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Aufforderung zu Neuwahlen: USA planen Uno-Resolution gegen Venezuela
DPA

In Venezuela soll es endlich Neuwahlen geben und Hilfe für die Zivilbevölkerung. Dafür sprechen sich die USA in einem Entwurf für eine Uno-Resolution aus. Russland hat bereits sein Veto angekündigt.

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medienskeptiker 10.02.2019, 15:53
40.

Zitat von hisch88
Leider ist es so. Sonst würde man bei Nord-Korea auch aggressiver Vorgehen. Trotzdem bin auch ich der Meinung (war in den letzten 2Jahren 2x in Venezuela) Maduro muss weg und kontrollierte Neuwahlen sollten das Ziel sein. Wenn es den USA "nur" um Humanität geht, könnten die doch in ihrer UNO-Resolution mit eingeben, auf jegliche Form von Öl-Lieferungen aus Venezuela in den nächsten 10 Jahren zu verzichten :-).
ich finde es sollten rasch Parlamentswahlen stattfinden. Die Probleme begannen im Parlament als die Entscheidung des obersten Gerichtes in 4 Wahlbezirken die Wahl zu wiederholen,die Mehrheit im Parlament diese Entscheidung boykotierte. Am Ende dieses Konfliktes stand dann die Einberufung der verfassungsgebenden Versammlung.
Also total reset . Nicht die Präsidentschaftswahlen stehen an sondern die Parlamentswahlen. In der Opposition gibt es ja verschiedene Parteien. die Partei des selbsternannten Präsidenten ist darunter ja eher eine Kleine.

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harald_maier 10.02.2019, 16:15
41.

Zitat von medienskeptiker
ich finde es sollten rasch Parlamentswahlen stattfinden. Die Probleme begannen im Parlament als die Entscheidung des obersten Gerichtes in 4 Wahlbezirken die Wahl zu wiederholen,die Mehrheit im Parlament diese Entscheidung boykotierte. Am Ende dieses Konfliktes stand dann die Einberufung der verfassungsgebenden Versammlung. Also total reset . Nicht die Präsidentschaftswahlen stehen an sondern die Parlamentswahlen. In der Opposition gibt es ja verschiedene Parteien. die Partei des selbsternannten Präsidenten ist darunter ja eher eine Kleine.
Richtig!

Die Behauptung, die Präsidentschaftswahlen seien gefälscht worden, entbehrt jeder Berechtigung. Tatsächlich wurde von unabhängigen Beobachtern in den letzen 10 Jahren kein Wahlsystem der Welt als so transparend und korrekt bewertet, wie eben das venezolanische! Und nur weil sich die Opposition .- wie geschehen - bei den Wahlen nicht auf einen Gegenkandidaten einigen kann, bzw. in großen Teilen einfach zum Boykott der Wahlen aufruft, kann man das Ergebnis nicht ernsthaft als illegitim klassifizieren.

Wer freiwillig an der Wahl nicht teilnimmt, darf sich nicht beschweren, wenn ihn das Ergebnis nicht gefällt. Und daß Maduro, dessen Anhänger die Wahlen nicht boykottierten somit einwandfrei Sieger wurde, ist eine Frage der Logik - nicht der Behauptungen von CIA und Co. von angeblich "irregulären Wahlen".

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Stäffelesrutscher 10.02.2019, 16:15
42.

Zitat von Idinger
Da schwärmt im Jahr 2019 doch tatsächlich jemand vom "guten Ruf der Kommunisten".
Die Bemerkung bezieht sich auf den Zeitpunkt des Attentats, nämlich 1980. Die Kommunisten waren damals mit 30,4 % zweitstärkste Partei hinter den Christdemokraten (38,3 %, Wahl 1979). 1976 hatten sie 34,4 % geholt.

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kunibertus 10.02.2019, 17:09
43. Vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages

Zitat von MatthiasSchweiz
Wieso wird immer wieder erwähnt, wie viele Länder sich hinter den selbsternannten neuen Regierungschef gestellt haben? Wie viele haben das nicht? Wie steht es rechtlich mit der Annerkennung?
ist kürzlich eine Expertise vorgelegt worden. Danach sprechen starke Gründe für die Annahme, dass die Anerkennung Guaidós eine Einmischung in innere Angelegenheiten sei. Die Frage sei durchaus berechtigt, ob dies nicht als unzulässige Intervention zu bewerten sei. Interessant ist an der Machtergreifung auch noch, dass sich Herr Guaidó vorher mit den amerikanischen Vizepräsidenten abgestimmt hat. Im "Spiegel" Nr. 5/19 ist übrigens ein interessanter Artikel, der sich auch mit den Hintergründen beschäftigt. Danach ist Senator Marco Rubio derjenige, der den Regimewechsel vorantreibt. Rubio fordert auch - zumindest nach diesem Artikel - unverhohlen auch einen Militäreinsatz der US-Streitkräfte.

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harald_maier 10.02.2019, 18:18
44.

Zitat von schnulli602
Wirklich, ich kann es nicht mehr lesen: Jedes Mal, wenn ein Land am Abgrund steht, sperrt sich Russland gegen Resolutionen, die den Menschen in dem land helfen würden.
Das ist - mit Verlaub - eine Propagandalüge der USA/NATO.
.
Einmal in den letzten Jahrne hat sich Russland nicht "gesperrt", und die Resolution zur "Einrichtung einer Flugverbotszone" in Libyen passieren lassen. Das Ergebnis ist bekannt: Das Land ist von islamistischen Horden und Warlords in die Steinzeit zurückgeschossen worden - wohlfeil unterstützt von der Luftwaffe Frankreichs und der USA.

So etwas passiert Russland nie wieder.

Wenn die USA von "Hilfe" und "Demokratie" reden, haben sie Destabilisierung, Krieg und Chaos im Gepäck.

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hansriedl 10.02.2019, 20:24
45. Relotius ist keine Ausnahme, er ist die Regel.

https://medium.com/@justin.emery/the-tienditas-bridge-blockade-f240728fe5f7

Da berichtet angeblich ein Jens Glüsing aus San Antonio, direkt vor der gesperrten Brücke. er berichtet vom rasselnden Atem eines Asthmakranken und dass der böse Maduro die Medikamente, die auf der anderen Seite der Brücke seinen nicht ins Land lässt.

Aber diesem Jens Glüsing wurde vor Ort noch nicht bekannt, dass diese Brücke seit über einem Jahr gesperrt ist und seit Fertigstellung nie geöffnet war. Dass es auch keinen Sinn macht, wenn man Lastwagen vor eine, seit fast 2 Jahren gesperrten Brücke stellt wollen wir gar nicht reden. Ich wette, dass dieser Jens NICHT vor Ort ist.

Hier haben wir also schon wieder so einen tränentreibenden Fake Bericht, den man mit Leichtigkeit hätte überprüfen können.

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Stäffelesrutscher 10.02.2019, 20:41
46.

Mittlerweile ist zu lesen, dass Guaidó eine Invasion der US-Armee »nicht mehr ausschließen« kann. Ja, so klang das 1968 auch, als die Sowjetarmee von irgendwelchen Funktionären aus Prag »zu Hilfe gerufen« wurde.

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marabina 10.02.2019, 20:47
47. Ignorante verwöhnte unwissende Menschen

Ich weiß wirklich was diese ganze unwissende Kommentare überhaupt soll. Jeder kann seine Meinung äußern, aber doch nicht über den Leiden einer ganzen Nation dem Zufall lassen. Die Merkmale die Venezolana ausmachen sind die selben die die zu deren Untergrund gebracht. Alle lateinamerikanischen Länder, genau so wie Russland und China haben Jahre lang von Venezuelas Erdöl profitiert, wären die Menschen in dem armen Land immer ärmer wurden. Die Möglichkeit Geld zu verdienen war immer da, nur kein Essen oder Medikamente zu kaufen. Die Menschen verbringen den ganzen Tag in der Suche nach Supermärkte die nicht Leer sind, Apotheken wo man auch findet was man braucht. Die beste Ärzte und Medizinische Behandlungen hat man über Jahrhunderte in Vzla gefunden, nicht sterbende Menschen auf Krankenhausböden ohne Kompressen oder Verbände, mit eine Cola 2 Liter Flasche mit selbst gemachte Kochsalzlösung, weil es keine sterile Keimelose Optionen gibt. Aber es ist ja TOTAL EGAL da es ja keine Differenz macht, hier hat ja jeder was, also wenn macht es was aus. Die Migranten lassen kriegen ja nur die Lateinamerikaner mit, die auch nichts anderes als Hass für die Venezolana zeigen, dabei vergessen alle dass Venezuela jeden der hin wollte, einfach angenommen hat. Venezuela kennt kein Rassismus, und der Venezolana kennt kein Hass, nur Hilfsbereitschaft. Wer es nicht selber erlebt hat oder weiter erlebt hat kein Recht auf Kritik.

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tappi82b 11.02.2019, 18:38
48. Wozu Neuwahlen?

Wozu Neuwahlen, da Trump bereits den neuen Machthaber festgelegt und von seinen Verbündeten die Unterstützung von Guaido eingefordert hat? So geht Demokratie heute. Der kriegt auch gleich die Verfügungsgewalt über die Öleinkünfte des Landes. Nun hat Venezuela noch weniger Geld. Es ist doch toll, wie die USA das selbstgemachte Übel mit Hilfslieferungen eindämmt!

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