Forum: Politik
Attacken in El Paso und Dayton: "Donald Trump trägt die Verantwortung"
AP

Die demokratischen Herausforderer Donald Trumps machen den Präsidenten mitverantwortlich für die Morde von El Paso und Dayton. Die Gewalttaten könnten zu einem Wendepunkt im amerikanischen Wahlkampf werden.

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häuptling83 04.08.2019, 21:02
1. Seufz...

Es wurde schon so oft der Abgesang auf Donald Trump angestimmt, dass ich schon gar nicht mehr mitkomme. Stets war diese Äußerung der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Jene Maßnahme war die eine Aktion, die den Bogen überspannt hat. Und am Ende? Da zerfleischen sich die Demokraten doch lieber selbst, während die Republikaner - zum Teil zähneknirschend und mit der Faust in der Tasche - letztlich doch geschlossen hinter Trump stehen. Ich erinnere an die "blaue Welle" zu den Midterms. War ja wohl eher ein leichtes Schwappen. Die Trump-Gegner werden erst dann wieder anfangen, Blumentöpfe zu gewinnen, wenn sie endlich ihre Köpfe aus ihren Hintern bekommen und beginnen, die Realität zu sehen.

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eunegin 04.08.2019, 21:07
2. Trump? Lacht.

Washington Post. May 9 (WaPo): A roar rose from the crowd of thousands of Trump supporters in Panama City Beach on Wednesday night, as President Trump noted yet again that Border Patrol agents can’t use weapons to deter migrants. “How do you stop these people?” he asked. “Shoot them!” someone yelled from the crowd, according to reporters on the scene and attendees. The audience cheered. Supporters seated behind Trump and clad in white baseball caps bearing the letters “USA” laughed and applauded. “That’s only in the Panhandle you can get away with that statement,” Trump replied, smiling and shaking his head.”

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wolfgang4430 04.08.2019, 21:15
3. Nichts...

wird sich aendern! Es wird fuer ein paar Tage das Thema eins sein und dann zur normalen Tagesordnung zurueck bis zum naechsten mal...

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haralddoster 04.08.2019, 21:16
4. Waffengesetze werden nicht helfen

in einem Land in dem hinter jedem Schrank eine Sturmgewehr steht und neben jedem Kopfkissen eine Pistole liegt.
Man sieht ja bei uns wie einfach es doch immer wieder zu sein scheint illegal an eine Waffe zu kommen.
Helfen könnte nur noch ein Entwaffnen und von neuem mit registrierten Schützen und registrierten Waffen beginnen, weil ja jeder Amerikaner das Recht hat eine Waffe zu tragen.
Man kann immer nur fassungslos die Meldungen verfolgen und sich fragen wie lange die Amerikaner bereit sind im Kugelhagel zu sterben ohne dass die Politik wenigstens den Versuch unternimmt, der Sache Herr zu werden.

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Ökofred 04.08.2019, 21:19
5. 22 Prozent

Nur 22% aller Amerikaner haben überhaupt Waffen, und die Hälfte aller Waffen befinden sich im Besitz von 3% der Bevölkerung.
Ich frage mich warum sich die anderen 78 % das gefallen lassen.

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eckawol 04.08.2019, 21:21
6. Nfa

Freund und Förderer von Trump. Solange diese Sachlage gilt und jedes Individuum sich sehr leicht Waffen in den USA besorgen kann, werden diese schrecklichen Ereignisse stattfinden.

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hugotheKing 04.08.2019, 21:25
7. Ausreden der Waffenlobbyisten

Immer nach solchen Taten heißt es bei den Waffenlobbyisten, dass es nicht die Waffen sind, die Menschen umbringen, sondern die Attentäter. Aber sie wollen nicht sehen, dass es genügend Menschen gibt, die fanatisch genug sind, solche Taten zu begehen, oder ganz normale Menschen manchmal ausrasten und überreagieren.
Werden endlich gegen die lasche Waffengesetze in den USA etwas unternommen, erst wenn bei solchen Taten nahe Verwandte der verantwortlichen Politiker umkommen?

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MisterD 04.08.2019, 21:28
8. Nein...

Trump ist daran nun wirklich nicht schuld. Rassenhass und Amokläufe gab es in den USA schon immer und die lockere Waffenpoltik haben auch Demokraten wie Bill Clinton und selbst der Heiland Obama Christus nicht eingedämmt. Solche Taten sind nicht verwunderlich in einem Land, in dem ich Sturmgewehre im Supermarkt kaufen kann und völlig legal unverschlossen und geladen im Auto transportieren darf. Die USA stehen an der Schwelle zum Bürgerkrieg, da kann Trump in der Tat was dafür. Für die lockere Waffenpolitik trägt er keine besondere Verantwortung...

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weem 04.08.2019, 21:29
9. Allgemeine Gedanken (über den Gruselclown will ich nichts mehr schreiben)

Natürlich wäre es absolut wünschenswert, dass in Amerika die gleichen Gesetze für den Schusswaffengebrauch wie z.B. in Japan gelten. Das hieße unter anderem, schriftliche Prüfung zwecks Eignung abzulegen oder die gesamte verbrauchte Munition beim Kauf von neuer Munition beim Händler vorzulegen. Ein Grund, warum in Japan jährliche Tote durch Schusswaffen durchschnittlich unter 10 Personen liegen. Aber was mir immer durch den Kopf geht..auch wenn die Gesetze in den Staaten extrem verschärft werden, nützt das tatsächlich? Es sind bereits Millionen von Waffen im Umlauf, der Schwarzmarkt würde blühen. Wie kann man diese Flut wirksam und erfolgreich eindämmen? Für mich ist dieses Land, was Waffenbesitz und deren Benutzung (leider einschließlich der daraus entstehenden menschlichen Tragödien) nicht mehr reparabel.

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