Forum: Politik
Attentat in Pittsburgh: Verzweifelte Staaten von Amerika
ADAM SCHULTZ/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Der Anschlag von Pittsburgh und die Serie von Paketbomben sind für alle Politiker in den USA eine Mahnung, rhetorisch abzurüsten. Sonst könnte die Lage außer Kontrolle geraten.

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isi-dor 29.10.2018, 15:03
40.

Zitat von meinsenf123
Wenn Sie das tatsächlich glauben, empfehle ich Ihnen einen kleinen Selbstversuch. Ziehen Sie sich ein Kippa an und spazieren Sie mal durch einige deutsche Vorstädte. Sie wären überrascht wie sehr das Erlebte Ihren Horizont erweitern dürfte.
Ich bin doch nicht lebensmüde und gehe unter die Antisemiten!

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hamburgwolfgang 29.10.2018, 19:37
41. Donald Trump hat sich doch schon dahingehend geäußert,

dass er seine Rhetorik nicht ändern will. Er wird also weiter seine Hasstiraden gegen die Presse und seine politischen Gegner auf Twitter von sich geben. Man kann also davon ausgehen, dass sich noch irgendwelche Verrückten aufstacheln lassen und solche Verbrechen begehen. Er bezeichnet die Presse und politischen Gegner ja auch als Feinde des Volkes. Das sagt doch alles über seine charakterliche Eignung als Präsident.

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wiseguyno1 30.10.2018, 07:20
42. Ein Gedankenspiel zur beliebten Medienschelte

Zitat von meinsenf123
Obschon deutsche Medien dieses Thema entlarvenderweise weitestgehend ignorieren: Derzeit wandern Scharen von jüdischen Menschen aus Europa, insbesondere aus Frankreich, Deutschland und England aus. Unter den Teppich gekehrt wird diese Angelegenheit desshalb, weil die Antwort auf die Frage nach den Ursachen zwar offensichtlich ist, den Medien und Parteien jedoch politisch nicht opportun erscheint. Und dann wundern sich Medien und Politikerinnen wesshalb sie laufend an Glaubwürdigkeit verlieren...
Immer öfter ist man in Foren schnell mit Medienschelte bei der Hand und es fallen Sätze wie oben oder Phrasen wie der abgewandelte Begriff der 'Lückenpresse' (wahrscheinlich, weil man sich mit dem Original 'Lügenpresse' nicht mehr ganz so offen als "Hutbürger" outen mag).
Interessanterweise sind es dabei stets die "meisten (deutschen) Medien", die "Mainstreampresse", der "GEZ-" oder "Staatsfunk" bzw. "linke Journalisten" (bekanntlich in der Presselandschaft ja massivst in der 'Überzahl'), kurzum das Gros der Medien, die hier 'gewisse' Nachrichten einfach unter den Tisch fallen lassen würden.
Dem gegenüber wird von denjenigen, die zuvor die Lügen- und nunmehr die Lückenpresse beschwören dabei kaum hinterfragt, ob nicht etwa ihre "ausländischen" oder die wenigen "aufRechten Medien" diese 'gewissen' Nachrichten maßlos übertreiben oder sich gar aus den Fingern saugen (man erinnere sich hier zB nur an die über RT lancierte und durch den russ. Außenminister Lawrow unterstützte Falschmeldung über die angebliche Vergewaltigung in Berlin).

Pressemitteilungen zu hinterfragen bzw. gegenzuchecken ist sicherlich ein mittlerweile probates (und via Internet leichtes) Mittel, um dem "Wahrheitsgehalt" von Ereignissen wie auch Nichtereignissen näher zu kommen. Dies gilt aber eben auch für die widersprechenden Infos (und deren Quellen) und ... manchmal ist es ratsam, dabei die Pointe des alten Geisterfahrer-Witzes ("Wieso Einer? Da sind Hunderte! ") im Hinterkopf zu behalten.

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OhMyGosh 30.10.2018, 08:26
43. Leeres Betroffenheitsgetöne

Tja, Donald, wenn die Rednecks erst einmal von von der Leine sind... also spare Dir das Gesülze. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.Das Üble an DTs "Politik" ist, dass er stets nur dem Moment verhaftet ist und wohl nie zu - man möge das in diesem Zusammenhang unpassende Verb entschuldigen - reflektieren scheint, welche nachhaltigen Konsequenzen seine politischen Bocksprünge für die USA, aber auch die Welt haben bzw. haben können. Seine Stellungnahme zu den fürchterlichen Mordtaten von Pittsburgh war abstoßend, weil geheuchelt, leeres Betroffenheitsgetöne, denn dieser Mann hat keine Moral.

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