Forum: Politik
Attacken auf Tanker im Golf von Oman: Angriff bei voller Fahrt
STRINGER/EPA-EFE/REX

Binnen weniger Wochen sind zum zweiten Mal Tanker vor der iranischen Küste attackiert worden. Was ist bisher über die Angriffe im Golf von Oman bekannt? Der Überblick.

Seite 4 von 12
heiko1977 13.06.2019, 19:10
30.

Zitat von taglöhner
1. Haftladung geht auch über der Wasserlinie. 2. Jeder hätte von beiden Seiten feuern können.
Zu ihrem Punkt zwei "Jeder hätte von beiden Seiten feuern können". Der Schaden erfolgte während der Fahrt in Richtung offenes Meer also befand sich die Küste Omans auf der Steuerbord und die Küste Irans auf der Backbordseite. der Schaden befand sich, wie Artikel steht, auf der Steuerbordseite (von der iranischen Küste abgewendeten Seite). Wie stellen Sie sich also ein Angriff von Steuerbord vor um auf der Backbordseite einen Schaden zu erzielen?

Beitrag melden
viceman 13.06.2019, 19:11
31. wer will einen Angriff

auf den Iran? Wer würde dabei profitieren? u.d die Mittel/Möglichkeiten haben einige.saudis, Iran, Israel.usa. falsche Flagge Aktion? trau ich denen allen zu. aber herr sydow wird evtl eine russische Spur finden?;-)

Beitrag melden
romail102 13.06.2019, 19:11
32. Na klar

Die Amerikaner sind ihrer "Politik" sehr erfinderisch...

Beitrag melden
mbockstette 13.06.2019, 19:12
33. ins gleiche Horn geblasen

Zitat von PeaceNow
Sie bezeichnen den Iran als Regime? Warum aber keines der anderen Länder am Golf, vorneweg Saudiarabien, das mehr als alle anderen ein Regime ist? Dagegen gibt es im Iran Ansätze von Demokratie und Wahlen, sowie weitgehenden Frauenrechte. Zum Artikel. Diese Aussage im Artikel ist hoch brisant: "Die Detonation ereignete sich auf der Steuerbordseite. Sie zeigte zu dem Zeitpunkt nicht zur iranischen Küste, sondern in Richtung der internationalen Gewässer."
Was soll daran hoch interessant sein? Hoch interessant ist alleine Ihre einschlägige Deutung des Geschehens. War beim Fall Skripal nicht anders und auch im Fall des Abschuss des Flugs MH17. habenj Sie ins gleiche Horn geblasen, allerdings haben die Tatsachen Ihre Versionen Lügen gestraft.

Beitrag melden
Navygo 13.06.2019, 19:13
34.

Zitat von PeaceNow
Sie bezeichnen den Iran als Regime? Warum aber keines der anderen Länder am Golf, vorneweg Saudiarabien, das mehr als alle anderen ein Regime ist? Dagegen gibt es im Iran Ansätze von Demokratie und Wahlen, sowie weitgehenden Frauenrechte. Zum Artikel. Diese Aussage im Artikel ist hoch brisant: "Die Detonation ereignete sich auf der Steuerbordseite. Sie zeigte zu dem Zeitpunkt nicht zur iranischen Küste, sondern in Richtung der internationalen Gewässer." Oberhalb der Wasserlinie somit warscheinlich eine Antischiffsrakete, die in der Flugendphase immer nur knapp über dem Wasser fliegt. Laut o.g. Aussage somit vom Süden/Südosten kommend. Und jetzt wirds interresant, der US Flugzeugträgerverband befindet sich nur ca. 25-30Km südlich/südöstlich der beiden Anschlagsorte und eines von dessen Schiffen, vom Süden kommend, war neben einem iranischen Küstenwachschiff, das vom Norden kam, an der Evakuierung der Mannschaften beteiligt. Dies beweisen Positionsdaten der Trägergruppe und die Positionsdaten der Schiffe bei ihren SOS Meldungen. Eins der getroffenen Schiffe soll inzwischen gesunken sein, das zweite brennt derzeit aus. Was sagt die US Regierung nun dazu? Und da die Radarabtastung des US Flugzeugträgers sowie dessen Begleitschiffe hunderte Kilometer weit reicht, müssen sie es auf dem Radar gehabt haben wohe die rakete kommt.
Bereits bei weitgehenden Frauenrechten im Iran musste ich ja lauthals lachen. Danach wurde es aber abenteuerlich ^^
Lassen Sie mich Ihnen als Marineoffizier mit operationellem Hintergrund dazu einiges sagen.
1. Treffer oberhalb der Wasserlinie und daher soll es eine "Rakete" (Sie meinen eigentlich wahrscheinlich eher Flugkörper, aber das machen fast alle Laien falsch, das sei Ihnen also verziehen) gewesen sein?
Ich sehe da eher einen Treffer genau an der Wasserlinie, was durchaus auch auf eine Treibmine schließen ließe. Es könnte aber auch vieles Anderes sein. Auf keinem Fall ist dies so einfach von zu Hause von der Couch zu beurteilen, wie sie es hier uns weismachen wollen.
2. Moderne Flugkörper - wenn wir mal unterstellen wollen, es wäre so einer gewesen - fliegen alles andere als stumpf geradeaus. Von daher kann man mitnichten von der Schadensseite einfach querab eine Linie ziehen und sagen: da kam es her. Genau damit man das eben nicht kann, werden solchen Waffen GPS-Wegpunkte einprogrammiert, damit sie aus einer völlig anderen Richtung anfliegen.
3. Wie Sie halbwegs richtig anmerken fliegen solche Waffen in der Regel ziemlich tief auf ihr Ziel zu - und zwar deswegen, damit sie (zu) spät von einem Radar erfasst werden. Gleichzeitig fabulieren Sie davon, dass amerikanische Verbände dies auf "hunderte Kilometer" auf dem Radar gehabt haben müssten. Das ist mit Verlaub Blödsinn!

Beitrag melden
j.c78. 13.06.2019, 19:15
35. Und los geht's

Verschwörungstheoretiker aller Länder (gerne auch mit russischer IP) vereinigt Euch. Ich habe schon eine Bullshitbingo-Karte vorbereit. Wichtige Begriffe: False Flag, qui bono, CIA, Regime, Trump, Industrie und Fraking-gas.

Beitrag melden
taglöhner 13.06.2019, 19:16
36.

Zitat von PeaceNow
1. Haftladung oberhalb der Wasserlinie theoretisch möglich, dafür benötigt man ein Boot o.ä. und das hätte man gesehen, davon wurde aber nicht berichtet. Und eine Haftladung mit solchen Schäden müsste hunderte Kilo Sprengstoff anbringen. 2. Falsch. Südlich/südöstlich der getroffenen Schiffe befanden sich nachweislich KEINE anderen Militäreinheiten ausser dem US Trägerverband, est recht nicht iranische. Auch völlig logisch, da die den Träger umgebenden Schiffe/U-Boote als Geleitschutz nichts auch nur annähernd nahe an den Trägerverband lassen.
Schon klar. Sind 50 km zu wenig? Wenn die Tanker weit genug weg waren, war es der Angreifer ja auch.
Dass es eine reguläre Militäreinheit war, ist nicht zwingend.
Und es gibt Boote, die sieht man nicht.
Und Missiles, die greifen nicht auf direktem Kurs an.

Beitrag melden
tailspin 13.06.2019, 19:17
37. Cui bono?

Oel ist schlagartig gestiegen nach dem Anschlag. Die Klimafritzen muessten eigentlich jubilieren. Wahrscheinlich sind die verantwortlich. Die haben einen direkten Nutzen davon.

Beitrag melden
wi_hartmann@t-online.de 13.06.2019, 19:20
38. Welche Zufälle

Passgenau wird der Kriegsfraktion um Trump jetzt der "Beweis"
geliefert loszuschlagen.
Natürlich nur aus der Luft und saubere Bomben die nur Militärs
und deren Waffen treffen.
Genau wie vor vielen Jahren in Vietnam.

Beitrag melden
taglöhner 13.06.2019, 19:20
39. Neuester Stand in Petersburg

Zitat von Reinhold Schramm
Ein prompt gelieferter Zwischenfall Ein klassisches Beispiel erbrachte der August 1964. Am 4. August verbreiteten die Nachrichtenagenturen eine Mitteilung der USA-Regierung, wonach „im Golf von Tonking zwei amerikanische Zerstörer erneut von nordvietnamesischen Schnellbooten angegriffen worden sind. Präsident Johnson berief eine Blitzkonferenz in Weiße Haus ein.“ Wenige Stunden später wurden 64 massive Luftangriffe gegen Nordvietnam durchgeführt. 1967 begann das Geheimnis sich zu lüften. Die „New York Times“ vom 21. Dezember 1967 veröffentlichte einen ausführlichen Eigenbericht, wonach „einige Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des Senats, die den Erklärungen der Regierung skeptisch gegenüberstehen, … die Details der Tonking-Golf-Zwischenfälle von 1964 untersuchten ...“ Inzwischen ist erwiesen, dass am 4. August 1964 ein amerikanischer Zerstörer absichtlich auf eine Mission in die nordamerikanischen Gewässer geschickt wurde, um das Alarmsystem Nordvietnams auszukundschaften und zu neutralisieren. Es ist erwiesen, dass Johnson das erste USA-Bombardement Nordvietnams am 4. August 1964, wenige Stunden nach dem sogenannten Zwischenfall befahl, ohne dass er den geringsten Beweis für einen Angriff auf die beiden amerikanischen Zerstörer in der Hand hatte. Später bekundeten beteiligte nordamerikanische Seeoffiziere, dass die nordvietnamesische Darstellung richtig war, und selbst USA-Senatoren machten kein Hehl daraus, von ihrer Regierung angeschwindelt worden zu sein – zu keinem anderen Zweck als der Ausdehnung der USA-Aggression auf Nordvietnam, für die der erfundene Zusammenstoß als Begründung diente.
Die Indianerkriege fehlen noch...

Beitrag melden
Seite 4 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!