Forum: Politik
Attentat in Pittsburgh: Verzweifelte Staaten von Amerika
ADAM SCHULTZ/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Der Anschlag von Pittsburgh und die Serie von Paketbomben sind für alle Politiker in den USA eine Mahnung, rhetorisch abzurüsten. Sonst könnte die Lage außer Kontrolle geraten.

Seite 2 von 5
stophel23 29.10.2018, 09:03
10. Ja die gibt es

@naeggha #2
Ja, einige Male:
https://www.google.de/amp/s/amp.cnn.com/cnn/2018/05/24/us/oklahoma-city-shooting/index.html

https://www.google.de/amp/s/amp.theguardian.com/us-news/2017/nov/06/stephen-willeford-johnnie-langendorff-texas-church-shooting

Über den Amoklauf des zweiten Links wurde auch in Deutschland berichtet, jedoch hatte ich damals keinen Artikel gefunden in dem der Mann erwähnt wurde!
Auf YouTube gibt es auch ein Interview mit diesem Herrn!
Das sind nur zwei Artikel! Nur weil wir in Deutschland nichts davon hören, sollten wir nicht davon ausgehen, dass es diese Situationen und mutige Leute nicht gibt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koda 29.10.2018, 09:08
11. Die Antwort lautet:"Abschreckung!!!"

Zitat von naeggha
hat denn jemals ein bewaffneter zivilist, der zufällig bei einem massaker dabei war mit seiner eigenen waffe einen amokläufer gestoppt? falls nein, wie kommt man dann darauf, dass mehr waffen das problem lösen könnten?
Denn diese soll Amokläufer davon abhalten an dieser oder jener Einrichtung ein Massaker anzurichten
Dass Problem ist: DANN suchen die sich vielleicht einen anderen Ort um Menschen zu töten oder greifen zuerst die Wachen an.
Die meisten Amokläufer sind ja nichts mit der ursprünglichen Bedeutung des Wortes "Amok" zu tun - ungeplantes Wüten mit Verletzten oder Toten - sondern werden sorgsam geplant und vorbereitet.

Wird nun ein "mehr an Waffen" wirkliche Massaker stoppen?
Ich glaube nicht!
Es könnte m.E. sogar passieren, dass viele private "good guys" anfangen, aufeinander zu schießen, wenn sie nicht wissen, wer der "bad guy" ist.
Und da sogar auch Polizisten das Schießen unter Gefechtsbedingungen trainieren müssen, werden viele der untrainierten "Good Guys" durch sogenanntes "friendly fire" sich gegenseitig oder Unbeteiligte treffen können.
Das wäre dann eine "Wild West"-Schießerei im modernen Anstrich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Patrik74 29.10.2018, 09:09
12. Hoffnungslos

Es ist offensichtlich, dass Trump die Mutter aller Probleme ist, zumindest aber der Brandbeschleuniger.
Aber das wird dieses Volk von geistigen Überflegern nicht daran hindern, bei den Mid-Terms Trump zu bestätigen, und im Nachgang die freie Presse abzuschaffen; denn die ist ja an allem Schuld - sagt der Messias...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 29.10.2018, 09:13
13. Reinste NRA Propaganda: Only a good guy witth a gun can stop a bad guy

Zitat von naeggha
hat denn jemals ein bewaffneter zivilist, der zufällig bei einem massaker dabei war mit seiner eigenen waffe einen amokläufer gestoppt? falls nein, wie kommt man dann darauf, dass mehr waffen das problem lösen könnten?
Reinste NRA Propaganda: Only a good guy witth a gun can stop a bad guy with a gun!
Der Boss der NRA (National Rifle Association) verbreitet das wieder und immer wieder, life auf allen TV Sendern. Die NRA sponsort nicht "nur" Trump sondern auch seine Republikaner mit grossen Spenden. Nicht "nur" aus diesem Grund folgt Trump dieser unseligen NRA Propaganda und sagt selbst immer wieder das Gleiche.

Niemand in den USA will am 2. Verfassungszusatz aus dem Jahre 1794 ruetteln, aber auch nicht ausschliesslich die Waffen des Jahres 1794 frei zum Verkauf erlauben! Mit solchen Vorderladern ist ein mass shooting nicht moeglich, auch dann nicht wenn der Killer Weltmeister im Nachladen ist.
Vollautomatische Waffen sind USA-weit fuer Private verboten. Das ginge rein theoretisch auch fuer Halbautomaten, umgebaute Sturmgewehre, die bei fast allen Massakern benuetzt werden, aber mit dem heutigen Obersten Gericht ist das fuer die kommenden Jahrzehnte NICHT durchzusetzen. Das Waffenrecht bleibt in der Obhut der einzelnen Staaten, nicht des Bundes.
Seit dem 1. Januar wurden in den USA ueber 280 mass shootings gezaehlt. Es ist kein Ende in Sicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isi-dor 29.10.2018, 09:58
14.

Zitat von naeggha
hat denn jemals ein bewaffneter zivilist, der zufällig bei einem massaker dabei war mit seiner eigenen waffe einen amokläufer gestoppt? falls nein, wie kommt man dann darauf, dass mehr waffen das problem lösen könnten?
Abschreckung funktioniert vielleicht bei Politikern mit Atomwaffen, aber niemals bei Irren auf einem Amok-Tripp. Das sollte doch nun wirklich mehr als klar sein. Diese Leute wollen möglichst viele Andersdenkende ermorden und dann selbst sterben. Auf Abschreckung pfeifen die bekanntlich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stophel23 29.10.2018, 10:05
15. @13 BeatAdler

Wie genau meinen Sie das?
Meinen Sie mit Ihrem Satz am Ende das Sturmgewehre die, am häufigsten, verwendete Art der Feuerwaffen bei diesen „mass shootings“ sind?
Wenn ja, auf welche Zahlen stützen Sie das?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Interzoni 29.10.2018, 10:09
16. #3 Bigkahoona

Danke, dass Sie das mal klargestellt haben. Diese Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus wird ja vor allem von Rechten betrieben. Sie ist grundfalsch und durch nichts zu belegen. Die Spalter sitzen rechts, Punkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ruebke 29.10.2018, 10:10
17. Die Wurzel des Übels...

ist ganz sicher nicht Trump. Allenfalls ist er eine Blüte. Die Wurzeln liegen im erbarmungslosen Kapitalismus: Der Waffenindustrie sind die paar Tote (jährlich 30000 etwa durch Schusswaffen in privater Hand) lieber, als Umsatzeinbußen. Der Regierung ebenso, besser, die Wut des Volkes entlädt sich am Volk, als an der Regierung. Es wird kein Umdenken stattfinden, solange es keine eigenständige, vom Volk inspirierte Regierung gibt. Ähnlichkeiten zur Demokratie hierzulande sind nicht zufällig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brehn 29.10.2018, 10:10
18. gute Frage

Zitat von naeggha
hat denn jemals ein bewaffneter zivilist, der zufällig bei einem massaker dabei war mit seiner eigenen waffe einen amokläufer gestoppt? falls nein, wie kommt man dann darauf, dass mehr waffen das problem lösen könnten?
Eine gute Frage. Es ist eine wirkliche Fehlannahme, das an der Waffe untrainierte Zivilisten (und damit ist wirklich professionelles, sehr regelmäßiges und intensives Training gemeint) in der Lage wären solch eine Situation mit Waffengewalt unter Kontrolle zu bringen. Vielmehr gilt es als erwiesen, dass ein an der Waffe Untrainierter, welcher im Falle eines Amoklaufs mit Waffengewalt einschreiten will, im besten Falle garnichts bewirkt und im schlechtesten Falle sich selbst und das Leben weiterer Unbeteiligter gefährdet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinsenf123 29.10.2018, 10:13
19.

Obschon deutsche Medien dieses Thema entlarvenderweise weitestgehend ignorieren: Derzeit wandern Scharen von jüdischen Menschen aus Europa, insbesondere aus Frankreich, Deutschland und England aus. Unter den Teppich gekehrt wird diese Angelegenheit desshalb, weil die Antwort auf die Frage nach den Ursachen zwar offensichtlich ist, den Medien und Parteien jedoch politisch nicht opportun erscheint. Und dann wundern sich Medien und Politikerinnen wesshalb sie laufend an Glaubwürdigkeit verlieren...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5