Forum: Politik
Attacken in El Paso und Dayton: "Donald Trump trägt die Verantwortung"
AP

Die demokratischen Herausforderer Donald Trumps machen den Präsidenten mitverantwortlich für die Morde von El Paso und Dayton. Die Gewalttaten könnten zu einem Wendepunkt im amerikanischen Wahlkampf werden.

Seite 4 von 15
Grummelchen321 04.08.2019, 22:26
30. Ein Wendepunkt

im Wahlkampf?
Die Waffenlobby wird schon dafür sorgen das Ihr Freund Donald unbeschadet da heraus kommt.Die haben genug Geld um das zu bewerkstelligen.
Wie war das in Parkland?
Was die NRA alles angestellt hat um die Überlebenden zu diskreditieren, sollte mittlerweile allen bekannt sein.

Beitrag melden
lesheinen 04.08.2019, 22:27
31.

In der Sache finde ich die Angriffe auf Trump richtig und gerechtfertigt.
Leider haben sie den touch, für Wahlkampfzwecke missbraucht zu werden. Aber das geht wohl nicht anders.
Die USA unter Trump zeigten wieder mal ihre hässliche Fratze, werden sich aber trotz allem nicht ändern. Dieser 2. Verfassungszusatz - Recht zum Waffentragen und -gebrauch - hat Ewigkeitsanspruch. Und Trump bemüht sich noch nicht einmal, seine bornierte, rassistische und über Leichen gehende Einstellung zu kaschieren.

Beitrag melden
zuckerfuchs 04.08.2019, 22:33
32. selbstverständlich...

... trägt Donald Trump persönlich eine große Verantwortung für die aktuellen Anschläge in den USA. Als jemand, der sich mit den Medien bestens auskennt und weiß, wie er mit Worten manipulieren kann, muß ihm bewußt sein, was er anrichten kann. Stellt er doch seine beinahe astrale Intelligenz bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ins Rampenlicht.
Hier nun hat der Spalte der Nation erreicht, dass der gesäte Hass zu Opfern geführt hat. Sollte sich herausstellen, daß es nicht um den Punkt Rassismus gehen, trägt er ebenfalls eine tiefe Schuld als Schuhablecker der ignoranten und ausschließlich profitorientierten Waffenlobbiisten in den Vereinigten Staaten.
Wann endlich stehen die moralisch, gewissenhaft und menschlich denkenden Republikaner auf, die es hoffentlich noch gibt, und beenden diesen unseeligen Parfourceritt auf der Kanonenkugel und jagen diesen Blender aus Amt und Würden?

Beitrag melden
Actionscript 04.08.2019, 22:34
33. Es sind genau Leute wie sie, die...

Zitat von rosinenzuechterin
Ach herrje. Ein Impeachment zieht sich länger hin als Trump noch im Amt ist, selbst bei seiner Wiederwahl. Das kann man vergessen und bringen wird es auch nix. Wenn es schief geht, trägt es eher noch zur Stärkung Trumps bei. Und selbst wenn Waffengesetze kommen, nützen die wahrscheinlich nicht viel, denn die Waffen sind ja schon da. Sind die alle registriert und für eine Einsammelaktion auflistbar?
... Waffengesetze und Impeachment verhindern.

Beitrag melden
MisterD 04.08.2019, 22:35
34. Auch, wenn Sie das für verkehrt halten...

Zitat von BoMo_UAE
Trump wird nun fordern, alle 1,5 Millionen Walmartmitarbeiter an der Waffe auszubilden und schwer zu bewaffnen, um solchen Angriffen zu entgegnen. Aehnliches hatte er auch fuer Lehrer vorgeschlagen, als Schulen Opfer bewaffneter Ueberfaelle wurden.
in der Tat wäre das die einzige schnell wirkungsvolle Maßnahme, die es gibt. Sie werden den Waffennarren und Extremisten in den USA niemals all ihre Waffen wegnehmen können, dazu sind viel zu viele im Umlauf.
Schnelle Abhilfe schafft in der derzeitigen Situation tatsächlich nur, dass man die Menschen darin ausbildet, wie man sich im Fall der Fälle verhalten muss, um zu überleben...

Beitrag melden
el_pablo_diablo 04.08.2019, 22:40
35.

Wer Texas kennt, weiß: Die Antwort auf dieses Massaker wird 'Waffen für alle' sein.

Beitrag melden
PeterGuckenbiehl 04.08.2019, 22:42
36. Präsident

Ich kann nur eins feststellen: Die US Amerikaner haben sich diesen Präsidenten verdient. Und das Geschrei nach schärferen Waffengesetzen gibt es nach jedem Überfall mit mehreren Toten. Seit Jahrzehnten. Allein, es tut sich nichts.

Beitrag melden
rosinenzuechterin 04.08.2019, 22:43
37.

Zitat von Actionscript
... Waffengesetze und Impeachment verhindern.
Nein, verhindern kann und will ich es nicht. Man sollte nur keine Hoffnungen dareinsetzen.

Beitrag melden
Atheist_Crusader 04.08.2019, 22:45
38.

Zitat von weem
Natürlich wäre es absolut wünschenswert, dass in Amerika die gleichen Gesetze für den Schusswaffengebrauch wie z.B. in Japan gelten. Das hieße unter anderem, schriftliche Prüfung zwecks Eignung abzulegen oder die gesamte verbrauchte Munition beim Kauf von neuer Munition beim Händler vorzulegen. Ein Grund, warum in Japan jährliche Tote durch Schusswaffen durchschnittlich unter 10 Personen liegen. Aber was mir immer durch den Kopf geht..auch wenn die Gesetze in den Staaten extrem verschärft werden, nützt das tatsächlich? Es sind bereits Millionen von Waffen im Umlauf, der Schwarzmarkt würde blühen. Wie kann man diese Flut wirksam und erfolgreich eindämmen? Für mich ist dieses Land, was Waffenbesitz und deren Benutzung (leider einschließlich der daraus entstehenden menschlichen Tragödien) nicht mehr reparabel.
Das ist leider das Problem. Die Waffenfreunde merken an, dass Kriminelle sich immer Waffen beschaffen können (aber wenn sie diese Logik allgemein akzeptieren würde, wozu dann noch Drogen, Prostitution oder Abtreibungen verbieten?). Zum Teil haben sie damit Recht .Aber: je mehr Waffen im Umlauf sind, desto einfacher ist es natürlich auch an welche zu kommen.
Das macht es weniger wahrscheinlich, dass die Polizei potentielle Amokläufer schon beim Prozess der Waffenbeschaffung abfängt.

Aber selbst wenn man morgen landesweit drastische Waffengesetze verabschieden sollte (denn in einzelnen Staaten bringt es wenig, wenn man einfach über die offene Grenze in den Nachbarstaat fahren und dort Waffen kaufen kann), dann wäre immer noch ein Riesenhaufen Waffen im Umlauf. Die würden dann nur ganz langsam verschwinden, durch die Polizei, durch Buyback-Programm und Materialverschleiß. Es würde viele Jahrzehnte dauern bis das dann wirklich in Effekt wäre.
Allerdings heißt das nicht, dass es nicht schon vorher einen spürbaren Effekt hätte. Dass man nicht alle oder die meisten Bluttaten verhindern kann, heißt ja nicht dass man nicht mehr als gegenwärtig verhindern kann.

Aber letztendlich müssen das die Amerikaner selbst wissen. Wenn sie in einem Land leben wollen in dem es regelmäßig zu solchen Bluttaten kommt dann ist das halt so (auch wenn es eher so aussieht, dass die NRA nur für einen relativ kleinen Bevölkerungsanteil Politik macht - aber dass das möglich ist, gehrt eben auch zum System).
Das hört aber auf wenn sie versuchen ihren kranken Lebensstil in andere Länder zu exportieren, so wie es die NRA macht - auch in Deutschland. Derartige Bestrebungen und Lobbyarbeit muss man entschlossen bekämpfen.

Beitrag melden
irobot 04.08.2019, 22:46
39.

Zitat von Grummelchen321
Die Waffenlobby wird schon dafür sorgen das Ihr Freund Donald unbeschadet da heraus kommt.Die haben genug Geld um das zu bewerkstelligen.
Naja, an Geld scheint es wohl zu fehlen. Hoffentlich:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/nra-kaempft-mit-finanzskandal-high-noon-fuer-amerikas-waffenfans-a-1265284.html

Beitrag melden
Seite 4 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!