einmischen. Ich hätte es Siemens absolut nicht übelgenommen, sämtliche Werke in den AfD-Hochburgen in Sachsen zuschließen. Eine Schande, daß diese dort hergestellten Produkte das Label "Made in Germany" tragen.

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jf24 20.07.2019, 18:03
28. Als Siemens-Aktionär....

... würde ich Herrn Kaeser einfach nur mitteilen, dass er bitte doch einfach mal besser die Klappe hält. Im Namen aller Siemens-Arbeitnehmer und Aktionäre. Danke

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tobih 20.07.2019, 18:04
29. Kaeser...

... Sollte sich um seinen Laden kümmern (da gibt's genug zu tun) und sich aus der Politik raus halten. Spielt sich jetzt als Moralist auf und hat selbst Dreck am stecken, überhaupt: solche Äußerungen sind (ob richtig oder falsch sei dahin gestellt) polemisch und könnten potentielle Geschäftspartner in den USA verprellen, was wiederum seinem Konzern schaden könnte: ich würde mich bedanken, wenn ich meinen Arbeitsplatz indirekt durch die politischen Einlassungen des big boss verlieren würde... Unprofessioneller geht's nicht

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