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Attentäter von Ansbach: Auffällig unauffällig
DPA

Der Selbstmordattentäter von Ansbach fiel nicht als Extremist auf, ehe er sich für den IS tötete - nicht seinem Mitbewohner, nicht den Behörden. Wer ist Mohammad Daleel?

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Velbert2 26.07.2016, 18:43
1. Profi

Ich denke, er war ein Islamist, der sehr professionell gearbeitet hat. So nach dem Motto, nur kein Aufsehen erregen und sich der Umgebung anpassen.Jedes noch so verdächtige Wort hätte seinen Plan vorzeitig scheitern lassen. Nur Amateure beten exsessiv und beschimpfen Mitbewohner als Ungläubige. Je unauffälliger desto grösser die Aussichten, dass man bis zur Tat von den Behörden nicht als potentieller Attentäter eingestuft wird.

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Migräne 26.07.2016, 19:17
2. Wie immer: Keiner hat was gemerkt

"In der Asylunterkunft fanden Kriminaltechniker später einen Benzinkanister mit Diesel, Salzsäure, Alkoholreiniger, Lötkolben, Drähte, Batterien und Kieselsteine. Auf einem Laptop entdeckten sie zudem Propagandamaterial des IS."...und kein Mitbewohner hat was gemerkt??? Junge, Junge, was ist denn das für ein Ammenmärchen. Ich denke, Seehofer hat recht und man muss ab und zu mal Asylbewerberheime auf links drehen und selber nachschauen, wenn schon die Bewohner nichts mitbekommen.

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Gottloser 26.07.2016, 19:21
3. Abschiebepraxis

So schlimm es klingt: Vielleicht sollte man die Leute die abgeschoben werden sollen, in "Abschiebezentren" zusammenfassen. Die sollten nicht den Charakter eines Gefängnisses haben, aber nach außen abgeschlossen sein. Die Leute sollten sich im Inneren frei bewegen können. Ich möchte auf jeden Fall keine Abschiebegefängnisse wie in Österreich.

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puma1 26.07.2016, 19:34
4. Was will man uns . . .

. . immer wieder mit Adjektiven wie " unauffällig, nett, freundlich, ganz normal, hilfsbereit usw. " in punkto Attentäter mitteilen? Diese Worte haben für mich immer so einen fahlen Beigeschmack einer (fast)- Relativierung der Brutalität der Täter. Für mich macht der Fakt, dass viele dieser Extremisten eben so unauffällig sind die Sache nur noch schlimmer! Dass aber viele polizeibekannt und/oder vorbestraft sind und trotzdem nicht ausgewiesen werden, macht mich betroffen und wütend!

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valuetown 26.07.2016, 19:51
5. Wie kann es sein

, dass dieser Durchgeknallte Benzin, Drähte, Batterien etc. in seinem Zimmer lagert und NIEMANDEM in der Flüchtlingsunterkunft fällt es auf? Dabei dachte man immer in den Unterkünften ist es nicht so mit großer Privatsphäre, oder scheinbar doch? Wahrscheinlicher ist es, dass er von seinen Mitbewohnern gedeckt wurde. Hieraus müssen! Konsequenzen gezogen werden, sonst bekommt man die Lage nicht in den Griff.

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captain_subtext 26.07.2016, 19:54
6. Wen Wundert das?

Der Mann hat in der Heimat alles verloren inklusive Frau und Kind. Die Hoffnung hier nochmal neu zu starten hat sich zerschlagen und es begann ein jahrelanges Hickhack. Dann kommt nach einem Jahr die Ausweisung. Wir bomben in Syrien ein bisschen (das Aufklären von Zielen ist ein integraler Bestandteil der Luftangriffe) wer denkt, dass dabei keine Frauen, Kinder oder andere Zivilisten zuschauen kommen, sollte dringend mal zum Doc. Also Frau und Kind sind tot, die Typen die dir vermeintlich alles genommen haben, nehmen dir zum Schluss auch noch das letzte bisschen Hoffnung. Möge sich jeder selbst fragen was er/sie machen würde.

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dulcineadeltoboso 26.07.2016, 19:57
7.

Aus jedem Satz des Artikels scheint die Hoffnung hervor, dass es sich bei dem Anschlag von Ansbach doch nicht um einen islamistischen handeln könnte. Möchte man damit die Vorstellung aufrecht erhalten, in Deutschland hätten wir nur eine besonders friedliche Ausprägung des Islams? In anderen Ländern gibt es IS, Taliban, Boko Haram und wie sie alle heißen. Ganz zu schweigen von Ländern wie Saudi Arabien, Iran und zunehmend leider auch die Türkei, wo religiös motivierter Terror bereits staatlich geworden ist. Ein wirkliches Glück, dass das bei uns alles ganz anders ist.

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valuetown 26.07.2016, 20:02
8. Desweiteren

sollte man den Flüchtlingen finanzielle Anreize bieten für das Liefern von Hinweisen, die zur Verhinderung einer Straftat führen.

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s-n-a-f-u 26.07.2016, 20:02
9.

Zitat von Velbert2
Ich denke, er war ein Islamist, der sehr professionell gearbeitet hat. So nach dem Motto, nur kein Aufsehen erregen und sich der Umgebung anpassen.
Ich glaube, der Mann war eher ein Dilettant.

Der naive Deutsche einschließlich des Autors glauben eher, es gäbe für Terroristen eine Meldepflicht und man müsse den Anschlag vorher bei der Polizei anmelden und sich genehmigen lassen.

Der Terrorist ist offensichtlich nicht nur bösartig, er hält sich auch an keine Spielregeln...

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